Sonntag, 31. Mai 2009

Pfingstsonntag

Sonntag, der 31. Mai 2009. Pfingstsonntag und gleichzeitig Monatsende. Morgen beginnt, zumindest aus Sicht der Meteorologen, der Sommer. Danach sah es heute Morgen allerdings so gar nicht aus. Es war recht kühl und trübe, bis gegen Mittag die Sonne heraus kam und es doch deutlich wärmer wurde.


Als ich heute früh in den Zoo kam, lag Eisbär Knut noch vor seinem Höhleneingang und schlief. Besonders voll war es aufgrund der (noch) kühlen Temperatur auch nicht. Kurze Zeit später erhob sich Knut, schnappte sich ein Stöckchen und legte sich hinter einem Baum wieder schlafen. Aber auch der müdeste Bär wird irgendwann wach. Eine Krähe hatte freundlicherweise ein Brötchen auf Knuts Anlage fallen lassen (angeblich bereits das vierte Mal innerhalb einer Woche), die sich der Bär natürlich sofort zu Gemüte führte. Danach wurden Seifenblasen beobachtet, die einer der Besucher "produzierte", aber unglücklicherweise fast immer in die verkehrte Richtung flogen. Also nahm Knut lieber ein Bad. Mittlerweile war es vor Knuts Anlage so voll geworden, dass man sich kaum noch bewegen konnte. Wir haben es also vorgezogen, einen Rundgang durch den Zoo zu machen und eine Kleinigkeit zu essen.

Das Fotoalbum vom heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden. 


Gegen halb zwei habe ich mich auf den Rückweg gemacht und mir unterwegs ein Eis gegönnt. Ich werde mich jetzt noch in meiner Wohnung ein klein wenig nützlich machen. Draußen kündigt sich gerade ein Gewitter an. Aber das war vorherzusehen, es war heute nachmittag schon ziemlich drückend und schwül. Aber ich sitze ja hier warm und trocken ;-)

 

Samstag, 30. Mai 2009

Der Samstag vor Pfingsten

Heute ist also der erste Tag des langen Pfingstwochenendes, obwohl dieser Samstag gar nicht zum Pfingstfest gehört. Egal, frei war ja trotzdem. So richtig gemütlich war das Wetter an diesem ersten Tag des Wochenendes nicht, eher kühl, mit ein paar kleinen Regenschauern. Das hielt einige Leute aber nicht davon ab, sommerlich leicht gekleidet unterwegs zu sein. Bei denen war offensichtlich der Sommer befohlen. Naja, meine Gesundheit ist es ja nicht.

Ich war wieder früh unterwegs. Allerdings nicht früh genug, um nicht schon den ersten Schlachtenbummlern aus Bremen und Leverkusen zu begegnen, die zum heutigen DFB-Pokalfinale angereist waren und für ordentliche Geräuschpegel auf den Bahnhöfen und Straßen sorgten. Das sollte sich im Laufe des Tages aber noch deutlich steigern.


Knut im Zoo empfing uns heute morgen bereits in seinem Wassergraben herumschwimmend. Dort wurde wieder einmal alles bespielt, was sich so finden konnte - Äste, ein Schlauch, ein Baumstamm, das Spiegelbrett, ein betagter Ochsenschwanz, der auch mal kurz an Land geholt wurde und und und. Irgendwann begab sich der Bär an Land und zog dort sein Programm durch. Er verpasste sich eine neue Fellfarbe, widmete sich kurz dem Grünzeug auf seiner Anlage, um sich danach ein Plätzchen zum Schlafen zu suchen. Kurz vor zwölf Uhr hatte das Bärchen sich dann auch müde gespielt...
Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden. 


Ich habe mich dann der zweiten Tageshälfte gewidmet. Die Dichte der Fußballfans in der Stadt hatte inzwischen deutlich zugenommen, die Fangesänge auch. Die Polizeipräsenz ebenfalls. Also habe ich mich schleunigst aus möglichen Problemzonen entfernt und mich in meinen heimischen Stadtbezirk begeben. Ich habe noch kurz dafür gesorgt, dass ich die nächsten beiden Feiertage lebensmitteltechnisch über die Runden komme und werde mich jetzt noch ein wenig meiner Wohnung widmen. Ansonsten wünsche ich schon mal frohe Pfingsten in die Runde. 

Freitag, 29. Mai 2009

Auf in ein langes Wochenende!

So, nun ist sie geschafft, diese Arbeitswoche. Rückblickend ging sie doch recht schnell rum, war dafür jedoch mit einem ziemlich hohen Stressfaktor ausgestattet. Aber vielleicht ist die Zeit gerade deshalb so schnell verflogen. Und jetzt steht ein richtig schönes langes Pfingstwochenende vor der Tür.

Der Tag begann zwar recht kühl und nicht gerade freundlich, aber nach einigen Stunden kam die Sonne hervor. Dadurch wurde es zwar nicht wirklich wärmer, aber angenehmer war es irgendwie trotzdem. Und dadurch, dass die Zeit so raste, war auch recht bald Feierabend.

 Also bin ich heute nachmittag noch kurz in den Zoo geflitzt, um diesem Eisbären einen Besuch abzustatten. Knut saß oder lag oder besser räkelte sich hinter einem Baumstamm und bespielte einen langen Ast. Da das Teil noch Blätter aufwies, kann er es erst kürzlich bekommen haben. Irgendwann kehrte Knut seinen Besuchern den Rücken zu und hielt ein Nickerchen.


Gelegenheit also, mich für heute vom Bärchen zu verabschieden. Ich bin bei meiner Sonnenbank "eingekehrt", habe noch ein paar Besorgungen erledigt und bin dann Richtung Heimat gewandert.

An diesem Wochenende wird hier in Berlin ja einiges los sein. Heute begann in Kreuzberg der Karneval der Kulturen, der seit 1996 am Pfingstwochenende stattfindet, dieses Jahr also in die 14. Runde geht. Ja, und morgen findet, oder besser finden, die DFB-Pokalfinals statt, die ja traditionell im Olympia-Stadion ausgetragen werden. Kurz gesagt, Berlin wird sicherlich nicht leer an diesem langen Wochenende.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Sonne und Regen

Wechselhaft wie das heutige Wetter war heute auch dieser Donnerstag für mich. Mit Vorfreude auf das Wochenende bin ich gestartet und - sie ist immer noch da, die Vorfreude meine ich. Ruhig ging dieser Arbeitstag keineswegs über die Bühne. Stress, Hektik, dazwischen ellenlange Besprechungen. Der Vorteil daran war, dass der Tag rasend schnell verging. Die Zeit bis zum Mittag verging wie im Flug und der Nachmittag schaltete dann auch den Turbo. Man kam kaum noch zum Luftholen.


Knut fand ich heute schlafend vor; er hatte sich in einer Kuhle so zusammengekauert, dass nur noch eines seiner Ohren zu erkennen war. Aus diesem Grund kommen hier Bilder aus dem Mai 2008. Damals war das Wetter doch um einiges netter als heute. Hier wechselten sich Sonne, Regen und Graupelschauer, kombiniert mit Windböen, mehrmals hintereinander ab. Und das in einer Geschwindigkeit! Wie gerade jetzt. Eben schien noch die Sonne und jetzt tobt schon wieder so eine hässliche Windböe bei mir durch die Straße.


Egal, jetzt ist Feierabend und den kurzen Freitag kriege ich auch noch rum. Und hoffentlich geht dieser morgige Arbeitstag dann etwas entspannter über die Bühne. Und dann freue ich mich wie verrückt auf das Pfingstwochenende.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Halbzeit

dieser Arbeitswoche. Nach den diversen Feiertagen in den letzten Wochen kommt einem eine "vollständige" Woche so richtig lang vor. Ging aber nicht nur mir so. Viele hatten schon so ein Donnerstags-Feeling. Trifft auf mich zwar grad nicht zu, ich bin (noch) auf der richtigen Zeitschiene unterwegs, aber ein bisschen schneller könnte die Zeit bis Freitag schon vergehen.

Nach dem gestrigen Donnerwetter war es heute deutlich kühler und irgendwie wollte heute keiner vor die Tür. War zumindest mein Eindruck. Ich hatte heute früh auf dem Weg zur Arbeit so das Gefühl, ich gehöre zu einer bedauernswerten Minderheit, die um diese Zeit raus muss. Musste ich in der U-Bahn wenigstens nicht um einen Sitzplatz kämpfen. Auch ein Vorteil...


Eisbär Knut hat das gestrige Gewitter jedenfalls gut in seiner Höhle überstanden. Wie ich mich heute überzeugen konnte, war er gut drauf, spielte ausgiebig und beobachtete von seinem "Sandthron" aus die Baumaßnahme vor seinem Gehege.

In Berlin hat das gestrige Unwetter namens Felix keine nennenswerten Schäden hinterlassen. Da sieht es in anderen Bundesländern leider ganz anders aus. Und zu oder nach Pfingsten (da sind sich die Wetterfrösche für diese Region grad nicht ganz einig) soll es auch wieder zu angenehmeren Temperaturen kommen.

Und ich genieße jetzt meinen Feierabend und freue mich auf den kommenden Freitag. Dem folgt ja dann zum letzten Mal für lange Zeit noch einmal ein verlängertes Wochenende...

Dienstag, 26. Mai 2009

Felix heißt der Knabe

Der "Glückliche" also. So wurde das Tief benannt, das für die heutigen Wetterkapriolen sorgte und es immer noch tut. Dieser Unhold schafft es doch tatsächlich, uns innerhalb von 24 Stunden einen Temperaturanstieg und -abfall von immerhin 20 ̊ C zu bescheren. In der ersten Tageshälfte sah es noch ganz nett aus, die Sonne schien fröhlich vom Himmel und die Temperaturen waren annehmbar.


Gegen Mittag begann es dann allerdings ziemlich schwül und drückend zu werden. Gegen halb zwei wurde es zunehmend dunkler und kurze Zeit später ging in Berlin die Welt unter. Es folgte ein etwa einstündiges Gewitter und danach war der Spuk fürs Erste vorbei. Ich habe es daher trockenen Fußes nach Hause geschafft. Aber nur knapp. Kaum war ich in meiner Wohnung, folgt der zweite Teil. Heftiger Regen, diesmal allerdings ohne Gewitter. Jetzt scheint mal wieder die Sonne. Ich bin jedenfalls auf die Fortsetzung gespannt. Mit den sommerlichen Temperaturen scheint es zumindest für die nächsten Tag vorbei zu sein. 


Knut, hier vor einem Jahr, sieht der kommenden Entwicklung auch ganz gespannt entgegen. Mit Gewittern hat er es ja nicht so.

Ich jedenfalls habe diesen Dienstag arbeitsmäßig relativ stressfrei über die Bühne gebracht. Die für diese Nacht prognostizierten gewittrigen Regenfälle tangieren mich nicht so, wenn sie denn tatsächlich nachts stattfinden. Schaun mer mal. Und morgen ist schon wieder die Wochenmitte erreicht.

Montag, 25. Mai 2009

Der Alltag

hat mich wieder. Nach dieser netten, entspannten letzten Woche mit dem langen Wochenende kehrte mit dem heutigen Tag wieder die Normalität ein. Und diese heute beginnende 22. Kalenderwoche 2009 bringt auch noch eine vollständige Arbeitswoche mit sich. Ich kam heute früh dann auch noch etwas langsam in die Gänge, die U-Bahn allerdings auch. Dazu kam noch dieses gnadenlos schöne Wetter, was die Sache nicht einfacher machte. Im Büro zu sitzen, kommt da schon fast einer Strafe gleich. Aber irgendwann ging auch dieser an sich unspektakuläre Arbeitstag zuende.


Dem hier habe ich trotzdem einen Kurzbesuch abgestattet. Knut spielte heute in seinem Wassergraben, während vor seinem Gehege Bauarbeiten stattfanden. Es soll wohl der Souvenirkiosk mit den Knut-Devotionalien dorthin versetzt werden. Das musste Knut natürlich auch im Auge behalten und machte ab und zu einen langen Hals. Der Zoo war bei diesem Wetterchen selbstredend wieder gut besucht, meistens von Touristen und Kitagruppen.


So ist dieser Montag auch schon fast wieder vorbei und es sind (nur) noch vier Arbeitstage. Dass danach ein etwas längeres Wochenende folgt, tröstet momentan nur bedingt. Naja, Montage sind sowieso nicht meine Lieblingstage.

Sonntag, 24. Mai 2009

Sonntagnachmittag

und damit geht dieses Wochenende seinem Ende entgegen. Für die meisten war es ja ein ziemlich langes, dank Brückentag und dem donnerstäglichen Feiertag. Heute war es noch einmal richtig schön. Mitte 20°C und strahlender Sonnenschein. Hier in Berlin wurde das auch von vielen ausgenutzt, es war jede Menge Volk unterwegs und auch die Straßencafés waren gut besucht.


Ich habe mich natürlich früh auf den Weg zum Zoo gemacht. Schon vor Öffnung stand eine Schlange von Besuchern an der Kasse und dementsprechend voll wurde es dann auch. Knut begrüßte einen aus seinem Wassergraben, wo er mal wieder den Schatzsucher gab und längst vergessene Gegenstände hervorzauberte und bespielte. Einiges schleppte er an Land, um es dort umgehend liegenzulassen und sich anderen Beschäftigungen zuzuwenden. Zwischendurch schlief der Bär eine Runde, um danach sofort wieder ins Wasser zu springen.

Gegen halb zwei habe ich mich von Knut verabschiedet und den Zoo verlassen, in dem man mittlerweile kaum noch treten konnte. Auf dem Heimweg habe ich mir noch ein Eis spendiert und mich dann in meine vier Wände begeben. Zeit, um noch einiges zu erledigen und Vorbereitungen für die kommende Woche zu treffen. Die wird ja mal wieder eine "vollständige" Arbeitswoche. Egal, danach kommt Pfingsten und damit wieder ein etwas längeres Wochenende. Dann ist es aber auch erst einmal für laaange Zeit vorbei mit den Feiertagen. Aber jetzt lasse ich erst einmal dieses Wochenende ausklingen...

Samstag, 23. Mai 2009

Ein denkwürdiger Tag

Ich glaube, diese Bezeichnung passt ganz gut auf diesen 23. Mai 2009. Das Grundgesetz und die Bundesrepublik feiern gemeinsam den 60. Geburtstag, in Berlin stand die Wahl des Bundespräsidenten auf dem Programm und der deutsche Fußballmeister wird heute auch noch ermittelt. Volles Programm also, aber ich habe mein eigenes. Der Tag entwickelt sich wettertechnisch gerade ganz gut, nachdem heute vormittag noch fiese Windböen stattfanden, die die gefühlten Temperaturen ganz schön in Kellernähe schickten.


Knut stand natürlich auch heute wieder auf der Tagesordnung. Der Bär war heute vormittag ziemlich aktiv, bearbeitete einen Ochsenschwanz, einen Ochsenziemer, spielte kurz Ball, schnappte nach Seifenblasen... Sein schon ziemlich ramponiertes australisches Spielzeug wurde auch heute wieder bespielt und das Eisbären-Makeup durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach zweieinhalb Stunden Action war Knut dann ziemlich müde und legte sich schlafen. Der Zoo war auch heute wieder sehr gut besucht; an den Kassen hatten die Schlangen gegen Mittag wieder eine bemerkenswerte Länge erreicht. 

Ich habe auch recht schnell den Heimweg angetreten, noch ein paar Besorgungen erledigt und mir dann die Wahl des Bundespräsidenten im TV angeschaut. War zwar nicht wirklich der Reißer, aber knapper konnte das Ergebnis für den alten und gleichzeitig neuen Bundespräsidenten nicht ausfallen. Auf den Punkt genau die Stimmenanzahl, die absolut nötig war, um wiedergewählt zu werden. Egal, mit dem Ausgang der Wahl bin ich sehr einverstanden. Und wer deutscher Fußballmeister 2009 wird, erfahren wir im Laufe des Tages auch noch.

Freitag, 22. Mai 2009

Ein Brückentag

Da zwischen dem gestrigen Feiertag und dem bevorstehenden Wochenende nur ein Arbeitstag liegt, nutzen viele Arbeitnehmer den heutigen Freitag für ein verlängertes, will sagen, viertägiges Wochenende oder Kurzurlaub, indem sie heute einen "Brückentag" einlegen. Ich gehörte heute nicht zu dieser Klientel und musste heute wieder zur Arbeit. Gähnend leere Straßen, die U-Bahn war auch sehr übersichtlich besetzt und Kollegen liefen mir heute auch nur sehr spärlich über den Weg. Einen Vorteil hatte dieser Brückentag aber auch für uns "Übriggebliebene":  Wenn kaum einer da ist, kann auch kaum einer Arbeit verursachen. So ging dieser Tag relativ entspannt über die Bühne. Nur der Feierabend ließ etwas auf sich warten. Also wartete ich und irgendwann war er dann auch da, der Feierabend.


Ich habe pünktlich Schluss gemacht und bin in den Zoo geflitzt, der natürlich (Brückentag) gut besucht war. Knut traf ich heute nachmittag schlafend an. Er hat heute einen entspannten und ruhigen Tag eingelegt, früh lange geschlafen und nach seiner Fütterung gleich noch ein Nickerchen eingelegt. Nach kurzer Zeit wurde er wach und fischte sich etwas übrig gebliebenen Salat aus seinem Wassergraben, den er erst einmal verspeiste. Als nächstes folgte ein Platzregen, der glücklicherweise ziemlich kurz ausfiel. Knut beeindruckte das im Übrigen nicht sonderlich; er inspizierte gelassen seine Anlage. 

Ich habe mich dann auch wieder auf den Rückweg gemacht und auf dem Weg nach Hause dem Discounter meines Vertrauens einen Kurzbesuch abgestattet. Und jetzt scheint auch wieder die Sonne, die folgenden zwei Tage sollen warm und trocken werden und jetzt kann es kommen, das Wochenende.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Christi Himmelfahrt

nennt sich dieser heutige Tag. Andere Bezeichnungen dafür lauten Vatertag oder Herrentag oder Männertag. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Namen für diesen Tag. Aber egal, wie sie alle heißen, es ist Feiertag und damit frei. Mir gleichgültig, was einige Herren der Schöpfung so daraus machen. Ich sehe das pragmatisch und nehme ihn als einen netten freien Feiertag mitten in der Woche. Also habe ich den Tag für einen weiteren Zoobesuch genutzt und bin recht früh aus dem Haus.
  

Dieser nette Eisbär hier begrüßte einen bereits aus seinem Wassergraben, in dem er sich erst einmal auf die Suche nach einigen Snacks machte und auch fündig wurde. Später fand Knut in ebendiesem Wassergraben sein angeblich "unkaputtbares" (furchtbares Wort) australisches Spielzeug wieder, das er offenbar vor einigen Tagen "verlegt" hatte. Das Teil wurde dann abwechselnd im Wasser und an Land bearbeitet und bespielt. Knut war gut beschäftigt und vor seiner Anlage, wie überhaupt im ganzen Zoo wurde es im Laufe des Vormittags richtig voll. Nach einer kurzen Gehegeinspektion beschloss Knut, dass ihm jetzt ein Schläfchen ganz gut tun würde und setzte dies umgehend in die Tat um. Ein Fotoalbum vom heutigen Tag kann hier angeschaut werden.


Gegen Mittag hatte es sich dann ziemlich zugezogen, es wurde zusehends dunkler und bald kamen auch schon die ersten, angekündigten Regentropfen vom Himmel. Ich habe mich vom schlafenden Knut für heute verabschiedet und den Heimweg angetreten. Ich habe es noch nach Hause geschafft, bevor Dauerregen und Gewitter einsetzten. Meinem Vati habe ich natürlich erst einmal herzlich gratuliert. Ich werde es mir hier zu Hause noch ein bisschen gemütlich machen. Der Blick aus dem Fenster lädt nicht wirklich dazu ein, noch einmal vor die Haustür zu treten. Aber am Wochenende soll es wieder schön werden. Und morgen muss ich sowieso arbeiten. 

Mittwoch, 20. Mai 2009

Schön...

so ein freier Tag mitten in der Woche. Noch schöner, wenn der nächste Tag ein Feiertag ist. Und das Wetter passte ebenfalls perfekt. Kein nerviges Weckerklingeln "mitten in der Nacht". Einfach mal einen Gang zurückschalten. Tut ganz gut, mal so außer der Reihe. Ich habe mich (natürlich) auf den Weg in den Zoo gemacht, um dem wahrscheinlich wertvollsten Eisbären der Welt meinen Besuch abzustatten. Knut hatte es natürlich aufgrund der gestrigen Ereignisse wieder auf diverse Titelblätter der Berliner Tageszeitungen geschafft, wie ich mich heute überzeugen konnte.

Der Bär war bereits im Wasser und hatte zwei Bälle vor seiner Anlage platziert. Es fand dann auch bald ein kurzes Ballspiel mit seinen Besuchern statt. Später vergnügte sich Knut mit verschiedenen Gegenständen in seinem Wassergraben - einem Baumstamm, einem nicht mehr wirklich appetitlich aussehenden Ochsenschwanz, verschiedenen Bällen, Ästen... Irgendwann machte es sich der Bär dann vor einem Baumstamm bequem, räkelte sich noch ein wenig und legte dann ein Nickerchen ein. Ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Ich habe mich gegen Mittag vom Bärchen verabschiedet und habe mich einigen Erledigungen zugewandt. Unterwegs habe ich mir ein leckeres Schokoeis genehmigt und bin bei meiner Sonnenbank "eingekehrt". Nun ja, die Sonne strahlt zwar nach wie vor vom knallblauen Himmel, ich muss mich allerdings noch ein wenig meinem Haushalt widmen. Ist (leider) notwendig. Egal, war schön heute. 

Dienstag, 19. Mai 2009

Und auch der Dienstag ist geschafft

Und diese Woche hält nur noch einen Arbeitstag für mich bereit. Ungünstigerweise den Freitag. Heißt aber im Umkehrschluss, ich habe morgen frei und da Donnerstag Feiertag ist, liegen gleich zwei freie Tage vor mir. Das sind doch höchst erfreuliche Aussichten. Danach muss ich einen Tag arbeiten und mit dem Wochenende folgen die nächsten beiden freien Tage. Könnte von mir aus noch eine Weile so weitergehen. Tut es nur leider nicht.


Knut habe ich heute Nachmittag auch noch kurz besucht. Der Bär lag ganz entspannt vor seiner Höhle und ließ sich von dem heute stattgefundenen Rummel um seine "Person" absolut nicht beeindrucken. Vormittags soll er wieder wie aufgedreht gewesen sein und stundenlang getobt und gespielt haben. Da muss sich auch Knut mal ein wenig ausruhen.

Heute fand ja der lang erwartete Gerichtstermin vor dem Berliner Landgericht wegen der Knut-Einnahmen des Zoos statt. Im Zoo Neumünster, der als Kläger in dieser Geschichte fungiert, ist man der Ansicht, dass diesem als Eigentümer von Knut wenigstens ein Teil dieser Einnahmen zusteht. Wie die Verantwortlichen dort auf dieses schmale Brett kommen, erschließt sich mir nicht. Die Arbeit und den ganzen Stress hatte man einzig und allein im Zoo Berlin. Zumindest bezweifelte das Gericht, ob diese Klage überhaupt begründet ist und bot einen gerichtlichen Vergleich an. Leider kam es zu keiner Einigung über die "Ablösesumme" für Knut, die Berlin an Neumünster zahlen soll. Jedenfalls sollen sich beide Parteien bis zum 13. Juli einig werden, ansonsten wird am 1. September ein Urteil verkündet. Es bleibt spannend. Traurig ist nur, dass es Neumünster überhaupt nicht um den Bären zu gehen scheint.


Zum Glück kriegt Knut davon nichts mit. Sonst kriegt der am Ende noch graue Haare. Wahrscheinlich würde er die Herrschaften aber einfach nur für komplett von der Rolle halten.

Und ich habe jetzt Feierabend und trotzdem noch einiges zu erledigen. Aber immer mit der Ruhe. Und morgen habe ich ja frei :-)))

Montag, 18. Mai 2009

Also wieder Montag

Der Montag steht ganz sicher nicht ganz oben auf der Hitliste der beliebtesten Wochentage. So es denn eine solche Liste gibt. Auf meiner persönlichen Beliebtheitsliste ist dieser Wochentag eher am unteren Ende anzutreffen. Aber was soll´s. Ausfallen lassen kann man diesen Tag nun mal nicht. Und wie um zu verdeutlichen, dass das vergangene schöne Wochenende nun definitiv Geschichte ist, begrüßte mich dieser Montag heute früh mit einem dezenten, aber hartnäckigen Nieselregen. Da macht das frühe Aufstehen gleich doppelt so viel Spaß :-(
Der Vormittag ging allerdings ganz entspannt über die Bühne und um die Mittagszeit hatte sich der Regen dann auch endlich vom Acker gemacht.


Also konnte ich trockenen Fußes eine Stippvisite bei Knut einlegen. Der Bär hatte kurz zuvor einen größeren Zweig bekommen und war damit beschäftigt, diesen vom Laub zu "befreien". Ansonsten hatte Knut bis 11 Uhr geschlafen, wie mir erzählt wurde. Nach dem actiongeladenen gestrigen Tag ist das auch vollkommen zu verstehen. Vor seinem Gehege waren, wie eigentlich fast immer, zahlreiche Besucher versammelt.


Mein sehr kleines Zeitfenster war auch schnell wieder um und ich habe den zweiten Tagesabschnitt in Angriff genommen. Der ging zwar ziemlich zäh über die Bühne, aber irgendwann kam auch heute der Feierabend. Noch ein paar kleine Besorgungen auf dem Weg nach Hause waren zu erledigen. Es ist nur irgendwie so, dass die "Restzeit", die man abends nach dem Job noch hat, zum einen viel zu kurz ist und zum anderen viel schneller vergeht, als der erste Teil des Tages. Aber das ist sicherlich normal.

Sonntag, 17. Mai 2009

Einen Sonntag wie diesen

lasse ich mir gefallen. War rundum perfekt. Sonntagswetter und Sonntagslaune, alles passte. Ich bin wie gewöhnlich früh aufgestanden, habe im Radio vernommen, dass sich der deutsche Beitrag beim gestrigen Eurovision Song Contest nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, was mich allerdings so überhaupt nicht störte. Ich tue mir diese Veranstaltung ohnehin nicht an. Zumal mir der deutsche Vertreter völlig unbekannt war. Kein Grund also, dass sich die Stimmung trüben könnte. Zügig habe ich mich auf den Weg zum Zoo gemacht und war pünktlich neun Uhr vor Ort.

Dort wurden wir von einem fluffig-weißen Knut begrüßt, der heute wie entfesselt war. Er tobte an Land und vor allem im Wasser herum, bespielte alles Mögliche, darunter seinen mittlerweile recht betagten Weihnachtsbaum, spielte Ball mit seinen Besuchern, ging erfolglos auf Entenjagd und sprang von allen möglichen und unmöglichen Stellen ins Wasser. Irgendwann entdeckte er einen noch intakten Jutesack und war der Ansicht, dass das nicht so bleiben kann. Also wurde das gute Stück flugs zerlegt und das Innenleben zutage gefördert.

Mittlerweile war es vor Knuts Anlage rappelvoll geworden und ich habe mich gegen halb eins auf den Rückweg gemacht. Unterwegs habe ich mir noch ein Eis genehmigt. Die Sonne strahlte nach wie vor vom Himmel. Wirklich ein schöner Sonntag. Bitte nochmal!

Ich werde hier zuhause noch ein wenig klar Schiff machen und den Sonntag versöhnlich ausklingen lassen. Die kommende Arbeitswoche wird ja durch Christi Himmelfahrt ein wenig aufgelockert und verkürzt. Das sieht doch richtig nett aus für die nächsten Tage!

Samstag, 16. Mai 2009

Samstag in der Maimitte

 Der Monat Mai feiert heute schon "Bergfest". Ich bin früh bei Dauerregen unterwegs gewesen, bei einem Wetter, bei dem man normal lieber im Bett bleibt. Außer mir hatten aber noch viele andere die Idee, sich so früh auf die Socken zu machen. Die U- und S-Bahnen waren heute morgen jedenfalls gut gefüllt. Keine Ahnung, wo die alle hinwollten. Ich jedenfalls habe mich, bewaffnet mit meiner Kamera und einem Milchkaffee, auf den Weg in den Berliner Zoo gemacht.

Knut begrüßte uns um neun Uhr schneeweiß und in bester Spiellaune. Jedenfalls hatte er schon zwei Bälle aus dem Gehege geworfen, die er doch bitte recht schnell zurück haben wollte. Der Bär bekam natürlich seinen Willen und begann danach, mit seinen Besuchern Ball zu spielen. Trotz des Mistwetters standen doch wieder recht viele Leute vor Knuts Anlage. Irgendwann beschäftigte sich Knut mit seinem Schlauch, war kurze Zeit später im Wasser und bespielte dort diverse Äste, Zweige und verschiedene Bälle. Einen dieser Bälle schnappte sich der Bär schließlich und das Ballspiel mit seinen Zuschauern begann von neuem. Ja, und irgendwann riss doch tatsächlich die Wolkendecke auf, es hellte sich auf und die Sonne kam durch. Eine Lachsforelle bekam Knut heute übrigens auch spendiert.


Ich habe mich gegen Mittag auf den Heimweg gemacht. In Berlin waren heute vorrangig Fußballfans, Demonstranten und Polizei unterwegs. Das Ganze verbunden mit einer entsprechenden Geräuschkulisse. Grund genug, auf geradem Weg nach Hause zu fahren. Ich hoffe, es bleibt friedlich heute. Für den Rest des Tages werde ich mich im Haushalt noch ein wenig nützlich machen. Und morgen soll das Wetter auch wieder besser und vor allem wärmer werden.

Freitag, 15. Mai 2009

Endlich Wochenende!

Das wurde ja auch allmählich Zeit, dass diese Arbeitswoche zuende ging. Die kam mir diesmal so nervtötend lang vor, ungefähr wie gefühlte zehn Arbeitstage am Stück. Naja, ist überstanden. Die Eisheiligen verabschieden sich heute auch und das hoffentlich nicht nur dem Kalender nach. Wie auch immer, es ist Freitagabend, das Wochenende steht vor der Tür und ich habe mir vorgenommen, mich von solchen Nebensächlichkeiten wie dem Wetter in keiner Weise beeindrucken zu lassen an diesem bevorstehenden Wochenende, egal, wie es wird.


Knut habe ich heute Nachmittag einen Besuch abgestattet und fand einen äußerst müüüden Bären vor, der es sich hinter seinem Baum gemütlich gemacht hatte, seinen Besuchern die meiste Zeit den Rücken zukehrte und nur ab und an kurz den Kopf hob, um die Lage zu sondieren. Irgendwie war eine ganz friedliche und ruhige Stimmung. Kurze Zeit später legte Knut sich zu einem Schläfchen nieder und ich habe mich für heute vom Bärchen verabschiedet.


Auf dem Heimweg habe ich noch einen kurzen Abstecher zu meiner Sonnenbank gemacht und bin danach geradewegs nach Hause gewandert. Jetzt schaue ich mal, was ich in meinen heimischen vier Wänden noch so alles anstellen kann (oder auch muss - mir fällt da grad was ein) und freue ich mich wie verrückt auf das Wochenende.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Donnerstag, der 14. Mai 2009

Ein Datum, mit dem ich so wirklich gar nichts verbinde. Die Eisheiligen finden nach wie vor nur kalendarisch statt, früh umwehte mich zwar noch ein ärgerlich kalter Wind, aber gegen Mittag wurde es so richtig schön. Strahlender Sonnenschein, knallblauer Himmel und angenehme Temperaturen. Der Vormittag ging relativ entspannt und verschwand auch ziemlich schnell um die Ecke.

Zeit, um diesem jungen Eisbären einen Kurzbesuch abzustatten. Vor Knuts Anlage war heute schwer was los. Mehrere große Wagen waren davor postiert, die den Gartenbauarbeitern gehörte, denn es waren verschiedene Aktivitäten im Gange. Der große Baum an seinem Wassergraben wurde beschnitten und die Gebüschgruppe, die Knuts Gehege vom benachbarten Kinderspielplatz trennt/e, wurde plattgemacht. Sah zumindest so aus. Daher wurde Knut heute auch erst gegen 11 Uhr auf seine Anlage gelassen, wie mir erzählt wurde. Der Bär beobachtete interessiert das Treiben um ihn herum, vergaß dabei aber nicht seine diversen Spielzeuge im Wassergraben.


Meine Stippvisite ging wieder viel zu schnell vorbei. Ich hätte gern noch weiter beobachtet, was da rund um Knuts Anlage so vor sich ging. Naja, bald ist Wochenende.

Der Nachmittag ging dann mäßig schnell vorbei und ich bin in einen sonnigen Feierabend gestartet. Nur noch der Freitag trennt mich vom nächsten Wochenende und ich hoffe ganz kräftig, dass der einigermaßen ruhig und vor allem schnell über die Bühne geht. Bei so einem Wetter ist es ohnehin eine Strafe, am Schreibtisch sitzen zu müssen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die Eisheiligen

Dieses wettertechnische Ereignis, das die mögliche letzte Kälteperiode mit Frostgefahr markiert, findet ja in der Zeit vom 11. bis 15. Mai statt. Heißt also, wir haben heute Bergfest, sind quasi mittendrin. Der Herr, der heute das Zepter schwingt, heißt übrigens Servatius. Das Wetter in Berlin hält sich glücklicherweise nicht wirklich dran, was ich nicht unbedingt bedaure. Zumindest hat heute fast durchgängig die Sonne geschienen und es hatte angenehme 19 ° C. Klingt nicht wirklich nach Eis.


Dieser Eisbär hier scheint das auch nicht tragisch zu finden. Heute mittag wanderte Knut, perfekt "geschminkt" oder eher angeschmuddelt? bei strahlendem Sonnenschein über seine Anlage im Berliner Zoo, nachdem er vormittags offensichtlich wieder jede Menge Action durchgeführt hatte. Jedenfalls hat er es geschafft, seinen neuen Jutesack zu zerlegen und das Innenleben ans Tageslicht zu befördern. Knut hatte wieder reichlich Besucher, im Zoo tummelten sich jede Menge Schulklassen und Kitagruppen.

Mein Arbeitstag ist für heute nun auch erledigt (noch ein Bergfest), war allerdings diesmal etwas stressbehaftet, aber trotzdem nicht ärgerlich. Eher so die Sorte positiver Stress. Irgendwie macht in meinem Umfeld seit einigen Tagen die geballte gute Laune die Runde. Woher die gerade kommt? Keine Ahnung, auf alle Fälle scheint sie ansteckend zu wirken ;-)

Dienstag, 12. Mai 2009

Der 12. Mai 2009

War im Großen und Ganzen ein ganz netter Tag, dieser Dienstag. Angenehm, ruhig, irgendwie entspannt, weitgehend stressfrei und obendrein noch mit schönem Wetter ausgestattet. Der Vormittag ging ziemlich schnell rum und in der Mittagspause haben wir draußen eine kleine Runde gedreht und den netten Sonnenschein genossen.


Die nachmittägliche Besprechung wurde durch einige Leckereien versüßt. Da vergeht die Zeit auch noch viel angenehmer. Ja, der Feierabend kam heute auch recht schnell und ich konnte den Heimweg antreten. Der notwendige Besuch des Lebensmitteldiscounters war allerdings doch recht anstrengend. Vor mir an der Kasse standen so gefühlte 29 Rentner und die Kassiererin hatte heute offenbar die Absicht, einen neuen Rekord in puncto Langsamkeit aufstellen zu wollen. Naja, irgendwann war auch diese Hürde überwunden und ich konnte mich mit meinem Einkauf in Richtung meiner vier Wände aufmachen.


Den hier konnte ich heute aus Zeitmangel nicht besuchen, deshalb gibt es heute eine Portion Knut aus der Konserve. Das war der Eisbärbengel heute vor einem Jahr. Da war er ein nettes kleines Pummelchen, obwohl mir der langbeinige schlanke Knut dieser Tage doch ein bisschen besser gefällt. Egal, niedlich war er auch vor einem Jahr. Das Fotoalbum von diesem Tag kann hier durchgeblättert werden.
So, und morgen ist schon wieder Bergfest der Woche. Auch irgendwie schön.

Montag, 11. Mai 2009

Und wieder ist Montag

Heute früh habe ich mir einen Zeitumkehrer gewünscht. Noch mal 24 oder gar 48 Stunden zurück? Naja, dann doch eher nicht. Dann hätte ich diesen Montag ja noch vor mir. Also habe ich den Wochentag so genommen, wie er nun mal eben war, ein Montag eben. Und ein Fünftel dieser Arbeitswoche liegt ja nun auch bereits hinter mir. In recht trübem, kühlem Wetter bin ich wieder seeehr früh in Richtung Arbeitsstätte gestiefelt und habe mich in das Unvermeidliche gefügt. Der Vormittag wollte allerdings so gar nicht vorbei gehen und der Nachmittag ging auch nur unwesentlich schneller vorbei.

Einen ganz kurzen Besuch habe ich auch diesem Bären wieder abgestattet. Als ich heute an seinem Gehege ankam, sah ich erst einmal - nichts. Keinen Knut, nur eine leere Anlage. Ich wurde schnell aufgeklärt, dass sich im Innenhof "hoher Besuch" (wer auch immer das grad war) aufhielt und der Bär deshalb in seiner Höhle war, damit ihn die werten Gäste durch das Gitter betrachten konnten. Der Mehrwert an der Geschichte erschließt sich mir zwar nicht, aber so war es nun mal. Nach ein paar Minuten kam ein Tierpfleger auf die Anlage, deponierte dort zwei Bananen und ein Brötchen und verschwand wieder. Kurze Zeit später kam die "Hauptperson" heraus und machte sich in Windeseile über die Leckerlis her. Und dann machte Knut dort weiter, womit er vor der besuchsbedingten Unterbrechung aufgehört hatte. Er bearbeitete sein neues Jutekissen.


Inzwischen hatte es zu regnen begonnen und ich machte mich auf den Rückweg, um den zweiten Teil des Tages in Angriff zu nehmen. Ja, und irgendwann war er dann doch da, der Feierabend. Ein weiterer kleiner Regenschauer hat mich auf dem Heimweg dann auch noch überrascht. Egal, jetzt bin ich im Trockenen und werde mir noch einen hoffentlich schönen Abend machen.

Sonntag, 10. Mai 2009

Dieser Sonntag

war fast die nahtlose Fortsetzung des gestrigen Tages. Mal abgesehen von dem Gewitter gestern nacht. Aber in diesem einen Fall verzichte ich auf eine Wiederholung. Früh war es zwar noch etwas kühl, aber bald grüßte die Sonne wieder vom Himmel und es wurde angenehmer. Ich habe mich zeitig auf den Weg in Richtung Zoo gemacht.


Knut begrüßte uns ganz fluffig und in Weiß gewandet. Einen Ball, den er vor sein Gehege geworfen hatte, bekam er zwar schnell zurückgeworfen, aber der Bär hatte diesmal so gar keine Lust (mehr), Ball zu spielen. Er thronte auf seinem frisch aufgeschütteten Sandhaufen, machte es sich gemütlich und war nach einer halben Stunde eingeschlafen. Also auf zu einem Rundgang durch den Zoo. Als wir zurückkamen, war Knut erwacht und beobachtete Seifenblasen, die einige Besucher vor seiner Anlage produzierten. Einige versuchte er zu erhaschen und ja, irgendwann war der Bär dann im Wasser. Dort wurde wieder alles bespielt, was ihm in die Tatzen und vor die Schnauze geriet.


Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Mittlerweile war es fast 13 Uhr, der Zoo hatte sich zusehends gefüllt und ich habe den Rückweg angetreten. Heute findet in Berlin ein 25-km-Lauf statt, was zur Folge hat, dass wieder die halbe Stadt abgesperrt ist. Betraf mich glücklicherweise nicht, da ich mit der S-Bahn unterwegs war.

Den heutigen Muttertag habe ich natürlich auch nicht vergessen und der betreffenden Person herzlich gratuliert. Ja, und nun werde ich der Staubinvasion in meiner Wohnung auf den Leib rücken... 

Samstag, 9. Mai 2009

Samstag und Traumwetter

Wie schon mehrfach erwähnt, ist der Samstag mein Lieblingswochentag. Noch dazu, wenn alles stimmt. Es ist ein wunderbarer Frühlingstag, die Laune hebt sich automatisch, ich habe frei und alles ist fein. Völlig stressfrei noch dazu. Also raus ins Freie!


Eisbär Knut begrüßte seine wieder sehr zahlreichen Besucher heute in Spiellaune. Munter und aktiv war er mal im Wasser, mal an Land unterwegs und begeisterte sich für die verschiedensten Aktivitäten. Er badete, tauchte, tobte in seinem Wassergraben herum, holte Spielzeug an Land und bearbeitete es dort weiter. Wir haben das fröhlich spielende Bärchen nach einer Weile für einen Rundgang durch den Zoo verlassen und uns über andere Zoobewohner informiert. Wieder bei Knut angekommen, war der Bär mittlerweile wieder im Wasser unterwegs und vor seiner Anlage war es brechend voll.


Gegen 13 Uhr habe ich mich vom Bärchen verabschiedet und mich unter Mitnahme eines leckeren Erdbeereises unterwegs auf den Rückweg gemacht. In Begleitung vieler Union-Berlin-Fans ging es in Richtung Prenzlauer Berg. Ich wollte nach Hause und die bewussten Fans in den Jahn-Sportpark. Union Berlin hatte heute die Gelegenheit, den Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzeitig perfekt zu machen und wie ich gerade las, ist das auch gelungen.

Ich hatte noch ein paar kleine Besorgungen zu erledigen und überlege nun, wie ich diesen wunderbaren Tag ausklingen lasse. Bis jetzt war er jedenfalls soweit perfekt.

Freitag, 8. Mai 2009

Freitagabend und Sonnenschein

Die Arbeitswoche liegt nun hinter und das Wochenende vor mir. Die Sonne blinzelt vom Himmel, Gewitter ist zwar angekündigt, es sieht nur grad nicht danach aus. Um so besser. Dabei sah es tagsüber zeitweise gar nicht nach so einem Wetterchen aus - gegen Mittag gab es einen netten Regenschauer. Der Tag zog sich heute so dahin und der Feierabend wollte so gar nicht kommen. Irgendwann kam er, nach einem eher unspektakulären Arbeitstag, dann doch.


Ich habe die Gelegenheit genutzt und bin in den Zoo gespurtet, um diesen netten jungen Eisbären zu besuchen. Knut präsentierte sich heute relativ fluffig und sauber seinen doch wieder recht zahlreichen Besuchern. Die interessierten ihn allerdings heute eher weniger. Knut war schwer damit beschäftigt, eine Pflegerin zu beobachten, die das Nachbargehege säuberte. Irgendwann war es damit vorbei und der Bär widmete sich anderen Beschäftigungen. Da wurde Verschiedenes bespielt, Essbares auf der Anlage gesucht und auch gefunden, ja, und irgendwann legte er sich ziemlich abrupt zu einem Nickerchen nieder. Mittlerweile war es richtig drückend und schwül geworden und ich habe mich von Knut verabschiedet und auf den Heimweg gemacht.

Jetzt bin so ein wenig mit der Regeneration meiner Person beschäftigt und werde mich heute abend noch ein wenig dem Haushalt widmen (müssen). Man muss ja nicht alles auf Samstag und Sonntag verschieben. Ja, und danach geht es auf in ein hoffentlich schönes Wochenende!

Donnerstag, 7. Mai 2009

Die erste Maiwoche

geht heute schon zuende. Ist ganz schön schnell vergangen. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die ersten drei Tage frei waren und da zündet die Zeit sowieso den Turbo. Das Wetter hat sich auch wieder zum Besseren gewendet - zeitweise Sonnenschein und angenehme 20 ° C. Und so soll es jetzt bitte auch bleiben. Gut, ein bisschen wärmer kann es schon noch werden.


Mein Kurzbesuch bei Knut heute mittag verlief eher entspannt. Nachdem er am Vormittag seinen Wassergraben unsicher gemacht, nach Zweigen geschnappt und an Land und im Wasser wie verrückt gespielt hat, war er nun müde. Ab und an hob er kurz den Kopf, gähnte herzhaft und schlief friedlich weiter. Ich habe mich auch nicht lange aufgehalten, sondern habe die zweite Hälfte des Arbeitstages in Angriff genommen. 

Nachmittags gab es noch eine etwas länger dauernde Besprechung, bei der die haartsträubendsten Ideen geäußert wurden, die sich glücklicherweise nicht durchsetzten, weil sie von entscheidender Seite ausgebremst wurden. Gut so. Ich habe mich dann schleunigst in den Feierabend geflüchtet, bevor der nächste mit irgendwelchen abgedrehten Anregungen um die Ecke kommen konnte. Liegt vielleicht am Wetter.

So, und jetzt ist Donnerstagabend und mit dem morgigen Freitag steht der Endspurt ins Wochenende an. Ich freue mich :-)))