Das stimmt zwar nur für die letzten zwei Jahre - 2006 gab es hier wohl
schon mal eine Minustemperatur von 20 Grad. Aber mir hat es gereicht.
Trotz zwei Paar übereinander angezogenen Handschuhen, mehreren Paar
Socken übereinander in gefütterten Schuhen - es war heute nur zeitlich
sehr begrenzt draußen auszuhalten. Obwohl das Wetter sehr schön war. Die
Sonne schien und tauchte Berlin in leuchtende Farben.
Ein
Problem tut sich allerdings auch da auf. Die tiefstehende Sonne, die
einem penetrant ins Gesicht scheint und es einem teilweise unmöglich
macht, auf die Wege zu achten, die man gerade zu gehen beabsichtigte.
Und das war heute nicht ganz uninteressant: Die waren teilweise so
rutschig, dass es doch einigermaßen von Vorteil gewesen wäre, zu sehen,
wo man gerade lang läuft. Egal, die Fortbewegung zu Fuß gestaltete sich
heute doch ziemlich heikel.
Die Nahverkehrsmittel und
Regionalzüge haben sich übrigens auch heute noch nicht berappelt. Das
ging immer noch ziemlich überraschend (um es mal diplomatisch zu
formulieren) und unübersichtlich vor sich. Aber dafür reicht ja
bekanntlich nur eine Schneeflocke. Und in den nächsten Tagen soll es ja
auch nicht "milder" werden, wie die Meteorologen es immer so schön
ausdrücken. Soll heißen, es bleibt erst einmal so kalt.
Einer fühlte sich auch heute wieder pudelwohl:
Eisbär Knut bekam heute wieder sein Traumwetter serviert, wühlte im
Schnee und war sich auch nicht zu schade, in seinem Wassergraben tätig
zu werden. Und wenn es auch nur darum ging, einen festgefrorenen Ball
mittels Vordertatzen dazu zu bewegen, zu ihm zu kommen, ohne dass Knut
ganz ins Wasser muss. Ein unfreiwilliges Bad hat er dann allerdings doch
genommen.
Aber das bringt das Bärchen keineswegs aus der Fassung. Die
gegenwärtigen Witterungsverhältnisse genießt er mit allen Sinnen, wie
man sieht :-)
Und ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut gibt es auch, nämlich hier.

