Dienstag, 31. März 2009

Angekommen in der Sommerzeit

Nachdem sich gestern bei mir verspätet die Nachwirkungen der Zeitumstellung bemerkbar gemacht hatten, scheint sich mein Biorhythmus heute wieder berappelt zu haben. Der leichte Jetlag hat sich verflüchtigt, das Zeitgefühl ist dafür wieder zurück und so ganz allmählich fühle ich mich in der Sommerzeit angekommen. Es passt wieder. Das Wetter übrigens auch. Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen - so soll es sein.


Auch Eisbär Knut war heute mittag wieder munter und spielte in seinem Wassergraben. Ich soll allerdings Glück gehabt haben während meiner Kurzbesuchszeit; der Bär war wohl gerade erst "aufgestanden". Also habe ich mir ein paar Minuten gegönnt und dem spielenden und schwimmenden Bärchen zugeschaut. Knut war gut drauf. Und aufgrund des schönen Wetters hatte er wieder viele Besucher.


Kaum wird in Berlin das Wetter besser, sind auch wieder Heerscharen von Touristen in der Stadt unterwegs. Vorher sind die mir zumindest in dieser Häufung nicht aufgefallen. Und die Temperaturen sollen sich in den kommenden Tagen auf Höhenflug befinden. Am Sonntag sollen es 21° werden.

Momentan gibt es nur gerade ein kleines Bekleidungsproblem. Die Temperaturen am Morgen liegen nur knapp über dem Gefrierpunkt, am Nachmittag hat es dann schon 14 bis 16°. Was zieht man da an? Was früh noch als angemessen erscheint, erweist sich am Nachmittag als eindeutig zu warm. Egal, ich freue mich trotzdem, dass der Frühling jetzt nicht mehr nur kalendarisch stattfindet.

Montag, 30. März 2009

Nachwirkungen der Zeitumstellung

Gestern hatte ich noch den Eindruck, die Zeitumstellung völlig unbeeindruckt überstanden zu haben. Das sah heute ganz anders aus; ich war zeitmäßig (zumindest vormittags) völlig neben der Spur. Das Zeitgefühl hatte sich zum Teil völlig verabschiedet und ich bin schon den ganzen Tag müde. An fehlendem Schlaf sollte es eigentlich nicht liegen, aber irgendwie macht sich die fehlende Stunde nun doch bemerkbar. Als Langzeitwirkung sozusagen. Den vielen müden Gesichtern nach zu urteilen, die ich heute in der U-Bahn bewundern durfte, ging es aber nicht nur mir so.


Knut ging es heute mittag offenbar ähnlich. Er schlief tief und fest.

Irgendwie habe ich diesen Arbeitstag aber zu Ende gebracht. War vielleicht nicht gerade eine glückliche Wahl, heute aus dem Urlaub zu kommen. Aber so ist es nun mal. Was mich tröstet, ist die Tatsache, dass in den kommenden Wochen doch einige Feiertage auf einen zukommen, die glücklicherweise so gelegen sind, dass von den kommenden fünf Arbeitswochen drei durch die Ostertage und den ersten Mai verkürzt sind.


Hier ist noch ein Foto von Knut, aufgenommen am 29. März 2008. Das Datum der Zeitumstellung war damals der 30. März.

Ich werde heute versuchen, mein Schlafdefizit auszugleichen und hoffe, dass ab morgen wieder alles im grünen Bereich liegt. Es macht echt keinen Spaß, so völlig ohne Zeitgefühl durch die Welt zu laufen... 

Sonntag, 29. März 2009

Sonntag, Sommerzeit, Sonnenschein

So in der Reihenfolge etwa. Die durch die Zeitumstellung fehlende Stunde hat sich bei mir (noch) nicht bemerkbar gemacht, ich bin zur üblichen Zeit, also eine Stunde früher als gewöhnlich, aufgestanden und habe es geschafft, alle Uhren dazu zu bringen, die nun aktuelle Zeit zur Anzeige zu bringen. Ich hoffe zumindest, keine übersehen zu haben. Zeitweise war heute auch richtig frühlingshaftes sonniges Wetter zu bestaunen. Was will man mehr an einem Sonntag, auch wenn er etwas kürzer ausfällt.


Knut habe ich natürlich auch heute wieder einen Besuch abgestattet. Früh um neun (also eigentlich um acht) Uhr, war der Bär noch etwas schläfrig und legte sich ziemlich bald zu einem Nickerchen nieder. So nutzt man also die Gelegenheit und beschaut sich die anderen Zoobewohner. Gegen halb elf entschloss sich Knut, sein Schläfchen zu beenden und begann zu spielen, zu baden, zu tauchen... Das Fotoalbum vom heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Bei den milden Temperaturen ließ es sich auch etwas länger draußen aushalten, obwohl zeitweise ein etwas unschöner Wind unterwegs war, der eher an eine kühle Brise am Meer erinnerte. Und das in der Großstadt! Der Zoo Berlin war heute wieder gut besucht, gegen Mittag waren schon längere Schlangen an den Kassen zu beobachten. Ja, kaum wird das Wetter besser, strebt alles an die frische Luft. Und in den kommenden Tagen sollen es bis zu 15 ° werden. Ich weiß nur gerade gar nicht, wie ich mit dieser "Hitze" klarkommen soll... 

Samstag, 28. März 2009

Start ins Wochenende

Dieser Samstag ist der erste, längere Teil dieses Wochenendes. Der morgige Sonntag fällt ja eine Stunde kürzer aus. Ich muss mir noch überlegen, wo in meiner Wohnung außer Uhren noch Geräte zu finden sind, an oder in denen ich die Uhrzeit außerdem noch umstellen muss. Sonst stelle ich die letzten Uhrzeiten noch Mitte nächster Woche um. Ob mir die Stunde morgen fehlen wird, wird sich zeigen. Das gestaltet sich bei mir von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Es soll ja Leute geben, die laufen eine Woche mit einem gepflegten kleinen Jetlag durch die Gegend. Zu denen gehöre ich glücklicherweise nicht.


Der hier hatte im letzten Jahr keine gravierenden Probleme mit der Zeitumstellung. Heute vormittag gab Knut erst einmal das Sonnenbärchen. Ja, heute vormittag schien hier kurzzeitig die Sonne. Auf Action hatte Knut allerdings heute so gar keine Lust. Nach ein paar Spieleinheiten und einigen Posen legte er erst einmal ein Nickerchen ein.


Am Nachmittag war das Wetter leider nicht mehr so nett. Es trübte sich ein und begann zu regnen. Ich habe mir die Biathlonwettkämpfe im TV angeschaut. War doch recht bizarr. Zumindest das Jagdrennen der Männer. Erst musste der Start wegen fehlerhafter Zeitmessungen abgebrochen und neu gestartet werden. Dann blieb nur der vierte Platz. Egal, bei den Damen lief es dann besser.

Und jetzt lasse ich mich überraschen, was dieser Samstag noch so für mich bereithält... 

Freitag, 27. März 2009

Vor dem Wochenende

So, für die meisten ist der Freitag jetzt geschafft und das kürzeste Wochenende dieses Jahres steht vor der Tür. Zur Erinnerung: Am Sonntag wird uns eine Stunde "geklaut". Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Über Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme wurde ja schon viel geschrieben und gesagt - ich lasse es an dieser Stelle. Ist sowieso alles eine Frage der Sichtweise.

Heute war mein letzter Urlaubstag. War eine schöne Woche, passte zeitlich genau richtig, war genau lang (oder eher kurz) genug - nur mit dem Wetter hatte ich nicht so wirklich Glück. Obwohl es heute phasenweise ganz nett war. Immerhin sind wir ja wieder im zweistelligen Gradbereich. Davon konnte man in den letzten Tagen und Wochen ja eher selten sprechen.


Dem hier habe ich natürlich auch wieder einen Besuch abgestattet. Knut tobte heute vormittag ausgelassen durch seinen Wassergraben, seine Anlage und durch seinen Pool, der dank des wieder funktionierenden Wasserfalls heute wieder gut gefüllt war. Ball gespielt mit seinen Besuchern hat er kurzzeitig auch, bevor er sich seinen vielfältigen "Spielzeugen" zuwandte, von denen auch mal etliche zeitgleich bespielt wurden. Multitasking eben.


Ansonsten war es ein Tag der eher ruhigen Sorte. Finde ich aber grad ganz schön. Ärgerlich fand ich auf meinem Streifzug durch die Stadt nur die Spezies Mensch, die der Meinung ist, ihre Daseinsberechtigung dadurch manifestieren zu müssen, anderen im Weg zu stehen, vor die Füße zu laufen oder gar zu fahren und eigentlich immer zur falschen Zeit am falschen Ort aufzutauchen. Heute war diese Sorte Mensch scheinbar gehäuft unterwegs. Oder ich habe die alle getroffen ;-)

Egal, ich freue mich jetzt auf das Wochenende! 

Donnerstag, 26. März 2009

Ein entspannter Donnerstag

Zu diesem Wochentag an sich habe ich ein eher zwiespältiges Verhältnis. Der größte Teil der Arbeitswoche ist zwar vorbei, aber vor dem Wochenende wartet eben noch der Freitag. Dieser Tag strapaziert einfach nur das Durchhaltevermögen. Augen zu und durch. Ist heute bei mir nicht so. Ich habe noch Urlaub. Also nehme ich diesen Tag von der angenehmen Seite. Ein kleiner Wermutstropfen ist nur, dass dies mein vorletzter Urlaubstag ist...


Heute früh habe ich erst einmal diesen Eisbären (und andere Zoobewohner natürlich auch) besucht. Anfangs waren auf seiner Anlage allerdings erst einmal zwei Pfleger zu beobachten, die klar Schiff machten und den Wasserfall im Gehege wieder ans Laufen brachten. Die beiden verschwanden irgendwann und Monsieur Knut erschien, machte sich über seinen auf der Anlage servierten Morgenbrei her und inspizierte danach erst einmal interessiert sein Terrain. Eine kurze Spielrunde folgte, kurz darauf verwandelte sich Knut ziemlich schnell in einen Sandbären und legte sich zu einem Nickerchen nieder. Ein Fotoalbum vom heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Ich habe mich ziemlich bald auf den Rückweg gemacht, zumal das Wetter heute so gar nicht wusste, was es eigentlich wollte. Mal regnete es, dann schien die Sonne, dann regnete es... Naja, wir steuern schließlich auf den April zu.

Ich habe mir zu Hause den Biathlon-Weltcup angeschaut und ja, es gab mal wieder einen Sieg für einen deutschen Athleten zu feiern. Zu den Doping-Vorwürfen, denen der Bundestrainer gerade ausgesetzt ist, sage ich grad mal nichts. Da muss man wohl die weitere Entwicklung abwarten. Unschön ist es allemal. 

Mittwoch, 25. März 2009

Es ist Mittwoch

... der 25. März 2009, ich habe immer noch Urlaub und erstaunlicherweise schien heute vormittag die Sonne. Ein Ereignis, mit dem ich nach den gestrigen Wetterkapriolen nun so gar nicht mehr gerechnet hatte. Mittlerweile hat es sich zwar zugezogen, aber es ist (noch) trocken. Also habe ich den Vormittag so richtig ausgenutzt. Die Kamera geschnappt, auf dem Weg zur S-Bahn noch einen Milchkaffee abgegriffen und der Tag konnte beginnen.


Als erstes habe ich dem hier einen Besuch abgestattet. Knut war nach anfänglichem Zögern bereit, ein Bad zu nehmen und seine verschiedensten Spielzeuge zu bespaßen. Es war schön zuzuschauen, auszuhalten war es temperaturtechnisch auch, so dass ich mein eingeplantes Zeitfenster etwas überzog. Aber ich habe ja Urlaub.


Nach meinem Besuch bei Knut habe ich einen kleinen Streifzug durch einige Shopping-Center unternommen. Nicht, dass ich etwas Bestimmtes brauchte oder suchte. Ein kleiner Informationsfeldzug sozusagen. Ein bisschen Leselektüre habe ich dann aber doch mitgenommen. Das große Elektronikgeschäft am Alexanderplatz, das heute Nacht um 00.01 Uhr mit großem Brimborium und unter Anteilnahme von 2.000 "zahlenden Gästen" eröffnet wurde, habe ich allerdings links liegen lassen. Die Eröffnung soll übrigens ohne nennenswerte Vorkommnisse über die Bühne gegangen sein.

Da ich außerdem beschlossen habe, dass jetzt! sofort! auf der Stelle! Frühling zu sein hat, habe ich mir heute mein erstes Eis dieses Jahres gegönnt. Ich glaube zwar selbst nicht daran, dass es hilft, aber geschmeckt hat es trotzdem... 

Dienstag, 24. März 2009

Der Winter ist wieder da

Oder wie soll man das sonst nennen. Heute ist mein zweiter Urlaubstag und ich durfte erleben, wie hier in Berlin immer mal wieder dicke Flocken herrunterrieselten, -schneiten, -flogen oder -stürmten. Nicht wirklich gemütlich. Und es ist gerade einmal drei Tage her, da dachte ich noch, der Frühling würde sich hier endlich breitmachen und nicht nur eine Stippvisite abliefern. Aber offensichtlich hatte sich diese Jahreszeit, ich meine den Frühling, nur kurzzeitig nach Mitteleuropa verlaufen und wandelt jetzt auf Abwegen, um dem Winter wieder Platz zu machen.


Eisbär Knut schaut hier auch gerade etwas irritiert diesem Niederschlag hinterher. So wirklich anfreunden konnte er sich mit den Schneeflocken diesmal auch nicht. Zumal das Zeug, glücklicherweise meine ich, nicht mal liegenblieb. Knut beschäftigte sich dann doch lieber mit anderen Dingen, versuchte, Ball zu spielen, gab es aber schnell wieder auf, nachdem das Wurfobjekt nicht hinter der Glasscheibe landete, sondern in den Wassergraben fiel. Und da wollte der Bär dann doch nicht hinein. Oder er beschäftigte sich mit seinem Schlauch, nachdem er sich kurzzeitig geschminkt hatte ;-)


Mit dem Vorhaben ausgestattet, mir meinen Urlaub von diesem Wetter nicht vermiesen zu lassen, habe ich mich auf den Weg in ein größeres Einkaufszentrum am Alexanderplatz gemacht. Zu der Zeit schien sogar kurz die Sonne. Aber wirklich nur sehr kurz. Als ich wenige Minuten nach meinem Eintreten einen Blick durch die große Glasfassade des besagten Einkaufszentrums nach draußen wagte, ging dort gerade die Welt unter. Der Himmel hatte sich verdunkelt und ein netter kleiner Schneesturm fand statt.

Aber auch der war glücklicherweise nur sehr kurz. Als ich wieder heraus kam, war es zumindest trocken. Ich habe diesen Zustand ausgenutzt und mich auf den Heimweg gemacht. Die Idee war nicht die Schlechteste, wie sich herausstellen sollte. Ein weiterer Schneesturm folgte. Ich wünsche mir eigentlich nur, dass der Herr namens Frühling doch noch einmal den Weg nach Mitteleuropa findet und das möglichst noch in 2009. 

Montag, 23. März 2009

Montag, der 23. März 2009

Der Beginn meiner Urlaubswoche. Das Wetter nimmt zwar immer grusligere Formen an, aber ich habe mich davon möglichst nicht beeindrucken lassen. Ganz ausblenden ließ sich dieser unschöne Umstand zwar nicht, aber dann muss man eben die Prioritäten so ein Stück "umswitchen". Geplante Außenaktivitäten habe ich erst einmal in die Warteschleife geschickt und mich mehr inhäusig beschäftigt.

Dem hier habe ich heute früh trotzdem einen Kurzbesuch abgestattet. Knut lag leicht angeschmuddelt, ziemlich schläfrig und von diesem Wetter offensichtlich auch nicht allzu begeistert, in seiner Kuhle und machte nicht mehr als ein nettes Gesicht. Steht ihm aber.


Ziemlich schnell legte er sich zu einem Schläfchen nieder und ich machte mich im strömenden Regen auf den Weg ins Europa-Center. Nach einer heißen Schokolade hatte sich der Wohlfühlfaktor dann auch wieder etwas gehoben. Noch schnell einen kurzen Abstecher in einen Elektronikmarkt und ab ging es wieder raus in den Regen. Was hat Berlin eigentlich verbrochen, dass es mit einem derartig schlechten Wetter bedacht wurde?

Egal, ich habe Urlaub, mir geht es gut, ich muss noch Geschenke auspacken und überhaupt ist es zu Hause ja auch ganz schön.


Den habe ich heute bekommen. Ein Stück Frühling in meinen heimischen vier Wänden, wenn er schon draußen grad nicht stattfindet. 

Sonntag, 22. März 2009

Sonntag, der 22. März 2009

Nein, das war nichts. Rein wettertechnisch war dieser Sonntag ein Totalausfall. Kein Vergleich zum gestrigen Traumwetter. Eher eine Anleihe aus dem November. Kalt, trüb, regnerisch und zu guter Letzt kamen auch noch fiese Windböen hinzu. Ein Wetter, das eher dazu animiert, im Bett zu bleiben. Habe ich natürlich nicht gemacht.


Der hier auch nicht. Aber so richtig in Fahrt kam Knut heute erst gegen 11 Uhr. Vorher fand er es angemessen, erst einmal ein Schläfchen, "gemütlich" an einen Felsen geschmiegt, zu halten. Ein Fotoalbum vom heutigen Vormittag habe ich dennoch hier untergebracht.

Auf dem Rückweg nach Hause fiel mir die Polizeipräsenz auf. Am U- und S-Bahnhof Alexanderplatz scharten sich etwa 50 Polizisten um ca. 20 Fans der Hertha BSC, die es angebracht fanden, schon mal die Deutsche Meisterschaft zu besingen. Wenn dieser Auftritt mal nicht etwas voreilig war. Am U-Bahnhof Eberswalder Straße das gleiche Bild: Polizei, nur diesmal ohne Fans. Warum die dort standen, hat sich mir nicht erschlossen.


Besuch habe ich heute auch noch bekommen. Natürlich nicht von Knut. Jetzt habe ich jede Menge Geschenke in der Wohnung, die für den morgigen Tag bestimmt sind. Ich werde mich disziplinieren und die tatsächlich erst morgen öffnen. Auf alle Fälle sehen Knut und ich dem Montag gespannt entgegen...

Samstag, 21. März 2009

Ein sonniger Samstag in Berlin

Da ist er also wieder - mein Lieblingswochentag. Und präsentierte sich von seiner besten Seite. Kalt ist es zwar immer noch, aber es schien fast durchgehend die Sonne. Hebt augenblicklich die Laune. Und offensichtlich nicht nur meine. Mein persönliches Umfeld kam mir heute richtig ausgeglichen vor.


Hier ein kleiner Blumengruß. Diese hübschen zweifarbigen Exemplare begegneten mir heute am Wegesrand und lächelten mich nett an :-)))


Dieser ebenfalls hübsche Eisbär bot heute morgen eine kleine Show mit seinem Schlauch, bevor er sich zu einem Nickerchen niederlegte. Gelegenheit, mal die anderen Zoobewohner zu besuchen. Bei dem kleinen Minirüssel, das gestern erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war erwartungsgemäß jede Menge los. Die Fütterung der "großen" Eisbären war ebenfalls sehenswert.


Knut war zwischenzeitlich erwacht und beschäftigte sich mit seinen "Kugeln am Band", oder wie man dieses Spielzeug auch immer bezeichnen mag. Auf dem Heimweg habe ich noch eine kleine Shoppingtour eingelegt. Ostern steht, vielleicht noch nicht direkt vor der Tür, aber ist auf alle Fälle auf dem Weg dorthin. Trotz vermuteter absoluter Ideenlosigkeit, bin ich wider Erwarten doch fündig geworden. Eine Sorge weniger.

Unterwegs begegneten mir unzählige Fans von Union Berlin und die damit verbundene Begleiterscheinung, die Polizei. Wer zahlenmäßig stärker vertreten war, ist schwer zu ermitteln. Seitdem das Heimatstadion dieses Fußballvereins umgebaut wird, wurden die Heimspiele in den Jahn-Sportpark verlegt, was bedeutet, dass der Prenzlauer Berg aller zwei Wochen von Fans der "Eisernen Union" heimgesucht wird.

Naja, es ist Samstag, mein Lieblingswochentag, die Sonne scheint, ich habe gute Laune, alles ist fein. Was will man mehr? 

Freitag, 20. März 2009

Der Frühling hält Einzug

Zumindest kalendarisch. Heute, am 20. März, genauer um 12.43 Uhr, nahm der diesjährige Frühling seinen Anfang. Zu dieser krummen Uhrzeit deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt die Sonne im Zenit über dem Äquator steht. Astronomen legen Wert auf so etwas. Ich habe mir zwar gerade anhören müssen, dass wir auch in den kommenden Tagen nicht vor Schnee, Frost und ähnlichen Unbilden sicher sein können, aber wenigstens das Datum stimmt schon einmal. Auch heute früh gab es noch Minusgrade, zumindest in den Berliner Außenbezirken. In der Innenstadt sind es ja sowieso ein paar Grad mehr.


Eisbär Knut interessierte das heute nachmittag eher nicht. Der Bär hatte fürstlich gespeist, hielt eine kleine Verdauungssiesta in seinem Gehege und hatte nur noch eines im Sinn. Er wollte in seine Höhle. Besucher hatte er natürlich trotzdem genügend. Er ist schließlich immer noch der Star im Zoo, auch wenn heute das vor fünf Tagen geborene Elefantenbaby seine erste öffentliche Präsentation hatte. Es ist eine sie und trägt den Namen Ko-Raya.


Während meines kurzen Stadtbummels heute ist mir aufgefallen, dass die Anzahl der Eisesser seit der letzten Tagen doch deutlich zugenommen hat. Mir persönlich ist es dafür allerdings noch zu kalt. Wird aber alles nachgeholt!

So, nachdem diese Arbeitswoche geschafft ist und ich mich auf eine Woche Urlaub freuen kann, gehe ich ganz entspannt ins Wochenende. Vor mir liegen immerhin neun freie Tage. Sind das feine Aussichten!

Donnerstag, 19. März 2009

Von A nach B in Berlin

Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Wer nicht gerade mit dem Auto, per Fahrrad oder per pedes unterwegs ist, nutzt, so wie ich, die öffentlichen Verkehrsmittel. Am liebsten fahre ich S-Bahn. Da gibt es wenigstens was zu sehen. Außer meinen Mitinsassen, meine ich. Leider muss ich aber öfter die U-Bahn benutzen. Und da die größtenteils unter der Erde unterwegs ist, bleibt einem keine andere Wahl, als seine Mitpassagiere zu beobachten. Grob unterteilen kann man die in Berliner und Touristen. Touristen sind vor allem an aufgefalteten Stadtplänen, Fahrplänen und Fotoapparaten zu erkennen. Gern auch mal an Einkaufstüten eines großen Kaufhauses. Die Einheimischen fallen meist durch mitgeführte Lektüre auf. Entweder ist es die aktuelle Tageszeitung, an der aufgeschlagen auch noch die Nachbarn links und rechts partizipieren können. Oder es sind Bücher, wobei bevorzugt Schinken mit 800 Seiten und mehr mitgeführt und konsumiert werden. Morgens wird auch sehr gern in der Bahn noch ein Rest Schlaf nachgeholt. Im großen und ganzen trifft man auf eine bunte Mischung von Menschen verschiedenster Coleur. Heute lief mir eine Gruppe englischsprachiger junger Leute über den Weg, die in bunte Kostüme gewandet und lustig geschminkt in Richtung Zoologischer Garten unterwegs waren. Ob die noch nicht gepeilt hatten, dass Karneval (oder Fasching) für dieses Jahr schon Geschichte ist oder aus was weiß ich welchem Grund die Leutchen in diesem Aufzug unterwegs waren, ließ sich nicht erschließen.

Ansonsten habe ich für mich persönlich den Frühling ausgerufen, egal, was das derzeitige Wetter davon hält. Das morgige Datum gibt mir immerhin recht. Aber es war heute schon recht schön, zwar kalt, aber die Sonne schien, der Himmel war blau, nur der Wind störte.


Das Jahr 2008 soll dem Vernehmen nach einen Besucherrekord für Berlin erbracht haben. Knapp 8 Millionen Touristen haben im letzten Jahr die Hauptstadt heimgesucht. Der dort oben ist sicherlich partiell auch mit verantwortlich für den Besucherboom. Aber Knut interessiert das gerade nicht. Er schläft.

Mittwoch, 18. März 2009

No 100 und ein Hauch von Frühling

Mein einhundertster Artikel! Ich bin gerade selbst erstaunt. So ausdauernd kenne ich mich gar nicht. Aber Spaß machte es bisher. Ich betrachte mich zwar immer noch als in der Lernphase befindlich, z.B. ist es mir immer noch nicht gelungen, einen Besucherzähler dauerhaft und funktionierend in meinen Blog zu basteln, aber ich arbeite dran.

Heute hatte ich den Eindruck, dass auch diese Woche endlich in Fahrt kommt. Zumindest ist dieser gefühlte Stillstand der letzten beiden Tage überwunden. Und heute lag tatsächlich so etwas wie Frühling in der Luft. Die Sonne schien, der Himmel war knallblau und ich hatte den Eindruck, dass die Sonne, zumindest um die Mittagszeit herum, sogar schon etwas wärmte. Wenigstens dann, wenn der Wind nicht dazwischenfunkte.


Mein Lieblingseisbär vergnügte sich heute bei schönstem Sonnenschein im Wasser und bespaßte seine Besucher, indem er mit ihnen Ball spielte. Knut ist schon seit einigen Tagen äußerst aktiv und wasserbesessen. Machte Spaß, ihm zuzuschauen.


Diese Hübschen sind mir heute auch noch vor die Linse gelaufen. Da fällt mir ein - die Trendfarben für Frühjahr / Sommer 2009 sind, oder sollen sein: Grün, Pink, Türkis und Lila - kombiniert mit weiß und / oder grau. Das passt ins Bild... 

Dienstag, 17. März 2009

Im Kriechgang

Das ist gerade der Eindruck, den ich bisher vom Verlauf dieser Woche habe. Sie rührt sich so überhaupt nicht vom Fleck. Ich schaue um 10 Uhr auf die Uhr und wenn ich gefühlte fünf Stunden später wieder hinschaue, zeigt die Uhr Viertel nach zehn. Da kommt Freude auf. Seltsamerweise findet dieser Kriechgang immer nur tagsüber statt. Nach Feierabend geht es um so schneller. Und die Wochenenden fliegen sowieso an einem vorbei.

Aber egal, der Dienstag ist für mich ab jetzt nur noch Feierabend. Der 17. März ist, weil 2009 kein Schaltjahr, der 76. Tag des Jahres und die Iren haben heute Nationalfeiertag. St. Patrick´s Day. Musste ich jetzt mal loswerden.

Die Blogsoftware spricht beim Bildupload übrigens gerade französisch mit mir. Auf dem obigen Bild macht Knut heute Mittag so ziemlich das Gleiche wie gestern, nämlich seinen Wassergraben unsicher. Natürlich unter Zuhilfenahme sämtlicher Spielzeuge und Beschäftigungsmittel, die Bär dort gerade so vorfindet.


Ich habe den Options d´affichage auch hier wieder mitgeteilt, dass das Bild bitteschön zentriert dargestellt werden soll, was es auch tut.

Das Wetter zeigte heute mal wieder einen Anflug von Frühling. Ich bin ja mal gespannt, ob und wann er sich endgültig durchsetzt.
BTW: Geht es nur mir so, dass immer dann, wenn ich am Bloggen bin, das Telefon klingelt? 

Montag, 16. März 2009

Die Märzmitte

Und wieder ein Montag. Auf geht´s in eine neue Woche. Das Wetter hat sich im Gegensatz zum gestrigen Sonntag wieder einigermaßen berappelt. Es war zwar bedeckt, aber trocken - ja, es ließ sich heute aushalten. Zumindest habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Jahreszeit namens Frühling auch in diesem Jahr stattfindet. Gestern ging hier in Berlin die Internationale Tourismusbörse zu Ende. Dem Vernehmen nach verlief dieses Event wohl ganz erfolgreich, aber an mir mal wieder komplett vorbei.


Bei meiner Stippvisite im Zoo heute mittag, traf ich auf einen völlig entfesselt in seinem Wassergraben herumtobenden jungen Eisbären namens Knut. Der Bengel war außer Rand und Band, bespielte zeitweise drei Spielzeuge gleichzeitig und war in seinem Bewegungsdrang einfach nicht zu bremsen.


Hier bespaßt er gerade seinen Schlauch, es waren jedoch auch noch mehrere Bälle und ein undefinierbares buntes Etwas, das an einen Kong erinnerte, mit im Spiel. Ein richtiges Wasserbärchen war Knut heute.

Ich musste mich leider wieder viel zu schnell verabschieden, Mittagspausen sind nun mal endlich. Nach Dienstschluss habe ich mich ziemlich geradewegs nach Hause begeben. Ich habe mir vorgenommen, so peu à peu meine Wohnung zu entrümpeln. Es hat sich hier viel zu viel angesammelt. Ich bin nur gerade so ein wenig unschlüssig, wo ich anfangen soll.

Über die "Ostermodalitäten" habe ich mich am Wochenende mit meiner Family ins Einvernehmen gesetzt. Die Vereinbarung: Jeder schenkt nur eine Kleinigkeit. Ich habe nur starke Zweifel, ob sich irgend jemand daran hält. Wie jedes Jahr eben...


Hier gibt es noch ein Foto von Knut vom 16. März 2008. Heute vor einem Jahr hatte das Bärchen so gar keine Lust auf Baden und Tauchen. Er lag lieber lässig auf seinem Sandhaufen. 

Sonntag, 15. März 2009

Irgendwie ärgerlich

Nicht nur, dass der Sonntag der letzte freie Tag vor der nächsten Arbeitswoche ist. Irgendwie hat dieser Tag auch noch den Turbo gezündet. Kann der nicht normal schnell rumgehen? Dazu kommt, dass das frühlingshafte Wetter gestern tatsächlich nur ein kurzes Intermezzo war, das sich auf diesen einen Tag beschränkte. Heute sah es leider schon wieder ganz anders aus. Vormittags hat es jedenfalls fast unterbrechungsfrei geregnet.
 


Knut ließ sich davon nicht groß beeindrucken. Er gab den Sandbären. Nach Ballspielen war ihm heute nicht so. Also ließ er den Sonntag gemütlich angehen, ruhte sich auf seinem Sandbett aus, machte ein Nickerchen, inspizierte seinen Wassergraben, allerdings nur von außen, und legte im Großen und Ganzen eine Bärenruhe an den Tag. Ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Ich werde es wohl so halten wie Knut und den Tag ruhig verleben. Mal sehen.

Bei den Elefanten im Zoo gab es heute in den frühen Morgenstunden übrigens Nachwuchs. It´s a girl!  

Samstag, 14. März 2009

Endlich Frühling?


Und das pünktlich zum Wochenende? Ich mag es kaum glauben, aber heute war tatsächlich ein Tag, an dem man den Frühling schon spüren konnte. Ich bin nur noch ein bisschen skeptisch, ob das möglicherweise nur ein kleiner wettertechnischer Aussetzer war. War richtig schön heute.


Knut ist das so ziemlich egal. Er tobte und schwamm vom frühen Morgen an in seinem Wassergraben, bespielte so gefühlte 97 Bälle, sein Brett und seinen Schlauch, um danach mit seinen Besuchern Ball zu spielen. Der Bär war so außer Rand und Band, ein reines Energiebündel! War schön anzuschauen, obwohl ich von einem von Knut vor das Gehege geworfenen Ball halb durchnässt wurde. Macht nichts, das Wetter spielte ja auch mit.


Nachmittags habe ich wegen einer nötiger Besorgungen die Schönhauser Allee Arcaden aufgesucht und dachte, mich trifft der Schlag. In der gefühlten Hälfte der Geschäfte standen Räumungsverkäufe wegen Schließung auf der Tagesordnung. Ein ähnliches Bild gab es letztes Jahr am Potsdamer Platz. In jedem Fall ein irgendwie trauriger Anblick...

Ich werde trotzdem diesen schönen Samstag genießen und es mir zu Hause gemütlich machen. 

Freitag, 13. März 2009

Wieder mal Freitag, der Dreizehnte

Hatten wir zwar erst letzten Monat, aber da der Februar in diesem Jahr nur 28 Tage lang oder kurz war, erwischte es den März gleich noch mal. Vielleicht waren die U-Bahnen deshalb heute früh so leer. Angeblich soll die Krankheitsquote an solch einem Tag drei bis fünf Mal so hoch liegen wie im Monatsdurchschnitt. Ich habe mich, wie auch vor vier Wochen, nicht groß von diesem Datum beeindrucken lassen. Mir ist im übrigen das heutige Datum erst aufgefallen, als der Vormittag schon halb herum war.

Diese Arbeitswoche ist irgendwie im Flug vergangen. Auf einmal war Freitag. Den haben wir heute mit leckerem (selbstgemachtem) Tiramisu beendet. Damit habe ich vermutlich den Kalorienbedarf für die kommenden drei Tage "verballert". Macht nichts, das Zeug war zu gut.


Knut hätte gegen diese Art Leckerei vermutlich auch nichts einzuwenden. Der Bär war heute nachmittag auffallend weiß, hielt hier gerade Ausschau, was der Pfleger im Nachbargehege gerade so anstellte und war sonst eher ruhig drauf. Klar, die Fütterung war vorbei, dem Vernehmen nach hatte er den Rest des Tages mit Spielen und Toben zugebracht und wartete jetzt nur noch darauf, dass er in seine Höhle durfte.


Kurz vor vier Uhr war es dann so weit. Knut verschwand und ich habe mich auf den Heimweg gemacht. Ich habe noch einen Abstecher auf meine Sonnenbank unternommen, kurz eingekauft und bin dann zurück in meine vier Wände. Ich werde den Abend genießen und mich auf das kommende Wochenende freuen. Übrigens - der nächste Freitag, der Dreizehnte, ist erst im November... 

Donnerstag, 12. März 2009

Der 12. März 2009

Der Tag nach dem Amoklauf von Winnenden. Immer mehr Details werden zutage gefördert. Die Verschärfung des Waffengesetzes wird ein weiteres Mal diskutiert, der Verkauf von gewaltlastigen Computerspielen ebenso. Ändern wird sich vermutlich nichts, obwohl ich auch nicht denke, dass das die primären Ursachen waren. Sein Vorhaben soll der Amokläufer vorher in einem Chatroom angekündigt haben. Nur, dass ihn dort niemand ernst nahm. Das Erschreckende an dem ganzen Vorfall ist, dass niemand nirgends vor solch einer tickenden Zeitbombe auf zwei Beinen sicher sein kann.

Knut hat von der ganzen Katastrophe natürlich (und glücklicherweise ;-) nichts mitbekommen. Heute mittag präsentierte er sich leicht geschminkt und ziemlich müde. Bald darauf legte er sich gemütlich mit seinem Schlauch zu einem Schläfchen nieder. Siesta allerorten. Seine Nachbarn, die Braunbären, taten es Knut gleich.

Ansonsten war dieser Donnerstag für mich nichts Besonderes. Das Wetter gibt sich weiter unberechenbar. Nur noch der "kleine" Freitag und dann haben wir (endlich) wieder Wochenende. Ach ja, der morgige Freitag ist wieder ein 13., aber es ist ja nur ein Datum!

Mittwoch, 11. März 2009

Ein Mittwoch im März

 Was war das für ein Tag! In Berlin öffnete heute die Internationale Tourismusbörse ihre Pforten, in Winnenden pustete ein Amokläufer mal eben 16 Leute um, vom eingestürzten Stadtarchiv in Köln hört man gerade so gar nichts mehr... Nicht mal mehr auf das Fernsehprogramm ist Verlass. Da wurde heute aus gegebenem Anlass mehr oder weniger tagesaktuell gesendet - meine Programmzeitschrift kann ich für heute knicken.


Wenigstens bei ihm ist alles in bester Ordnung. Knut tobte heute mittag bei schönstem Sonnenschein ausgelassen in seinem Wassergraben. Der Eisbär scheint fast immer gut drauf zu sein. Da wurde getaucht, geschwommen, gespielt... Leider verschwand Knut öfter mal in den uneinsehbaren Teilen seines Pools, so dass ich ihn heute nur sehr wenig und zu kurz zu sehen bekam.

Wenigstens die Verhandlungen oder Gespräche über Knuts zukünftigen Verbleib scheinen ins Laufen gekommen zu sein. Berichten wenigstens die Zeitungen. Die Entscheidungsträger aus Berlin und Neumünster äußern sich wie immer nicht. Bleibt wie immer nur eines - abwarten und sich in Geduld fassen. Und hoffen, dass das Ganze für Knut eine gute Wendung nimmt.

Mein Tag war ansonsten ausgesprochen entspannt. Könnte öfter so sein. Aber so wirklich Einfluss habe ich darauf nicht.

Dienstag, 10. März 2009

Die Freundlichkeitsoffensive

Der Senat von Berlin hatte mal wieder eine Idee: eine Freundlichkeitsoffensive. Die flotte Kampagne trägt den Titel "Sei Herz. Sei Schnauze. Sei Berlin". Dass der durchschnittliche Berliner sowohl über Herz als auch über Schnauze verfügt, nehme ich ihm gerne ab. Obwohl der diese beiden Dinge, ich sag es mal vorsichtig, etwas unausgewogen präsentiert. Ob daran nun eine Initiative des Berliner Senats etwas ändern kann und dem Berliner an sich ein neues Image verpasst, wage ich so ein Stück weit zu bezweifeln. Der Spaß soll übrigens 200 Millionen € kosten.


Knut als gebürtiger Berliner Eisbär braucht eine solche Kampagne nicht. Heute mittag lag der freundliche junge Bär auf seiner Anlage, war sichtlich müde und suchte seine richtige Schlafposition. Zwischendurch warf er immer mal wieder einen Blick auf seine Besucher, machte ein wenig Tatzengymnastik, um sich letztlich zusammenzurollen und ein Schläfchen zu halten. Richtig klein sah er so zusammengefaltet wieder aus.


Ansonsten war es heute ein eher unspektakulärer Tag. Das Wetter konnte sich bis gegen Abend so gar nicht zwischen Sonnenschein und Regen entscheiden, bevor der Regen gegen Tagesende die Oberhand gewann. Ist mir gerade ziemlich Chicago, ich bin zuhause und sitze im Warmen und Trockenen. Ja, und morgen ist schon wieder Bergfest dieser Arbeitswoche. Aber erst einmal habe ich Feierabend. 

Montag, 9. März 2009

Mal wieder ein durchwachsener Tag

So wirklich passiert ist heute eigentlich nichts. Wenn man einmal davon absieht, dass die Meteorologen bei der heutigen Wetterprognose meilenweit daneben lagen. Statt der angekündigten Wetterkapriolen, die da sein sollten Sturm, Windböen, Graupel- und Schneeschauer, bot sich heute ein ganz anderes Bild: zwar kühl, aber trocken und Sonnenschein. Zwar nicht durchgängig, dafür deutlich angenehmer als das angedrohte Wetter. Feine Sache.


Ein guter Grund, mittags mal kurz in den Zoo zu huschen und diesem Bengel einen Kurzbesuch abzustatten. Knut beschäftigte sich kurz mit seinem Ochsenschwanz, den er neu bekommen haben muss. Irgendwann flog das Ding in den Wassergraben und war ab sofort uninteressant.


Der Bär fand es daraufhin angemessen, seinem Wassergraben ebenfalls einen Besuch abzustatten. Allerdings nicht, um seinen Ochsenschwanz zurückzuerobern, das Teil war - wie gesagt - uninteressant geworden. Knut tobte auch nicht allzu sehr im Wasser herum, sondern paddelte eher gemächlich darin herum. Irgendwann schwamm er um die Ecke und war nicht mehr zu sehen. Anlass für mich, den Rückweg anzutreten.

Der Tonfall in der U-Bahn war heute auf alle Fälle grenzwertig. Da wurde rumgeschnauzt, sich gegenseitig angepampt - ich weiß nicht, wie die alle drauf waren. Naja, da darf man sich einfach nicht provozieren lassen. Heute abend durfte ich noch einer Postfiliale einen Besuch abstatten. Nicht nur, dass die zahlenmäßig derart ausgedünnt worden sind, das man Mühe hat, eine zu finden. Damit geht natürlich auch eine steigende Kundenzahl einher. Obwohl alle! Schalter geöffnet waren, zog sich die Schlange bis zur Tür. Sagenhaft. Es dauerte natürlich trotzdem eine ganze Weile, bis ich dann endlich zum Schalter vorgedrungen war.

Auf alle Fälle bin ich jetzt glücklich in meinen heimischen vier Wänden und werde hoffentlich noch einen halbwegs ruhigen Abend haben.


Das war Knut übrigens am 9. März 2008. Noch richtig klein sieht er hier aus. Aber ausnahmsweise mal sauber. Das Eindrecken war auch damals schon eine beliebte Beschäftigung von ihm und ist es bis heute geblieben.