Das Schlechte zuerst: Ich bin immer noch auf der Suche nach
Weihnachtsgeschenken und der jeweils passenden Idee für meine lieben
Angehörigen und Bekannten. Die mir natürlich auch keine Tipps verraten,
womit man sie glücklich machen kann.
Ich habe vor zwei Jahren im
Kreise der Familie den Vorschlag gemacht, einfach mal nichts zu
schenken. Nun ja, scheinbar wurde diese Anregung aufgenommen und auch
bejaht. Ich hatte schon das richtige Gefühl, das es sich hierbei nur um
Lippenbekenntnisse gehandelt haben muss. Pünktlich am Weihnachtsabend
ging das abendliche Geraschel im elterlichen Haus vor sich, was die
Bescherung ankündigt. Wer jetzt glaubt, dass ich mit meinem Vorschlag
eine Bauchlandung hingelegt hätte, liegt richtig und falsch.
Richtig, weil natürlich jeder wieder wie verrrückt Weihnachtsgeschenke
besorgt hatte. Falsch deshalb, weil ich selbst nicht daran geglaubt
hatte, dass sich irgend jemand daran halten könnte und selbst
Weihnachtsgeschenke besorgt hatte. Also wurde es ein Weihnachten wie
jedes andere. Ein Gutes hatte die Sache doch: Ein gewisses
Überraschungsmoment war da. Und ich war schuld!
Eisbär Knut legt derweil sein schönstes Makeup auf. Und, ja er er ist
auch so schön! Der Bär kann offensichtlich machen, was er will, ihn
finden alle schön. Und den ganzen Weihnachtsgeschenkemechanismus muss er
ohnehin nicht mitmachen. Da dreckt er sich lieber ein bisschen ein,
alle finden ihn schön und niemand schimpft ihn deswegen aus. Ein
glücklicher kleiner Eisbär!

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