Sonntag, 6. September 2009

Eine Ahnung von Herbst

Vermittelte der heutige Sonntag. Obwohl - mal wieder - die Wetterprognose etwas ganz anderes erzählte. Es war herbstlich kühl und vormittags hatte es fast pausenlos geregnet. Am Nachmittag schien auf einmal doch noch die Sonne. Aber es war Sonntag und da bringt mich auch ungemütliches Wetter nicht davon ab, das zu tun, was ich mir vorgenommen habe.


Eisbär Knut hatte seinen gestrigen 33-Monats-"Geburtstag" gut überstanden und zeigte sich aktiv und munter. Er präsentierte seinen Besuchern einen Jutesack, den er gestern noch bekommen haben und umgehend zerlegt haben musste sowie einen neuen Ball, der wahrscheinlich Inhalt des Beutels war. Schnell lag das Zeug im Wasser und der Bär folgte seinem neuen Spielzeug umgehend. Dort wurde dann fast drei Stunden gespielt - mal war der Ball, dann der Stamm, das australische Spielzeug, ein weiterer Ball an der Reihe... Später verpasste sich Knut in seiner Sandkuhle eine neue Fellfärbung, spielte mit einem Grasbüschel und räkelte sich genüsslich. Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Ich habe mich am frühen Nachmittag auf den Weg nach Hause gemacht. Es wurde doch mit der Zeit ungemütlich kalt. Und einiges zu tun blieb mir leider auch noch, bevor morgen eine neue Arbeitswoche an den Start geht.

So ist dieses Wochenende schon wieder fast zuende. Die gestern ausgestrahlte Berlin-Doku kann sich über die Einschaltquoten übrigens nicht beklagen. Der Rbb konnte seine Reichweite gestern mehr als verdoppeln.
Und ein weiteres Event feierte gestern in Berlin seinen Abschluss. Die diesjährige Pyronale ging am gestrigen Samstag zuende. Naja, irgendwas ist eben immer los in Berlin... 

Samstag, 5. September 2009

Septembersamstag

Dieser Samstag sollte, wenn es nach den Wettervorhersagen gegangen wäre, durch und durch verregnet werden. Nur, dass sich das heutige Wetter so gar nicht daran hielt. Gut, früh hat es mal kurz geregnet, aber danach wurde und blieb es trocken und nachmittags schien sogar die Sonne. Wie es sich gehört für einen Samstag. Ich war auch heute wieder früh auf den Beinen und bin (noch im leichten Regen) zur Bahn getrabt.


Eisbär Knut im Berliner Zoo begrüßte seine doch recht zahlreichen Besucher frühmorgens im Wasser. Dort spielte und tobte er die folgenden zwei Stunden ununterbrochen und beschäftigte sich mit seinen derzeitigen Lieblingsspielzeugen. Kurz nach elf Uhr begab sich der Bär an Land, verpasste sich ein Make Up der Marke Marmor und poste ein wenig für seine Besucher. 33 Monate wird er heute alt oder umgerechnet zwei und ein dreiviertel Jahr. Eigentlich ein Datum, das man gewöhnlicherweise nicht feiert...
Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.



Ich habe mich um die Mittagszeit auf den Heimweg gemacht, noch ein paar Besorgungen erledigt und schaue jetzt TV. Der RBB sendet heute von 6 Uhr bis morgen früh gleiche Zeit die Doku 24 Stunden Berlin. Vor einem Jahr, am 5. September 2008 entstanden diese Aufnahmen, die verschiedene Personen zu verschiedenen Zeiten ihres Tages begleiten und, sozusagen in Echtzeit ein Jahr später, also heute, ausgestrahlt werden. Für diese 24-Stunden-Doku standen 750 Stunden Filmmaterial zur Verfügung, die man zu 24 Stunden eingedampft hat. Ich finde die Idee ganz witzig und beobachte jetzt, wie die Umsetzung geraten ist.

Freitag, 4. September 2009

Freitag mal wieder

So, ein Arbeitstag war heute noch zu bewältigen, bevor es ins Wochenende geht. Jedenfalls ging er gut rum, dieser dazwischengeschobene Arbeitstag zwischen Kurzurlaub und Wochenende. Pünktlich bin ich daher in den Feierabend gestartet. Immerhin war heute das Wetter doch ein Stück weit besser als dieses gestrige Sintflut-Wetter und am Nachmittag schien sogar die Sonne.


Knut, hier Anfang September 2008, war heute Nachmittag schlafend anzutreffen. Der Bär lag gemütlich an einen Felsen geschmiegt, hatte eine Tatze um die Nase gelegt und sah sehr nett aus, wie er da so schlief. Vormittags soll Knut zwei Stunden im Wasser getobt und gespielt haben. Und nach der Fütterung war ein Nickerchen angesagt, das doch etwas länger dauerte. Besucher hatte der Bär heute trotzdem reichlich, vor allem viele Auswärtige hatten sich eingefunden.


Ich habe mich nach einer Weile vom schlummernden Bärchen verabschiedet und mich auf den Heimweg gemacht. Da mir die S-Bahn-Anzeige mitteilte, dass mit der nächsten Bahn in 13! Minuten zu rechnen ist, habe ich mich umentschieden und den Rückweg per U-Bahn angetreten. Die kam nach zwei Minuten...

Beim Lebensmitteldiscounter meines Vertrauens oder besser, der sich grad am Weg befand, erwartete mich eine Überraschung, die ich zwar schon so ein Stück auf dem Radar hatte, aber wenn sie denn eintritt, ist man doch überrumpelt. Ich rede von diversen Weihnachtsartikeln - Dominosteine, Lebkuchen, Spekulatius - es ist wieder so weit, dass das Zeug tonnenweise unter das Volk gebracht werden soll. Vor drei Tagen hatten wir noch Außentemperaturen von mehr als 30 Grad... Naja.

So, ab jetzt ist Wochenende und die IFA hat heute auch ihren Anfang genommen. Die kam aber nicht überraschend, sondern durchaus vorhersehbar. Genau wie die kommenden beiden Wochentage...

Donnerstag, 3. September 2009

Urlaub im Dauerregen

Genaugenommen galt das heute nur für die erste Tageshälfte. Der Nachmittag geriet dann doch noch zu einer trockenen und sonnigen Veranstaltung. Frühmorgens wurde ich jedenfalls schon von Regengeräuschen sowie Blitz und Donnergrollen geweckt. Kurzzeitig hörte es dann auf und ich schaffte es, trockenen Fußes zur Bahn zu gelangen. Punkt neun Uhr ging es dann aber auch schon wieder weiter mit dem Regen, glücklicherweise ohne Gewitter, und sollte bis in die frühen Nachmittagsstunden auch praktisch ohne Pause andauern.



Diesem netten Eisbären hier machte das relativ wenig aus. Er war heute früh ohnehin im Wasser und da störte ihn das zusätzliche Nass von oben nicht sonderlich. Knut tobte eine Weile im Wassergraben und bearbeitete seinen Baumstamm und das australische Spieldingens. Später begab er sich an Land und beobachtete eine Weile seine Besucher. Besonders bunte Regenschirme hatten es Knut heute angetan. Er buddelte eine Weile an seiner Schlafkuhle herum und suchte eine Weile nach der richtigen Schlafposition. Und es regnete und regnete und regnete... Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Der Zoo war natürlich nicht so sonderlich gut besucht, aber vielleicht brachte der sonnige Nachmittag noch Besserung. Ich habe mich gegen Mittag aus dem Staub, oder besser der Dauersintflut, gemacht und noch eine kleine Shoppingtour gestartet. Halbwegs erfolgreich kam ich am frühen Nachmittag, immer noch im Regen, zu Hause an und stellte mit Erstaunen fest, dass mir keine Schwimmhäute gewachsen sind.

So, mein kleiner Kurzurlaub mitten in der Woche ist nun schon zuende. Aber zwischen mir und dem Wochenende liegt ja nur der noch Freitag ;-) 

Mittwoch, 2. September 2009

Eine kleine Auszeit zwischendurch

Während viele heute das Bergfest der aktuellen Arbeitswoche begehen, habe ich Urlaub. Mal so genau mitten drin, in dieser Woche. Ich habe mich heute morgen im schönsten Berufsverkehr in die S-Bahn gewagt und muss sagen, es ist doch ein eher grenzwertiges Vergnügen. Wie ich heute aber feststellen durfte, gibt es ab 5. September wieder einen feststehenden Fahrplan, der doch schon wieder sehr an "normale Zeiten" erinnert. Man darf gespannt sein.
Was mich allerdings erstaunt hat, waren die Schulklassen, die heute, am dritten Schultag des neuen Schuljahres, bereits wieder ausflugstechnisch unterwegs waren. Wettermäßig war dieser Mittwoch vormittags noch ganz angenehm, etwas kühl, aber auszuhalten, bevor es am Nachmittag doch wieder ziemlich schwül wurde.


Eisbär Knut ließ es heute vormittag ruhig angehen und schlief bis gegen halb elf Uhr. Danach begab er sich ohne Umschweife ins Wasser und tobte dort zwei Stunden herum, bespielte kurz einen Ball, dann etwas intensiver den Baumstamm und das Aussie-Teil. Nachmittags zur Fütterung war es vor seiner Anlage wieder ziemlich voll, Knut bekam einen Butterkürbis und ein Croissant zusätzlich spendiert. Nach dem Verzehr des Croissants leckte sich der Bär begeistert die Tatzen. Ist halt immer noch die Lieblingsspeise, oder zumindest eines seiner Lieblingsgerichte. Einmal gesättigt, verpasste sich Knut wieder eine äußerst dunkle Fellfarbe, begab sich in den hinteren Teil der Anlage und legte sich auf seinen Schlaffelsen. Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.


Ich habe mich für heute von Knut verabschiedet und den Heimweg angetreten. War schön, so ein Urlaubstag mitten in der Woche. Ich freue mich auf morgen :-)))

Ach ja, als kleiner Nachtrag: Wie diverse Medien melden, kommt Eisbärin Gianna aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn am Montag oder Dienstag der nächsten Woche in den Zoo Berlin. Mal sehen, ob sich Knut mit der quirligen Italienerin versteht... 

Dienstag, 1. September 2009

Hochsommer im Herbst

Ja gut, heute ist ja gerade mal der meteorologische Herbstanfang, der kalendarische lässt noch ein paar Wochen auf sich warten. Was das heute war? Herbstlicher Sommer oder sommerlicher Herbst, ich kann mich grad nicht entscheiden. Zumindest wurde heute (noch einmal) eine Rekordhitze jenseits der 30 Grad verzeichnet. Ich habe in meinem durchaus kühlen Büro davon nicht viel gemerkt. Als ich nach Arbeitsschluss vor die Tür trat, erwischte mich die Hitzekeule mit voller Wucht.


Eisbär Knut war heute nachmittag wohl auch zu der Ansicht gekommen, dass es ausschließlich im Schatten auszuhalten wäre und schob eine ruhige Kugel. Vormittags soll er jedoch zwei Stunden lang im Wasser getobt haben. Dann hat man sich am Nachmittag natürlich ein wenig Erholung verdient ;-) Knut wechselte nur einmal kurz die Position vom Höhleneingang (im Schatten) zur seitlichen Felswand (ebenfalls im Schatten), wo er nach einer Weile einschlief.


Ich habe mich dann schnell von Knut verabschiedet und habe den nur spärlich besuchten Zoo verlassen, um mich in Richtung Heimat zu begeben. Ich war dann auch recht froh, als ich die Tür zu meiner glücklicherweise kühlen Wohnung hinter mir schließen konnte. Und dann musste erst einmal eine erfrischende Dusche sein.

So, jetzt sind wir also schon im letzten Drittel des Jahres 2009. Ja, und die Sache mit der Glühbirne nimmt am heutigen 1. September auch ihren Anfang. Der erste Teil des "Glühbirnenverbots" betrifft erst einmal "nur" die 100-Watt-Birnen. Die restlichen werden im Laufe der nächsten Zeit auch noch aus dem Verkehr gezogen. Das Problem ist nur, dass es so wirklich überzeugende Alternativen gegenwärtig nicht gibt, was im Vorfeld zu Vorratskäufen geführt haben soll. Da sich bei mir keine 100-Watt-Glühbirnen im Einsatz befinden, bin ich noch nicht betroffen. Es bleibt aber spannend...