Gestern hatte ich noch den Eindruck, die Zeitumstellung völlig
unbeeindruckt überstanden zu haben. Das sah heute ganz anders aus; ich
war zeitmäßig (zumindest vormittags) völlig neben der Spur. Das
Zeitgefühl hatte sich zum Teil völlig verabschiedet und ich bin schon
den ganzen Tag müde. An fehlendem Schlaf sollte es eigentlich nicht
liegen, aber irgendwie macht sich die fehlende Stunde nun doch
bemerkbar. Als Langzeitwirkung sozusagen. Den vielen müden Gesichtern
nach zu urteilen, die ich heute in der U-Bahn bewundern durfte, ging es
aber nicht nur mir so.
Knut ging es heute mittag offenbar ähnlich. Er schlief tief und fest.
Irgendwie habe ich diesen Arbeitstag aber zu Ende gebracht. War
vielleicht nicht gerade eine glückliche Wahl, heute aus dem Urlaub zu
kommen. Aber so ist es nun mal. Was mich tröstet, ist die Tatsache, dass
in den kommenden Wochen doch einige Feiertage auf einen zukommen, die
glücklicherweise so gelegen sind, dass von den kommenden fünf
Arbeitswochen drei durch die Ostertage und den ersten Mai verkürzt sind.
Hier ist noch ein Foto von Knut, aufgenommen am 29. März 2008. Das Datum der Zeitumstellung war damals der 30. März.
Ich werde heute versuchen, mein Schlafdefizit auszugleichen und hoffe, dass ab morgen wieder alles im grünen Bereich liegt. Es macht echt keinen Spaß, so völlig ohne Zeitgefühl durch die Welt zu laufen...


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