Samstag, 31. Januar 2009

31. Januar 2009 - und schon ist das erste Zwölftel rum

Ja gut, so ganz ist der Januar noch nicht Geschichte. Heute abend wird erst noch ein weiterer Versuch gestartet, den Lotto-Jackpot zu knacken. Der Grund, warum es in den Zeitungsläden heute nicht ohne längere Wartezeit möglich war, eine Zeitung zu bekommen. Menschen, die sonst nie Lotto spielen, mussten heute auf Teufel komm raus noch einen Tippschein erwerben. Wer wirklich nur eine Zeitung wollte, musste sich entweder gedulden oder den nächsten Supermarkt frequentieren, wo es wirklich "nur" Zeitungen gibt und nicht noch Tippscheine angeboten werden.

Knut, nach wie vor unangefochten der Berliner Lieblingsteddy, findet das völlig uncool. Viel cooler ist es für ihn, mal wieder ein Bad in seinem Wassergraben zu nehmen und von dort aus die Besucher anzuflirten.


Außerdem fand er es mal wieder spannend, mit seinen Besuchern Ball zu spielen. Mal landete die Kugel (die keine mehr ist) auf der Brüstung des Geheges, einmal direkt im Arm einer Besucherin - und manchmal auch im Wassergraben. Den Ball dort wieder herauszuholen, hatte Knut allerdings so gar keine Meinung und er wandte sich anderen Beschäftigungen zu. Dafür ist es ihm heute gelungen, einen zurückgeworfenen Ball mit der Schnauze wieder aufzufangen. Das dürfte eine Premiere gewesen sein.

Der Februar beschert uns als erstes einen überarbeiteten Bußgeldkatalog aus Flensburg. Dann werden einige Sünden im Straßenverkehr, beispielsweise das Überfahren von roten Ampeln, deutlich teurer. Vielleicht hilft es ja. 

Freitag, 30. Januar 2009

Ein völlig unaufgeregter Freitag

 Ja, so würde ich diesen Freitag am ehesten beschreiben wollen. Als unaufgeregt. Nicht langweilig oder monoton, sondern einfach - unaufgeregt. Ich meine, es muss jetzt nicht jeden Tag irgendwo ein Gebäude einstürzen, ein Verkehrschaos stattfinden oder sich irgendeine private Katastrophe ereignen (die Aufzählung kann beliebig fortgesetzt werden). Es gibt halt solche Tage, die irgendwie an einem vorüberziehen, zwar ereignislos, aber eben nicht öde. Und das kann auf alle Wochentage zutreffen. Es muss nicht zwingend der Freitag sein.

Jedenfalls, heute war so ein Tag.


Selbst Knut sah das heute so. Irgendwie kam der Bär nicht so richtig in die Spur. Er schlief und räkelte sich die meiste Zeit. Aber selbst das weiß er sehr fotogen umzusetzen.

Mein Tag sah nicht ganz so gemütlich aus. Ich habe mich mit ungeliebten Tätigkeiten im Haushalt beschäftigt, aber das Thema möchte ich jetzt hier eigentlich nicht vertiefen. Die Zeitungen gaben auch nicht allzuviel her. In einem großen Elektronikmarkt hier in dieser großen Stadt habe ich mich auf der Suche nach einem ganz profanen USB-Stick erst einmal verlaufen, bin aber schlussendlich doch noch fündig geworden. Das Wetter war ungemütlich und soll sich diesbezüglich in den kommenden Tagen noch steigern (ich höre gerade, Schneegriesel und Schneeschauer werden auch wieder an der Tagesordnung sein).


Knut wird sich darüber sicherlich freuen, obwohl er an seiner neuen oder alten Pelzfarbe gerade wieder so richtig Gefallen findet. Dafür nimmt man doch gern noch ein paar kalte Tage, vor allem mit Schnee, in Kauf. Und vielleicht bleibt er sogar eine Zeitlang liegen. Dem Knut wünsche ich es. Ich persönlich hätte es allerdings lieber ein paar Grad wärmer. Und Knut wird auch in den kommenden Wochen und Monaten ausreichend Gelegenheit finden, sich so richtig einzudrecken. 

Donnerstag, 29. Januar 2009

Schneegriesel und ein kaum wahrgenommener Streik

 Auch am heutigen Tag hatte der Winter Berlin im Griff. Ich habe einen neuen Ausdruck kennengelernt - Schneegriesel. Ich vermute mal, es handelt sich um diese Mixtur aus Graupel und Schnee, der heute öfter mal auf mich herunterrieselte. So richtig angenehm ist diese Art von Niederschlag allerdings nicht. Zumindest dann nicht, wenn er sich mit eisigem Wind verbündet.

Der hier hatte damit überhaupt keine Probleme:

 

Knut hatte sich heute so richtig eingedreckt und war als Eisbär nicht mehr so ohne weiteres zu erkennen. Aber diese Witterungsbedingungen sagen ihm ja ohnehin zu. Bevor er sich diese Farbgebung zulegte, war er baden...

Der angekündige Bahn-Streik ging heute an Berlin weitgehend vorbei. Es hatte wohl vor allem den Raum München und das Ruhrgebiet erwischt. Warten wir mal ab, wie sich die weiteren Tarifverhandlungen gestalten. Beim nächsten Mal ist Berlin bestimmt dabei.


Knut sieht die Situation ganz entspannt. Er räkelt sich ausgelassen auf seinem Schneegriesel-Sand-Haufen. Er muss sich auch keine Gedanken machen, wie er im Falle eines Bahnstreiks am besten von A nach B kommt.

Ach ja, und der Jackpot im Lotto wurde auch gestern nicht geknackt. Am Samstag wartet eine Rekordgewinnsumme auf denjenigen, der die richtigen Zahlen zum richtigen Zeitpunkt tippt. Danach erfolgt eine Zwangsausschüttung. Aber mit diesen Details beschäftige ich mich nicht. 

Mittwoch, 28. Januar 2009

Deutschland im Lottowahn(sinn)

Ja, heute abend ist es soweit. Dann wird der, ich weiß nicht wievielte, Versuch gestartet, einen Rekord-Jackpot im Lotto zu knacken. Die Medien belästigen einen seit Tagen damit. Es geht um 28 Mio €. Sicherlich eine ganz nette Summe, von der ich persönlich jedoch absolut überfordert wäre. Da fehlt mir jede Vorstellung. Das ist ein Grund, warum ich mich dieser Veranstaltung verweigere.

Den zweiten Grund liefert die Statistik. Angeblich liegt die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden, 45 mal höher als im Lotto zu gewinnen. Die Reihenfolge wurde jedoch nicht genannt. Bevor ich mich allerdings schlimmstenfalls von 45 Blitzschlägen erledigen lasse, bevor ich einmal im Lotto gewinne - ich denke, die Entscheidung liegt da klar auf der Hand. Ich bin halt pragmatisch veranlagt. Aber ich gönne es dem / den Mensch/en, die es heute abend "trifft".


Knut, Berlins beliebtester Eisbär, hatte heute ganz anderes im Sinn. Er widmete sich lieber seinem Spielzeug und freute sich über die dünne weiße "Decke" in seinem Gehege, wobei nicht so genau zu ermitteln war, ob es sich dabei um Schnee, Raureif oder irgendetwas dazwischen handelte.


Egal, der Bär hatte wieder seine helle Freude an dem Zeug und wälzte sich begeistert darin herum. Frieren ist ja für ihn kein Thema und Lottoscheine muss er auch nicht ausfüllen... 

Dienstag, 27. Januar 2009

Die Werbeflut

Heute habe ich mich mal wieder an die Leerung meines Briefkastens gewagt. Eigentlich nur um sicherzustellen, dass in den kommenden Tagen auch noch etwas hineinpasst. Post hatte ich keine - ich meine Post im eigentlichen Sinne. Stattdessen kam mir nach dem Öffnen eine Flut von Werbeprospekten, Katalogen und Flyern entgegen. Auf diese Weise wird Mann oder Frau jederzeit in die Lage versetzt, sich über Sonderangebote, Wochenangebote, Neueröffnungen und andere lebenswichtige Dinge, den Handel und das Dienstleistungsgewerbe betreffend, zu informieren. Ich muss allerdings sagen, dass sich mein Bedürfnis nach derartigen Informationen dermaßen in Grenzen hält, dass ich das Zeug umgehend in den nächsten Papierkorb entsorge. In meiner Wohnung kommt das Zeug gar nicht erst an. Obwohl, wäre eigentlich mal ganz interessant zu wissen, wieviel Kilo Papier auf eine bestimmte Zeiteinheit ermittelt, pro Haushalt so verschwendet wird.


Der Eisbär des Tages hält hier auch grad Ausschau. Allerdings sicher nicht nach dem Inhalt seines Briefkastens oder nach Werbeprospekten. Er schaut hier freundlich und neugierig, wie er nun mal ist, einigen Zooangestellten hinterher. Knut fand die offensichtlich interessant.


Außerdem ist er nach wie vor begeistert von den Schnee- oder besser Eisüberresten in seinem Pool. Die werden hartnäckig bearbeitet, bespielt und verspeist. Aber wie gerade dem Wetterbericht für die kommenden Tage zu entnehmen war, sollen sich die Tages- und Nachttemperaturen in den kommenden Tagen stetig zwischen leichten Frostgraden und der Nullgrenze (heißt das so?) bewegen. Und Schneefall wurde ebenfalls vorhergesagt. Warten wir es ab. Knut würde es sicherlich freuen. Und hier sind noch einige weitere Fotos von Knut vom heutigen Tag zu finden. 

Montag, 26. Januar 2009

Der letzte Montag im Januar 2009

Ja, am Sonntag beginnt der zweite Monat dieses Jahres und ich habe gar nicht so recht mitbekommen, wie der erste vorbeigerauscht war bzw. noch dabei ist. Irgendwie ging das unglaublich schnell.


Eisbär Knut interessiert das nicht so wirklich. Hauptsache, es gibt noch ein paar "Eislutscher" in seinem Pool. Die werden nach wie vor mit allen Sinnen und nicht nachlassender Begeisterung genossen. Soll er sein Vergnügen daran haben, solange es noch geht.


Eine weitere Lieblingsbeschäftigung hat er allerdings auch "wieder" entdeckt - sich so richtig schön dreckig zu machen. Ist ja auch eine feine Sache, jetzt, wo der sandige Untergrund so langsam wieder zum Vorschein kommt und der Bär sich in den vergangenen drei Wochen fast ausschließlich in strahlendem Weiß präsentiert hat.

Vom Winterschlussverkauf habe ich auch heute wieder nur aus den Medien erfahren. Und das wird sich, zumindest in diesem Jahr, auch nicht ändern, denke ich. Dafür kamen in der letzten Woche meine bestellten Frühjahrs- und Sommerklamotten an. Feine Sache, feine Teile, alles passt. Den Überweisungträger hat zwar heute früh kurzzeitig der Bankautomat "gefressen". Der Kasten musste daraufhin erst auseinandergenommen werden, damit ich das Teil wieder in Empfang nehmen und die Zahlung veranlassen konnte. Ist mir auch noch nie passiert. Anderen offensichtlich schon, zumindest hatte das Bankpersonal schon eine erkennbare Routine darin, "verschluckte" Überweisungsbelege wieder aus dem Kasten hervorzuzaubern...

 

Sonntag, 25. Januar 2009

Ein trüber Sonntag im Monat Januar

Nun ja, Kaiserwetter war ja für heute ohnehin nicht vorhergesagt. Aber ein derart trüber Vorhang wie heute früh ist für einen Sonntag geradezu ein Fall von "Geht ja gar nicht". Der Wettergott, dessen Existenz ich allerdings nach wie vor heftigst anzweifle, sieht das offenbar anders. Der verteilt das schlechte und das gute Wetter unabhängig von irgendwelchen Wochentagen. Auch eine Form von Gerechtigkeit.


Knut ließ sich davon nicht im geringsten beeindrucken. Der Sonntag, so findet er, ist zum Relaxen da. Also räkelte er sich ausgiebigst. Wozu am Sonntag Stress veranstalten? Dafür sind wir ja schließlich zuständig.


Ein wenig als Fußballer betätigt hat er sich dann allerdings doch noch. Mittlerweile hat er ja wieder Halt unter den Tatzen. Und seine ballsportlichen Fähigkeiten müssen schließlich trainiert werden. Ein paar weitere Fotos vom heutigen Tag bei Knut habe ich hier untergebracht.

Ich habe zumindest versucht, den heutigen Tag ebenfalls möglichst entspannt zu verbringen. Dem sonntäglichen Einkaufsvergnügen habe ich mich zwar nicht gewidmet, dafür fielen alle möglichen Beschäftigungen im Haushalt an, die einen nicht gerade zu Jubelarien animieren. Den Turbo werde ich trotzdem nicht zünden, was geht, wird erledigt, was nicht geht, wird verschoben. Für mich ist schließlich heute auch Sonntag!

Samstag, 24. Januar 2009

Samstag, der 24. Januar 2009

Bei einem Blick auf den Kalender war heute unschwer festzustellen, dass das letzte Weihnachtsfest schon einen Monat zurück liegt. Oder das nächste in 11 Monaten schon wieder stattfindet. Alles eine Frage der Sichtweise. Aber davon sollte man sich jetzt noch nicht stressen lassen. Obwohl ich Menschen kenne, die kurz nach Ostern beginnen, sich für Weihnachten zu rüsten.


 Knut macht sich natürlich weder um Ostern noch um Weihnachten Gedanken. Der Eisbär hatte sich heute nach einigen Tagen mal wieder in seinem Wassergraben beschäftigt. Da wurden Spielzeuge hervorgekramt und die restlichen Eisschollen zerschmettert. Viel ist ja gegenwärtig davon nicht mehr da. Aber das kann sich ja in diesem Winter noch mal ändern.


Dann habe ich heute noch durch diverse Werbung erfahren müssen - können - sollen, dass am Montag der Winterschlussverkauf beginnt. An sich eine feine Sache, wenn man denn Zeit hätte. Was mich nur irritiert, dieser sogenannte Winterschlussverkauf ist seit 2004 eigentlich Geschichte, weil abgeschafft. Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, was das denn jetzt ist, was der Handel seit fünf Jahren veranstaltet. 

Freitag, 23. Januar 2009

Das Wochenende naht

 So, diesen Freitag habe ich auch anständig über die Runden gebracht und freue mich jetzt auf das Wochenende. Noch eine Woche und der erste Monat dieses Jahres ist dann auch schon wieder Vergangenheit. Die Zeit fliegt.

Mit der angeblich grassierenden Grippewelle habe ich bisher - toi, toi, toi - bisher keine Bekanntschaft machen müssen und hoffe natürlich, dass es so bleibt. Allerdings soll es in der kommenden Woche wieder kälter werden und Schneefall wurde auch prognostiziert.

Das wird vor allem diesen hier freuen. Eisbär Knut "vergnügte" sich heute mit den Überresten seines Schnees und Eises in seinem Gehege. Mittlerweile ist das mehr Matsch und Wasser als Schnee und Eis, aber der Bär weiß sich zu helfen. Rutschige Stufen werden vor dem Betreten mit den Krallen aufgeraut. Ja, Knut ist lernfähig. 


Zwischendurch betätigte er sich wieder als Eisbrecher in seinem Wassergraben und war auch ansonsten schwer beschäftigt, bis der Bär der Meinung war, so ein kleines Nickerchen im Sonnenschein wäre auch eine ganz feine Sache. Diese Idee wurde auch sofort in die Tat umgesetzt.


Knut hatte vor einem Jahr noch ganz andere Interessen. Er saß auf seinem Holzwollebett und bearbeitete seinen neuesten Jutesack. Aber so einen Härtewinter hatte der damals noch ziemlich kleine Bär auch gar nicht zu bewältigen. Obwohl das Verb "bewältigen" im Zusammenhang mit Schnee und Eis auch vor einem Jahr für Knut kein Problem dargestellt haben dürfte.

Mal sehen, was das Wochenende so bringt. Am Sonntag wird ja der Shoppingfreude wieder Tür und Tor geöffnet sein. Mal wieder ein verkaufsoffener Sonntag. Bereits der zweite in diesem Jahr, aber der Januar ist ja auch schon fast Geschichte... 

Donnerstag, 22. Januar 2009

Besuch bei Knut am 22. Januar


 Heute gab Knut den Sonnenanbeter. Er lag an seinem neuesten Lieblingsfelsen, schlief, posierte und ließ sich bescheinen. Nicht, dass das Eis in seinem Gehege komplett weggeschmolzen wäre, es gibt immer noch Stellen, an denen es gefährlich glatt ist. Die wurden zwar auch kurz besucht, aber der Platz an der Sonne war für den Bären heute gerade gut genug.

Dafür bekam Knut heute Besuch. Allerdings handelte es sich heute um angemeldete Besucher und die hüpften auch nicht in den Wassergraben, um Knut Gesellschaft zu leisten, wie vor einem Monat. Nein, diese vier Gestalten wurden hochoffiziell vom Reviertierpfleger vor dem Gehege in Empfang genommen und in den Bäreninnenhof geleitet. Kurze Zeit später wurde der Schieber zu Knuts Höhle hochgezogen und der Bär hereingerufen. Knut hatte nur gerade mal wieder seinen eigenen Kopf - er lief einige Male in Richtung Höhle, äugte neugierig hinein - und zog es dann doch vor, auf seiner Anlage zu bleiben. Irgendwann klappte es dann doch, der Eisbär marschierte in die Höhle und blieb dort eine Weile. Um wen es sich bei diesen Besuchern handelte, blieb leider unklar.


Nach einiger Zeit wurde Knut mittels eines Baguettebrotes wieder in sein Gehege gelockt. Der Bär ließ sich diese Leckerei außer der Reihe natürlich schmecken. So lässt sich auch ein junger Eisbär Besucher, die offensichtlich mehr Besucher sind als andere, gefallen. Aber man soll ja nicht meckern. Wie gesagt, ich weiß nicht, um wen es sich dabei handelte.


Und so rund, klein und fluffig sah Knut vor genau einem Jahr aus. Der Bengel ist gewachsen und zu einem wunderschönen jungen Eisbären herangewachsen. Einfach nur wunderbar!

Ansonsten gibt es nicht viel zu vermelden. Die Grüne Woche läuft immer noch, das Sechs-Tage-Rennen steht an und die Berlinale vor der Tür. Dann wird man wieder jede Menge Menschen mit Berlinale-Taschen in grenzwertigen Farben durch die Stadt hetzen sehen. Aber bis dahin haben wir noch ein paar Tage Zeit.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Der 21. Januar und ein leicht angeschmuddelter Knut

 

Wie man hier unschwer erkennen kann, hat Eisbär Knut nicht mehr nur ausschließlich Eis und Schnee unter seinen Tatzen - nein, er hat bereits eine Stelle gefunden, an der er sich ansprechend "schminken" konnte. Also war heute kein ganz so sauberer junger Eisbär zu bewundern. Aber für Knut, der sich ja ausgesprochen gern mal farblich passend zu seiner Umgebung umgestaltet, war es offensichtlich ein Bedürfnis, sich nicht mehr so sauber in seinem Wintermantel zu präsentieren, wie es in den letzten Wochen der Fall war. Der Bär hatte den Dreck wiederentdeckt, musste sich darin ausgiebig wälzen und fühlte sich auch auf diesem Untergrund sichtlich wohl.

Danach wurde noch ein alter Knochen hervorgekramt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum mittlerweile überschritten sein dürfte. Knut hielt sich allerdings nicht allzulange mit dem Teil auf. Zwischendurch hielt er sich im unteren Bereich seines Geheges auf, um Eisbrecher zu spielen, rutschte ein paar Mal im Pool aus und posierte für seine Besucher. Ihm geht es gut, auch wenn zur Zeit kein Schnee liegt, sondern nur noch ein paar Reste anzutreffen sind. Aber das kann sich ja noch ändern, der Winter ist noch nicht vorbei.

Ich für meine Person habe heute eine ganz interessante Beobachtung gemacht. Es waren insgesamt sechs Stationen, die ich mit U- und S-Bahn zurücklegen musste. Während dieser "Reise" sind mir begegnet: ein Akkordeonspieler, zwei Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und eine Gedichte-Interpretin. Was die alle wollten, ist klar, ein kleine Spende und/oder, dass man ihnen etwas abkauft. Kaum hatte der eine den Wagen verlassen, stieg der nächste zu. Es wurde wirklich nicht langweilig. Da stelle ich mir die Frage: Wie schaffen es meine Mitfahrer, bei dieser Geräuschkulisse zu lesen? Oder "lesen" die gerade deswegen?

Dienstag, 20. Januar 2009

Knut im Tauwetter und meine neue Errungenschaft

 

Berlins berühmtester Teddy namens Knut hatte heute - zumindest in Teilen seines Geheges - wieder festen Halt unter seinen Tatzen. Sein Pool  vor dem Wassergraben war zwar immer noch mit einer undefinierten Eis-Wasser-Matsch-Masse gefüllt, deren Flüssigkeitsgehalt ständig zunimmt, aber der Vereisungsgrad auf seiner Anlage nimmt stetig ab. Außerdem hat er eine neue Vorgehensweise entwickelt, aus der Tiefe seines Pools nach oben zu kommen. Nicht so, wie in den letzten Tagen, als er tastend und einigermaßen zögernd die rutschigen Stufen nach oben austestete, um dann doch wieder umzukehren. Nein, Knut ist lernfähig und saust einfach, wie von einer Nadel gestochen, eben wieder nach oben. Klappte auf Anhieb.

Wegen meiner neuesten Errungenschaft durfte ich heute den Vormittag zu Hause verbringen. Mein neues Notebook sollte heute bis 12 Uhr geliefert werden. Ich habe allmählich den Eindruck, dass die Lieferreihenfolge nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Empfängers sortiert wird. Nun ja, ich war dann letztlich kurz nach halb zwölf dran. Egal, ein feines Teil! Aufbauen und Softwareinstallation waren dann auch kein Thema mehr.

Nicht, dass ich nicht ausgestattet wäre. Aber mein altes Notebook, mit dem ich hier auch gerade unterwegs bin, ist nun doch etwas betagt und die Leistungsmerkmale sind mittlerweile jenseits von Gut und Böse. Egal, als "Internet-Notebook" taugt es noch. Zumal es sicherheitstechnisch auf dem Laufenden ist.

Zum Schluss noch ein kleines "Porträtfoto" von Knut. Er hält hier Ausschau nach dem Pfleger, der ihm das Futter vorbeibringt. Ist schließlich wichtig für ihn!


Montag, 19. Januar 2009

Der Prenzlauer Berg und eine Portion Knut

Um eines vorwegzunehmen: Das eine hat mit dem anderen ziemlich wenig zu tun. Mir fiel nur eben kein passenderer Titel ein.

Im Prenzlauer Berg wohne ich jetzt seit knapp drei Jahren. Ist ein interessantes Viertel, obwohl ich da eigentlich gar nicht hin wollte. Aber wie es so ist, die Wohnung, die man sich anschaut, gefällt, man bekommt sie sogar - und auf einmal landet man, aus dem eher beschaulichen Bonn kommend, mitten im Berliner Szeneviertel. Aber ich habe eine Wohnung in einer ziemlich ruhigen Straße erwischt.

Im Großen und Ganzen wohnt es sich hier ganz nett. Was mich allerdings stört, sind die vielerorts noch anzutreffenden Gehwegplatten, die man wirklich nur als desaströs bezeichnen kann. Ich frage mich, aus welchem Jahrzehnt (oder Jahrhundert) die eigentlich stammen. Uneben, unegal, ungleich groß -mit höheren Absätzen dürfte man hier entschieden Probleme bekommen. Aber auch sonst ist dieser Untergrund vortrefflich geeignet, sich innerhalb kürzester Zeit sämtliche Schuhe zu ruinieren.

Eisbär Knut hat sich heute in seinem mittlerweile mit Wasser und Schneematsch gefüllten Pool damit beschäftigt, nach irgendwelchen zwischenzeitlich aufgetauten "Schätzen" zu stöbern. Wonach er da gerade genau sucht, weiß wohl nur der Bär allein.


Dafür bekam er heute zu seiner Fütterung einen Ochsenschwanz serviert. Dummerweise fiel das meiste seiner Leckereien in den Wassergraben - und für Salat und Obst springt Knut doch nicht hinein, zumindest heute nicht. Als jedoch besagte Leckerei ins Wasser geworfen wurde, zögerte er keine Sekunde - das Teil musste sofort geborgen werden!!! Der Bär weiß eben ganz genau, was er will, der Rest kann ja warten... Weitere Fotos können hier angesehen werden. 


Sonntag, 18. Januar 2009

Knut am Sonntag und die Langeweile im TV

Eigentlich ein ganz ruhiger und entspannter Sonntag war das heute. Obwohl die Attribute ruhig und entspannt im Zusammenhang mit meiner Person - das geht eigentlich gar nicht. Irgendwie bin ich ja immer in Betrieb. Aber ich sehe das grad so.

Knut offensichtlich auch:


Er hatte heute einiges vor. Nachdem er sich ausgiebigst den in seinem Wassergraben zeitweilig beheimateten Eisschollen "angenommen" hatte, suchte er einige Spielzeuge aus seinem Pool hervor, deren Existenz man mittlerweile vergessen hatte. Zwischendurch fand er noch einige Nahrungsmittel dort drin, die er als Snack zu sich nahm.


Danach präsentierte er seinen staunenden Besuchern etwas, was sich ein junger Eisbär offensichtlich unter der kommenden Frühjahrsmode vorstellt. Aber elegant sieht er damit aus!
Der Bär weiß sich sichtlich sinnvoll zu beschäftigen. Davon kann man sich hier überzeugen.

Also habe ich mich dem TV gewidmet. Soll heißen, ich habe es versucht. Für meinen Geschmack ist das Programm aber derzeit dermaßen grenzwertig, dass ich jetzt doch wieder vor dem PC hocke und mich anderweitig beschäftige. Ja gut, ein bisschen Biathlon, war das einzige, was ich heute sehenswert fand. Aber die rennen und schießen ja auch nicht ewig. Macht nichts, bleibt die Kiste eben aus. Ich werde das Restwochenende dann einfach sinnvoll über die Bühne bringen. 

Samstag, 17. Januar 2009

Ein entspannter Samstag, Knut und die Grüne Woche

Ja, so stelle ich mir einen entspannten Samstag vor. Ich bestimme, wann ich aufstehe, wann ich was tue oder unterlasse, lasse mich durch niemanden und nichts hetzen und setze einfach 24 Stunden lang meinen Kopf durch. So lässt es sich leben. Geht leider nur äußerst selten. Meistens ist Mann oder Frau, zumindest im Arbeitsprozess eingebunden, so ein Stück weit fremdbestimmt. Es sei denn, man ist selbständig. Aber das soll ja auch kein Sahneschlecken sein.

Knut macht sich darüber so gar keine Gedanken:


 Der Eisbär "vergnügte" sich heute lieber in seinem Gehege mit einem seiner zwischenzeitlich in seinem Wassergraben festgefrorenen und wieder zurückeroberten Bälle. Kurzzeitig spielte er mit seinen Besuchern auch wieder Ball. Einer richtigen bekannten Ballsportart ist das zwar nicht zuzuordnen, aber da es allen Beteiligten Spaß macht... Das hatte sich allerdings ziemlich schnell erledigt, als diese - seine Spielutensilien - nicht wie erwünscht bei seinen Besuchern, sondern wieder im Wassergraben landeten - und ins Wasser will Knut ja nun gerade gar nicht.

Ja, um zu meiner Überschrift zurückzukommen: Derzeit findet in Berlin die Internationale Grüne Woche statt - die Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Früher soll man sich da ja regelrecht "durchgefressen" haben an Häppchen, Proben und was da sonst noch alles dargeboten wird. Wie ich einer der heutigen Tageszeitungen entnehmen konnte, kommt man dort heutzutage wohl eher hungrig heraus.

Die BVG hält es übrigens auch diesmal nicht für nötig, sich auf dieses Ereignis einzustellen. Sie fährt den üblichen Wochenendfahrplan. Da reagieren mittlerweile selbst die Behörden flexibler.


Knut hat dieses Problem selbstverständlich nicht. Er findet es nur grad nicht so prickelnd, das sein Gehege zum Teil aus halb gefrorenem Eis, Eisschollen und Eismatsch besteht, in und auf dem er permanent ausrutscht. Aber ein junger Eisbär meistert auch das!


Und so sah Knut vor einem Jahr aus. Ich habe mir gedacht, ab jetzt zeitweise kleine "Vorher-Nachher-Bilder" von Knut einzustellen. Der Bär hat sich ja wirklich entwickelt!!! 

Freitag, 16. Januar 2009

Lesevergnügen im Januar

 Da es ja draußen nicht gerade heimelig zugeht, sucht Frau oder Mann sich in den heimischen und hoffentlich warmen vier Wänden eine Beschäftigung, die die tiefgefrorenen Gliedmaßen wieder auf Betriebstemperatur bringen. Nicht, was ihr jetzt denkt - ich nehme eine warme Dusche, trinke langweiligen Tee und lese. Dummerweise habe ich mir ein Buch über Namibia ausgesucht.

Interessant ist es ja, wenn, ja wenn nicht ständig die Durchschnittstemperaturen erwähnt würden. Ich meine, bei mehr als 40 Grad Celsius wird es auch allmählich wieder ungemütlich, aber man muss wirklich nicht ständig daran erinnert werden, dass es anderswo keiner warmen Socken, Schals und dicker Handschuhe bedarf. Aber bemerkenswert ist dieses Land, wo industriell Diamanten "geerntet" werden, doch schon. Egal, ich lese weiter. Lesen bildet ja schließlich.

Der hier hat ganz andere Sorgen, obwohl Sorgen kann man das eigentlich nicht nennen:


Eisbär Knut ist seit einigen Tagen schwer damit beschäftigt, seinen neuesten Jutesack zu zerlegen. Der Grund für diese eifrigen Bemühungen ist natürlich, an die darin eingenähten Spielzeuge heranzukommen. Man konnte heute noch nichts sehen, dafür aber hören: Der Inhalt quietscht! Aber morgen hat Knut sein Spielzeug sicherlich aus seiner Umhüllung befreit. 

Donnerstag, 15. Januar 2009

Berlin - derzeit ein riskantes Pflaster

 Nein, ich rede hier nicht von Sex and Crime oder derartigen Dingen, die nach Meinung einiger Leute auf den Index gehören. In Berlin geht es gegenwärtig einigermaßen ungemütlich zu.

Das begann schon heute morgen: Per Telefon wurde ich gewarnt, dass es auf den Straßen spiegelglatt wäre und ich doch besser aufpassen sollte, wo ich hintrete. Das tue ich zwar schon seit Tagen, aber wie die wohlmeinenden Freunde nun mal so sind...

Eine weitere Plage ist die Erkältungswelle. Man kann ja hingehen, wo man will, in den Supermarkt, irgendeine Einkaufspassage, überall werden mir irgendwelche Viren und Bakterien entgegengeschleudert. Ein Glückspilz, der nicht getroffen wird... Ich bin offensichtlich keiner, aber ich werde es überleben.

Und dann gibt es noch die Menschen, die dieser Tage, sei es wegen des gerade stattfindenden Wetterwechsels oder aus anderen Gründen, mit Kopfschmerzen gesegnet irgendwie durchkommen müssen. Wie dieses Kopfweh nun gerade verteilt wird, erschließt sich mir nicht, aber ich muss ja auch nicht alles wissen, zumal es mich nicht betrifft.

Ein weiteres Risiko, und das kann nun wirklich jeden treffen, egal, wie abgehärtet oder gesund oder wie auch immer man gerade drauf ist, sind die überall herabstürzenden Weihnachtsbäume, die vorzugsweise aus dem Fenster auf den Gehweg entsorgt werden. Die ehemaligen Besitzer dieser fliegenden Nadelgehölze scheren sich offensichtlich nicht groß darum, ob möglicherweise ein Fußgänger getroffen wird, das Teil wird einfach zum Fallen gebracht. Hauptsache, man muss mit dem nadelnden ehemaligen Schmuckstück der Weihnachtstage nicht durch das eigene Treppenhaus.


Knut tangiert das alles nicht. Seinen Weihnachtsbaum hat er irgendwo im Wassergraben  versenkt und erschlagen wird er von den Teilen natürlich auch nicht. Ihn interessiert nur eines:


Hauptsache, er wird ausreichend verpflegt. Und das ist in diesem Fall nur der Nachtisch seiner Mahlzeit!

So sah Knut übrigens vor genau einem Jahr aus:


Ein pummeliges kleines Kerlchen. Und irgendwie viel zu viel Pelz für den kleinen, doch recht runden Bengel. Das Bild habe ich noch mit meiner alten Kamera aufgenommen. Ich bitte daher um Nachsicht, aber die technischen Möglichkeiten waren damals noch nicht gegeben. 

Mittwoch, 14. Januar 2009

Berlin ist eine Rutschbahn, ist eine ...

Rutschbahn, ist eine Rutschbahn.

Heute war es wirklich schwer, sich auf möglichst beiden Beinen von A nach B zu bewegen. Der Berliner "Bodenbelag" lud eher nicht zu der herkömmlichen Art der Fortbewegung ein, oder sollte ich besser sagen, es war fast unmöglich? Mir begegneten ständig Menschen, die extreme Schwierigkeiten hatten, den aufrechten Gang zu bewerkstelligen. Mir selbst sind allerdings auch einige Male die Schuhe nebst Füßen unter meinem Luxuskörper weggerutscht.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass in früheren Zeiten bei solchen Witterungsbedingungen gestreut wurde. Das scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein. Jemanden, der mit Spikes unterwegs war, habe ich allerdings auch nicht gesehen. Aber vielleicht habe ich ja auch nur mal wieder einen Trend verschlafen. Möglicherweise wird hier eine neue Volkssportart kreiert: Sich bei diesen Bodenverhältnissen so lange wie möglich in der Senkrechten zu halten...


Eisbär Knut hatte heute auch so seine Probleme, mit diesen rutschigen  Verhältnissen in seinem Gehege klarzukommen. Nach einigen Versuchen ist es ihm immerhin gelungen, den spiegelglatten Teil am Wassergraben zu verlassen und sich im oberen Teil seiner Anlage zu beschäftigen.


Da machte Knut dann das, was er nach Meinung seiner Zuschauer ohnehin am besten kann. Sich in Pose setzen und möglichst schöne Bildmotive abgeben. Ob der Bär das wirklich wollte, hat er leider nicht verraten. 

Dienstag, 13. Januar 2009

Ein Wintertag im Januar und Knut


 Hier zeige ich zur Einstimmung erst einmal Berlins berühmtesten Bären. Knut präsentiert hier sein neuestes Kissen / seinen neuesten Jutesack. Über den Inhalt wird man in den nächsten Tagen sicherlich mehr erfahren. Nämlich dann, wenn der Bär das Teil zerlegt und die Innereien zutage gefördert hat. Zur Zeit kann man nur mutmaßen. Auf alle Fälle hat Knut sein neuestes Spielzeug wieder nach allen Regeln der Kunst "bearbeitet". Das wurde herumgeschleudert, beschmust und auch den Besuchern gezeigt. Eisbär Knut ist da jedenfalls kreativ und kann sich stundenlang mit dem Ding beschäftigen. Er geht da hochkonzentriert zu Werke.


Ganz so konzentriert bin ich bei meinen Beschäftigungen nicht. Ich bin immer so schätzungsweise an 25 Dingen gleichzeitig dran. Und wie es dann so kommt: Nichts wird fertig, alles liegt oder steht dann halb angefangen und nicht weitergemacht bei mir rum. Zum einen, weil mir dann immer irgendwie die Zeit fehlt, zum anderen, weil mir die Ausdauer und die Lust abhanden kommen, die Dinge zu Ende zu führen. Irgendwann starte ich dann so eine Hau-Ruck-Aktion und dann vollende ich eine der 25 jeweils laufenden Geschichten. Dafür kommt dann binnen kürzester Zeit ein neues Vorhaben dazu und der ganze geschilderte Ablauf beginnt von vorn.

Aber egal. Solange ich die Übersicht nicht verliere, wird alles gut... 

Montag, 12. Januar 2009

Ein Montag ganz für mich

Heute hatte ich frei. Also gestaltete sich mein Tages- und Zeitablauf etwas anders. Normalerweise stelle ich meine Weckuhr und das Handy im Abstand von 30 Minuten. Die Weckuhr nervt um 5:30 Uhr, um danach von meinem Handy um 6:00 Uhr begleitet zu werden. Gut, ich brauche keine halbe Stunde, um wach zu werden, aber ich warte meistens trotzdem noch das Handyklingeln ab, um dann doch noch nicht aufzustehen. So gegen 6:30 Uhr überwinde ich mich und schwinge mich aus dem Bett, um dann weitere 30 Minuten später aus dem Haus zu stürmen.

Lief heute alles ganz anders ab. Zu einer ganz moderaten Zeit, so gegen 8 Uhr, habe ich meine Schlafstatt verlassen, um mich gegen 9 Uhr in Richtung Zoo aufzumachen. Nach einer Mitnahme eines leckeren Milchkaffees kam ich dort gegen 9:30 Uhr an. Dort habe ich den hier angetroffen:


Knut hat, heute oder am Vortag, ein neues Kuschelkissen geschenkt bekommen. Das wurde von ihm bei strahlender Sonne ausgiebig bespielt und auf seine Kuschelfähigkeit getestet. Schläft sich offensichtlich ganz nett mit dem neuen Kissen.


 Gut, ein schlafender Knut ist zwar auch ganz hübsch anzuschauen, aber ich habe mich dann anderem Zeitvertreib gewidmet. Ein Sonnenbankbesuch ist bei diesen Temperaturen eine wahre Wohltat. Und da jetzt auch die meisten Läden inzwischen mit den "Winterschlussverkauf" beginnen, soll heißen, jede Menge Warenpreise senken, habe ich mir gleich noch zwei winterliche Teile gegönnt. Übrigens ist mir auch heute wieder ein BVG-Kontrolleur über den Weg gelaufen. Ich glaube da mittlerweile an so etwas wie eine ungewollte Anziehungskraft, aber meine Karte ist immer noch aktuell...

Zurück in meinem Heim habe ich noch ein paar Telefonate und Mails "abgearbeitet". Und jetzt mache ich mir noch einen schönen Abend.

Sonntag, 11. Januar 2009

Ein Sonn(en)tag im Januar

Heute ist das Wetter in Berlin zwar temperaturmäßig mal wieder in den Minusbereich gerutscht, aber ansonsten war es ein schöner Tag. Oder kurz gesagt: bitterkalt, aber sonnig.

Bei meiner sonntäglichen Außerhausreise hatte ich allerdings den Eindruck, dass viele meiner werten Mitbürger es heute vorzogen, zu Hause zu bleiben. Irgendwie war es richtig leer auf den Straßen. Und auch in den Nahverkehrsmitteln sah es heute, zumindest vormittags, ziemlich übersichtlich aus.

Was die guten Vorsätze angeht, da habe ich nun doch mein ganz persönliches Datum gefunden. Den 11. Januar, also heute. Ich habe mir vorgenommen, mir mal meine Übersicht über meine ganzen in meiner Wohnung untergebrachten Medien zu verschaffen. Seien es nun Bücher, CDs, DVDs, Dateien und Bilder auf USB-Sticks und Speicherkarten - das Zeug steht in drei Zimmern verteilt und ich habe so ganz allmählich, dafür aber vollständig, den Überblick verloren, was denn da so alles existiert.

Knut interessiert das natürlich eher mäßig. Er wollte heute lieber wieder seine Eisschollen zerdeppern, was ihm sichtlich Spaß macht, wie man sieht. Ansonsten ist er an dem in seinem Wassergraben befindlichen "Element" eher weniger interessiert. Der Schnee auf seiner Anlage ist momentan ja auch um einiges interessanter.


Außerdem ist Knut wieder zu seiner "alten" Gewohnheit zurückgekehrt, sich zu "schminken". Irgendwie wirkt diese Maskerade optisch wie ein Stirnband. Ist halt ein modebewusster Eisbär, der Knut... 

Samstag, 10. Januar 2009

Ein durchwachsener Samstag

om heutigen Tag gibt es nichts Spektakuläres zu vermelden. Der Schneebelag verwandelte sich heute im Laufe des Tages so allmählich in Matsch. Soll heißen, der Boden wird rutschig und nass. So mancher meiner Zeitgenossen wird gemerkt haben, ob die Schuhsohlen wasserdicht sind.

Die BVG ist allmählich so wieder auf der Höhe ihrer Aufgaben. Die Kontrolleure aber auch. Ich frage mich, ob die alle geschlossen Urlaub genommen haben und jetzt gemeinschaftlich wieder loslegen. Ich bin in den letzten zwei Tagen dreimal kontrolliert worden, ob ich ja auch im Besitz eines gültigen Fahrausweises bin. Ich bin. Nerviger sind ja nur noch die Verkäufer des "Straßenfegers". Mir ist es tatsächlich schon passiert, dass einer, nachdem er seine offenbar normierte Rede losgeworden ist, gerade den Zug verlassen hat und eine Station später der nächste zustieg. Natürlich wieder mit dem gleichen Text. Im Grunde ist ja nichts dagegen zu sagen und ich begrüße es auch, dass auf diese Weise für diese Menschen etwas getan wird, aber können die sich nicht etwas besser sortieren, ich meine organisieren? Andererseits sind die U- und S-Bahnen natürlich die ideale Plattform dafür. Naja, jede Geschichte hat so ihr Für und Wider.

Ansonsten gibt es von diesem Knaben hier ebenfalls nichts Neues zu berichten:

Knut genießt nach wie vor seinen Schnee und kann gar nicht genug Spielzeug um sich herum versammeln. Er ist gut drauf und quietschvergnügt, trotz seines zunehmend rutschigen Untergrundes. Aber so etwas stört einen jungen Eisbären nicht. Der macht das Beste draus!


Wenn es gar nicht anders geht, robbt er eben zum Wassergraben. Hauptsache, er kann sich dort herausangeln, was er gerade haben will. In der Arktis wird ja schließlich auch nicht gestreut! Und hier gibt es noch weitere Bilder zum Anschauen! 

Freitag, 9. Januar 2009

Ohne Titel

 Ja, ich bin jetzt, während ich dies schreibe, gespannt, ob dieser Eintrag bei diesem Titel überhaupt erscheint.

Eisbär Knut fiebert gerade mit mir mit und sieht der Veröffentlichung oder auch Nichtveröffentlichung auch ganz interessiert entgegen:


 Großartig Neues zu vermelden gibt es eigentlich nicht. Es ist nach wie vor kalt in Berlin, allerdings nähern sich die Temperaturen wieder der Gefrier- oder Taugrenze, je nachdem, aus welcher Richtung man die Sache betrachtet. Die S-Bahn berappelt sich wieder und es kommen die Bahnen, die zur Anzeige kommen. Und ja, sie fuhren heute sogar wieder einigermaßen pünktlich.

Ich freue mich auf meine neuen Sommerklamotten, die ich gestern abend noch zur Bestellung gebracht habe. Als mir die freundliche - ja, auch das kommt vor - Dame, der ich die Bestellung durchgab, mitteilte, dass es bis zu einer Woche dauern könne mit der Lieferung, habe ich darauf nur erwidert, dass es bei den Temperaturen ja nun wirklich nicht eilt.


 Der hier bekommt, wie heute durch den Zoo Berlin mitgeteilt wurde, auch dieses Jahr keine kleinen Geschwister. Knut interessiert das im Moment nicht groß. Er vergnügt sich mit der Köstlichkeit namens Schnee und wie man sieht, es schmeckt ihm vorzüglich :-)

Donnerstag, 8. Januar 2009

Das Jahr 2009 geht in die zweite Woche

 Um noch einmal daran zu erinnern: Vor einer Woche war Neujahr. Die zweite Woche des Jahres hat heute ihren Anfang genommen. Die erste Woche ist wie im Flug vergangen. Obwohl so Großartiges oder Weltbewegendes gar nicht passiert ist. Routine eben.

Die Kälte hält einen nach wie vor im Griff. Es will und will einfach nicht wärmer werden. Und ich muss sagen - allmählich nervt es. Aber wer im Januar etwas anderes erwartet, muss sich andere Breitengrade aussuchen. Aber so ein paar Grad mehr könnten es schon sein.

Ich tröste mich, indem ich den schönen Katalog wälze, der mir vor ein paar Tagen ins Haus geflattert kam. Der nächste Sommer kommt bestimmt und da werde ich mich klamottentechnisch ein wenig neu ausstatten. Wärmt zwar zur Zeit  nicht wirklich, aber bessere Laune bekomme ich dadurch bestimmt.


Knut hat mit derlei Freizeitbeschäftigung natürlich überhaupt nichts am Hut. Er zertrümmert lieber die Eisschollen in seinem Wassergraben. Im übrigen muss er sich um so etwas wie Mode ja auch keine Gedanken machen. Er ist immer zeitgemäß gekleidet.


Und seine Lieblingsbeschäftigung ist neben der Nahrungsaufnahme und Schlafen sowieso das Spiel mit seinen diversen Spielzeugen. Und da ist er wie jedes Kind: Das "zerliebteste" Teil ist immer noch das Schönste und Liebste. Hier holt er gerade wieder den zerfleddertsten aller seiner Bälle (und Knut hat einige davon) wieder hervor. Mit dem Teil kann er ja auch am besten Ball mit seinen Besuchern spielen und Knut hat in dieser Disziplin mittlerweile eine wahre Meisterschaft entwickelt.