Dienstag, 6. Januar 2009

Kälterekord in der Hauptstadt

Das stimmt zwar nur für die letzten zwei Jahre - 2006 gab es hier wohl schon mal eine Minustemperatur von 20 Grad. Aber mir hat es gereicht. Trotz zwei Paar übereinander angezogenen Handschuhen, mehreren Paar Socken übereinander in gefütterten Schuhen - es war heute nur zeitlich sehr begrenzt draußen auszuhalten. Obwohl das Wetter sehr schön war. Die Sonne schien und tauchte Berlin in leuchtende Farben.

Ein Problem tut sich allerdings auch da auf. Die tiefstehende Sonne, die einem penetrant ins Gesicht scheint und es einem teilweise unmöglich macht, auf die Wege zu achten, die man gerade zu gehen beabsichtigte. Und das war heute nicht ganz uninteressant: Die waren teilweise so rutschig, dass es doch einigermaßen von Vorteil gewesen wäre, zu sehen, wo man gerade lang läuft. Egal, die Fortbewegung zu Fuß gestaltete sich heute doch ziemlich heikel.

Die Nahverkehrsmittel und Regionalzüge haben sich übrigens auch heute noch nicht berappelt. Das ging immer noch ziemlich überraschend (um es mal diplomatisch zu formulieren) und unübersichtlich vor sich. Aber dafür reicht ja bekanntlich nur eine Schneeflocke. Und in den nächsten Tagen soll es ja auch nicht "milder" werden, wie die Meteorologen es immer so schön ausdrücken. Soll heißen, es bleibt erst einmal so kalt.

Einer fühlte sich auch heute wieder pudelwohl:



Eisbär Knut bekam heute wieder sein Traumwetter serviert, wühlte im Schnee und war sich auch nicht zu schade, in seinem Wassergraben tätig zu werden. Und wenn es auch nur darum ging, einen festgefrorenen Ball mittels Vordertatzen dazu zu bewegen, zu ihm zu kommen, ohne dass Knut ganz ins Wasser muss. Ein unfreiwilliges Bad hat er dann allerdings doch genommen.


Aber das bringt das Bärchen keineswegs aus der Fassung. Die gegenwärtigen Witterungsverhältnisse genießt er mit allen Sinnen, wie man sieht :-)
Und ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut gibt es auch, nämlich hier.