Ja, so stelle ich mir einen entspannten Samstag vor. Ich bestimme, wann
ich aufstehe, wann ich was tue oder unterlasse, lasse mich durch
niemanden und nichts hetzen und setze einfach 24 Stunden lang meinen
Kopf durch. So lässt es sich leben. Geht leider nur äußerst selten.
Meistens ist Mann oder Frau, zumindest im Arbeitsprozess eingebunden, so
ein Stück weit fremdbestimmt. Es sei denn, man ist selbständig. Aber
das soll ja auch kein Sahneschlecken sein.
Knut macht sich darüber so gar keine Gedanken:
Der Eisbär "vergnügte" sich heute lieber in seinem Gehege mit einem seiner zwischenzeitlich in seinem Wassergraben festgefrorenen und wieder zurückeroberten Bälle. Kurzzeitig spielte er mit seinen Besuchern auch wieder Ball. Einer richtigen bekannten Ballsportart ist das zwar nicht zuzuordnen, aber da es allen Beteiligten Spaß macht... Das hatte sich allerdings ziemlich schnell erledigt, als diese - seine Spielutensilien - nicht wie erwünscht bei seinen Besuchern, sondern wieder im Wassergraben landeten - und ins Wasser will Knut ja nun gerade gar nicht.
Ja, um zu meiner Überschrift zurückzukommen: Derzeit findet in Berlin die Internationale Grüne Woche statt - die Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Früher soll man sich da ja regelrecht "durchgefressen" haben an Häppchen, Proben und was da sonst noch alles dargeboten wird. Wie ich einer der heutigen Tageszeitungen entnehmen konnte, kommt man dort heutzutage wohl eher hungrig heraus.
Die BVG hält es übrigens auch diesmal nicht für nötig, sich auf dieses Ereignis einzustellen. Sie fährt den üblichen Wochenendfahrplan. Da reagieren mittlerweile selbst die Behörden flexibler.
Knut hat dieses Problem selbstverständlich nicht. Er findet es nur grad nicht so prickelnd, das sein Gehege zum Teil aus halb gefrorenem Eis, Eisschollen und Eismatsch besteht, in und auf dem er permanent ausrutscht. Aber ein junger Eisbär meistert auch das!
Und so sah Knut vor einem Jahr aus. Ich habe mir gedacht, ab jetzt zeitweise kleine "Vorher-Nachher-Bilder" von Knut einzustellen. Der Bär hat sich ja wirklich entwickelt!!!



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen