Mittwoch, 30. September 2015

Ein Ausflug an die Ostsee

Wie bereits im letzten Eintrag geschrieben, war der gestrige Tag ein langer solcher. In völliger Dunkelheit klingelte der Wecker, dem ich diese Aktivität kurzzeitig übelnahm, aber ich hatte ja einiges vor. Wenig später war ich unterwegs zur U-Bahn, die natürlich um diese Zeit kaum frequentiert war. In der S-Bahn, die mich zum Hauptbahnhof beförderte, sah es nicht anders aus. Der Hauptbahnhof selbst glich um diese Zeit eher einer Gespensterstadt, aber einen Kaffee habe ich dann doch bekommen :-) Die Reisenden, die sich um diese Zeit dorthin verirrt hatten, schauten ähnlich verschlafen in die Weltgeschichte wie ich.
Nun, der Zug stand bereits da und wartete auf Mitfahrer. Der Ansage nach fuhr er nach Rostock, der Anzeige im Wagen nach jedoch plante er irgendein Dörflein in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg anzusteuern. Spannende Geschichte ;-)
Zuganzeige hin oder her - ich landete, wie geplant und gewollt, pünktlich in Rostock, enterte kurz darauf die Straßenbahn und war dann auch dort, wo ich hinwollte, im Zoo :-)


Nachdem ich ein Tagesticket erworben und bereitwillig meine Postleitzahl kundgetan hatte, war mein erstes Ziel natürlich die Eisbärenanlage. Schon von weitem hörte ich ein lautes Platschen im Wasser. Vilma war es nicht, sie stand auf der Anlage und hatte ein Plastikspielzeug oder das, was davon übrig war, am Wickel. Eisbärchen Fiete war im Wasser unterwegs und wollte wohl gerade einen für seine Größe überdimensionierten Baumstamm, der obendrein mit einer Kette befestigt war, ins Wasser ziehen. Fiete war von der Sinnlosigkeit seiner Bemühungen bald überzeugt und suchte sich andere Beschäftigungen. Also nahm er sich einen Kanister vor, der auch schon bessere Tage gesehen hatte und völlig aus der Form war, der Kanister, nicht Fiete ;-) Nun leistete er Vilma, die mittlerweile im Wasser war, Gesellschaft und es wurde eine Runde gespielt, was angesichts der unterschiedlichen Größenverhältnisse zwischen Mama und Sohn etwas ruppig aussah, aber so wohl nicht gemeint war :-)
Fiete

Es folgte ein Ausflug zur benachbarten Mutter-Kind-Anlage, auf der gegenwärtig Vienna, die Mutter von Vilma und Oma von Fiete, untergebracht ist. Vienna hat die Wahl zu entscheiden, ob sie auf die Anlage geht oder lieber im Innenbereich bleibt. Leider zog Vienna gestern Letzteres vor, ab und an sah man ein wenig Fell und ein paar Bewegungen im Durchgang zum Innenbereich, das war es leider, ich fand es schade ;-) Und natürlich habe ich auch die Kamtschatkabären nebenan besucht, die nun die Anlage bewohnen, auf der bei meinem letzten Besuch noch Kodiakbär Bodo wohnte. Es war nur ein Bär zu sehen und der verschwand umgehend hinter einem Baum und blieb dort auch fürs Erste.
Zurück zu Fiete und Vilma, bespielte Fiete alles, was ihm in die Tatzen geriet, während Vilma ihre stereotypen Runden drehte. Drei Schritte nach links, drei nach rechts, sich halb aufrichtend und mit einer Rückwärtsdrehung des Kopfes, ging die Runde wieder los - kein schöner Anblick.
Nach einer längeren Runde durch den Zoo - das Darwineum wollte besucht werden, schreit nach meinem Dafürhalten jedoch nicht nach einer Wiederholung - und der Besichtigung etlicher Dahlienanpflanzungen, die im ganzen Zoo verteilt anzutreffen und wirklich wunderschön sind, habe ich wieder bei den Eisbären vorbeigeschaut. Keine Spur von Vienna weiterhin; Fiete hatte sich zu einer Ruhepause niedergelassen und Vilma ging in der Zwischenzeit spazieren. Kurze Zeit später lag Fiete in der Sandecke und schlief, Vilma verpasste sich noch ein sandiges Outfit und legte sich dann neben ihr Söhnchen und schlief ebenfalls. Ein schöner Anblick :-)
Vilma

Ich habe daraufhin die Segel gestrichen und mich zum Rostocker Hauptbahnhof zurückbefördern lassen. Mein Zug kam pünktlich und wollte wieder nach Lutherstadt Wittenberg, wo ich nach wie vor nicht hinwollte, aber er legte vor dem Erreichen dieses Zieles einen Halt am Berliner Hauptbahnhof ein und so landete ich nach einem langen Tag tatsächlich wieder dort, wo ich am Morgen losgefahren war ;-)
Das Fotoalbum von meinem Besuch im Zoo Rostock ist hier zu finden. Einige andere Tiere und Dahlien haben sind auch darin verirrt ;-)

Heute überlasse ich den Abschluss des Eintrages Knut und Gianna.
 
Knut und Gianna am 30. September 2009

Das Fotoalbum von diesem Tag kann hier angesehen werden.
Es war ein spannender und alles in allem schöner Tag, wenn er auch sehr lang und anstrengend war. Aber eine Wiederholung wird es geben :-)

Dienstag, 29. September 2015

Ein langer Tag in Kurzfassung

Gestatten - Fiete

Nur ganz kurz, wirklich. Mitten in der Nacht zur Bahn gefahren, nach Rostock befördern lassen, gefährlich früh, für jemanden, der aus Berlin kommt, dort angelangt, weiter ging es zum Zoo und dort zuerst zu den Eisbären, ein putzmunteres Eisbärchen namens Fiete kennengelernt, der ungefähr die Energie von fünf seiner Sorte und seines Alters an den Tag legte, Mama Vilma ebenfalls kennengelernt, die sich einige Male herabließ, sich um das Söhnchen zu kümmern und mit ihm spielte, ansonsten aber leider den Rest der Zeit mit stereotypen Bewegungen verbrachte, glücklicherweise zeigt Fiete sich bisher davon unbeeindruckt und ahmt das nicht nach und ich hoffe, dass das so bleibt und irgendjemand herausfindet, wie man diesen Tick bei Vilma schnellstmöglich abstellen kann.
Das dürfte wahrscheinlich der längste Satz meines Lebens gewesen sein ;-)


Im Zoo Rostock fanden bis zum 27. September die Dahlienwochen statt, besagte Dahlien hielten sich zu meiner Freude nicht an den Zeitplan und blühten auch heute noch lustig vor sich hin.
Das Darwineum wurde auch aufgesucht, für völlig überbewertet befunden und mit Schnappatmung aufgrund der klimatischen Verhältnisse dort drin wieder verlassen, mit der Vorahnung, dass der nächste Besuch im Zoo Rostock ohne einen Besuch dieses "Highlights" stattfinden wird.

Flamingo

Andere Tiere wurden natürlich ebenfalls besucht, aber weitere Fotos und ein ausführlicher Bericht kommen erst morgen, ich muss die Fotos erst einmal sichten, da ich mir heute einen Wolf geknipst habe und außerdem rechtschaffen müde bin.
Zeit für Knut habe ich dennoch :-)

Knut am 30. Januar 2008

Alles weitere dann morgen bzw. in den nächsten Tagen :-)

Samstag, 5. September 2015

Ein herbstlicher Septembersamstag


Es herrscht gerade ein feines, fast schon herbstliches, Wetter in Berlin. Es hat sich endlich etwas abgekühlt, Sonne, Regen und Wind wechseln sich fröhlich ab, aber nach den vergangenen Hitzewochen fühlt sich das richtig toll an. Ich glaube, ich habe mich selten so über den Herbst gefreut :-)
Ich bin diesen Samstag gemütlich angegangen und habe mich erst etwas später auf den Weg gemacht, um mich zum Zoo befördern zu lassen und begegnete dabei etlichen Erstklässlern, die mit familiärem Anhang und überdimensionierten Schultüten bewaffnet, auf dem Weg zur Einschulung waren. Für etwa 30.000 Berliner Kinder beginnt am Montag der Ernst des Lebens ;-)

Kalifornische Seelöwen

Aufgrund des eher wechselhaften Wetters war der Zoo heute eher spärlich besucht, was ich völlig in Ordnung fand. Die Fütterung von Katjuscha war bereits vorbei und sie saß, mir ihren plüschigen Hinterkopf zuwendend im Wasser. Wie ich erfuhr, hatte sie zur Fütterung wieder einen gesponsorten Lachs bekommen, der offenbar verdaut werden musste ;-)

Nashörnchen

So spannend war Katjuschas Hinterkopf nun auch wieder nicht und so habe ich mich auf den Weg zu einem Zoorundgang gemacht. Viel zu berichten gibt es darüber nicht und so lasse ich nur einige fotografische Eindrücke hier.

Gorilla mit Jutetuch

Victor beim Laubsnack

Futternde Giraffe

Und natürlich überlasse ich den Abschluss des Eintrages auch heute Knut.


Knut am 5. September 2010

Das Fotoalbum von diesem Septembersonntag darf hier durchgeblättert werden.
Hier hat es sich gerade extrem bewölkt, der Wind pfeift um das Haus und es wird wohl nicht lange dauern und ich darf mich auf einen weiteren Regenguss freuen :-) Willkommen im Herbst :-)

Freitag, 4. September 2015

Lustiges Wetterdurcheinander am Freitag

Langweilig war dieser Freitag vor dem ersten Septemberwochenende wettertechnisch jedenfalls nicht - es war kühl, es war sonnig und wurde wärmer, am Nachmittag folgte ein fröhlicher Regenguss und nun scheint sie wieder, die Sonne. Nun ja, immerhin hatte ich Glück, den Regenschauer am Nachmittag musste ich nicht im Freien miterleben ;-)
Und so fand mein heutiger Zoorundgang noch bei Sonnenschein statt.

Humboldt-Pinguin

So wirklich viel gibt es nicht zu berichten - Katjuscha sah ich gerade noch im Höhleneingang verschwinden, da ihr Fell aber noch recht nass war, muss sie kurz vorher noch ein Bad genommen haben - welches ich knapp verpasst habe, aber was soll es, so habe ich bei anderen badenden und schwimmenden Zoobewohnern vorbeigeschaut :-)

Coscorobaschwan

Die Anlage der Polarwölfe war wieder einmal so dicht umlagert, dass ich davon Abstand genommen habe, mich nach vorn vor die Besucherscheibe "hindurchzuarbeiten". Die Nasenbären versammelten sich für ihre bevorstehende Fütterung, allerdings war noch kein fütterungsbereiter Pfleger in Sicht.

Siddy

Siddy nahm das Ganze locker - sie lebte heute offenbar ihren Bewegungsdrang aus und marschierte von einem Ende ihrer Anlage zur anderen und wieder zurück - die fotografierenden Zoobesucher dabei immer im Schlepptau ;-)

Alpenmurmeltier

Vorbei an den gerade futternden Alpenmurmeltieren - es waren mal wieder alle vier anwesend - hatten sich aber hübsch auf ihrer Anlage verteilt - ging es weiter zu den Elefanten, die sich ebenfalls futternd betätigten. Ihre ehemaligen Nachbarn, die Alpakas, sind umgezogen (worden) und sind nun in der Nähe des Streichelzoos zu finden.

Anchali

Der Zoo war, wohl auch wegen des zu erwartenden Regens oder auch wegen der beendeten Ferien oder aus beiden Gründen, recht übersichtlich besucht, aber das gefällt mir ohnehin besser :-)
Und natürlich darf auch heute Knut nicht fehlen.


Knut am 4. September 2010

Das Fotoalbum von diesem Septembersamstag kann hier angesehen werden. Es war der letzte Samstag, den Knut auf seiner kleinen Anlage verbringen durfte, bevor er drei Tage später auf die große Eisbärenanlage umgezogen wurde.


Auch ich möchte hier an dieser Stelle auf eine Aktion aufmerksam machen, die meiner Meinung nach, vor dem Hintergrund brennender Flüchtlingsheime hier im Land, durchaus noch etwas mehr Aufmerksamkeit gebrauchen kann. Ziel dieser Geschichte ist es, ein Lied der Ärzte wieder in die Charts zu bringen, dass bereits vor 22 Jahren entstand und von dieser Band geschrieben wurde, als ebenfalls Flüchtlingsheime brannten - Hoyerswerda und Rostock hießen damals die Schauplätze, heute heißen sie Heidenau und Freital. Das Lied hat (leider) auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nichts an Aktualität eingebüßt. Nun, das Ziel wurde bereits nach drei Tagen erreicht, der Song nimmt seit heute Platz eins der Downloadcharts ein. Ebenso beteiligen sich etliche Radiostationen daran, indem sie das Lied zum Teil mehrmals hintereinander senden. Die Band hat außer ein wenig unerwarteter Publicity (die Aktion ging nicht von ihr aus, wird aber von ihr unterstützt) und einigen tollen Positionen in den Charts, nichts davon - der komplette Erlös der Verkäufe geht an die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. Sicher, man kann auch anders und vermutlich wirksamer helfen, aber dennoch - Chapeau an alle Beteiligten! Und mitmachen!!!

Donnerstag, 3. September 2015

Spätsommer oder Frühherbst am 3. September

Ich kann wirklich nicht behaupten, dass er mich stören würde, dieser Rückgang der Temperaturen, ganz im Gegenteil - endlich kann man wieder einmal durchatmen und die kleinen Regengüsse zwischendurch, von denen Berlin heute gelegentlich heimgesucht wurde, stören ebenfalls nicht, sondern erfrischen eher. Alles in allem ist es nach dieser fast nicht enden wollenden Backofenhitze endlich wieder angenehm :-)
Nun, bei mir stand heute der vorletzte Arbeitstag der Woche auf der Tagesordnung - er verlief ganz interessant, ein wenig hektisch und verging dadurch um so schneller.
Auf meiner nachmittäglichen Fahrt zum Zoo - ich hatte dieses Mal die S-Bahn gewählt - schien mir erst einmal ein Polizeieinsatz in den Weg zu geraten, der die Bahn am Bahnhof Friedrichstraße erst einmal stehen ließ. Nichts fuhr mehr. Schneller als erwartet ging es dann doch weiter und ich kam an mein Ziel ;-)


Afrikanischer Wildhund


Natürlich führte mich mein erster Weg auch heute wieder zur Eisbärenanlage. Ein Foto spare ich mir - es wäre ein Abziehbild des gestrigen. Katjuscha lag auch heute wieder, sehr zur Belustigung der Zoobesucher, mit dem Kopf im Höhleneingang und präsentierte ihre Hinteransicht. Sieht ja auch irgendwie witzig aus :-)

Nasenbären

Die Nasenbären saßen bereits ungeduldig auf ihrem Baumstamm, aber noch lief die Fütterung der Wildhunde. Offenbar hat die Fütterung im Bärenrevier am Nachmittag - Polarwölfe, Wildhunde, Nasenbären und Braunbärin Siddy - nun auch Eingang in den neuen Zoo-Plan gefunden (bei den Einstellungen Fütterungen wählen und dann den jeweiligen Button anklicken), jedenfalls lasen sich die Zoobesucher, die mit denselben bewaffnet waren - die Fütterungszeiten vor und warteten bereits zahlreich, vorher war das eher eine Veranstaltung für Eingeweihte.

Siddy

Nun, Siddy hatte noch eine Weile zu warten, noch waren ja nicht einmal die Nasenbären dran ;-) Einen Schwenk später, bei den Pinguinen und Seelöwen vorbei, hatte die Nasenbärenfütterung gerade begonnen und Siddy schaute bereits sehnsüchtig nach dem Pfleger mit dem Futtereimer ;-)

Warzenschwein mit interessanter Frisur

Auf der Anlage der Lippenbären, auf der kurz vorher noch Rajath und Kaveri unterwegs waren, wurde gerade saubergemacht. Ich bin kurz davor stehen geblieben, hat doch vor einigen Jahren ein kleiner Eisbär hier gelebt...

Badendes Panzernashorn

Die Alpenmurmeltiere ließen sich heute in voller Stärke blicken - alle vier waren zu sehen :-) Die Elefanten bepuderten sich mit Sand und das Panzernashorn badete in seinem Pool und war dabei so nett, mir seine Hinteransicht zu präsentieren. Egal, Hauptsache, das Bad tat ihm gut :-)
Auf meiner Rückfahrt heimwärts, wieder per S-Bahn, fuhr diese zwar noch nicht ganz nach Plan, einige Fahrten fielen aus, aber sie fuhr, immerhin ;-)
Den Abschluss des heutigen Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.


Knut am 3. September 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut an einem ziemlich verregneten Urlaubstag kann hier durchgeblättert werden.
Und wer wissen möchte, was der Berliner Verlag, der Presserat und Knut miteinander zu tun haben, der kann sich gern hier informieren ;-)
Nun ist also noch der morgige Freitag arbeitstechnisch zu bewältigen - irgendwie freue ich mich sogar darauf, so schnell, wie die Woche verflogen ist - und schon naht das erste Septemberwochenende :-)

Mittwoch, 2. September 2015

Erfrischendes Septemberwochenhalbfinale

Nachdem es gestern abend ausgiebig geregnet hatte, wartete Berlin heute mit kühlen und erfrischenden Temperaturen auf. Zwar noch keine Herbsttemperaturen - die dürfen noch ein paar Tage warten - dafür herrschten angenehme 20+ Grad. Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage eine ausgesprochene Wohltat.
Einige der Touristen, die nach wie vor zahlreich Berlin bevölkern, schienen davon so gar nichts mitbekommen zu haben und waren immer noch unterwegs, als herrschten hier Witterungsbedingungen wie in Nordafrika. Sollen sie ;-)
Und ja, heute war mir dann auch wieder danach, am Nachmittag eine Runde durch den Zoo zu drehen.

Katjuscha

Vor der Eisbärenanlage angekommen, sah ich erst einmal nur die karge Felsenlandschaft und musste ganz um dieselbe herumwandern, bevor ich Katjuscha entdeckte bzw. das, was sie heute von sich zeigen wollte. Katjuscha lag mit dem Kopf voran im Höhleneingang und präsentierte ihre beeindruckenden Hintertatzen ;-)

Siddy

Siddy saß auf ihrer Anlage mit dem Blick zu den Polarwölfen, wobei ich nicht weiß, was dort gerade los war, vor mir standen die Zoobesucher in mehreren Reihen, so dass kein Herankommen war. Siddy jedenfalls und auch die Nasenbären schienen ihrer Fütterung entgegenzuwarten, aber noch war kein Pfleger in Sicht.

Alpenmurmeltier

Zwei der vier Alpenmurmeltiere ließen sich heute blicken, wobei eines futterte und das zweite den Wächter gab. Ihre beiden Kollegen habe ich heute nicht gesehen, ebenso wenig wie die Waldmurmeltiere, aber bei denen ist das sowieso eher Glückssache ;-)

Steinbocknachwuchs

Auf der Anlage der Elefanten wurde gerade Futter verteilt und die Herde befand sich am anderen Ende ihrer Anlage. Ihre Nachbarn, die Alpakas, futterten bereits, wobei der jüngste, noch namenlose, Nachwuchs eine Extraaufforderung von der Frau Mama brauchte, die ihm erst einmal Beine machen musste ;-)

Olivia

Nun, die Fahrt mit der S-Bahn verlief etwas kuschelig - allmählich macht es sich doch bemerkbar, dass die Fern- und Regionalbahnen auf der Stadtbahnstrecke gerade nicht unterwegs sind und deren Passagiere nun auf die S-Bahn ausweichen müssen. Aber es hielt sich dennoch im Rahmen - ich habe es mir schlimmer vorgestellt.
Und auch heute überlasse ich das Schlusswort des Eintrages Eisbärchen Knut.


Knut am 2. September 2009
Das Fotoalbum von diesem Tag - Knut gönnte sich erst einmal ein ausgiebiges Nickerchen, drehte dann im Wasser auf und erfreute sich seiner Fütterung - kann hier angesehen werden. Und wenige Tage später traf Gianna im Zoo Berlin ein ;-)
Nun, das soll es für heute gewesen sein - hier geht gerade die Sonne unter und am blauen Himmel zeigen sich zauberhafte Wolkengebilde :-)

Dienstag, 1. September 2015

Septemberstart mit Tropenwetteranteil


Nun, auf diesen Anblick muss wohl noch eine ganze Weile gewartet werden - der heutige meteorologische Herbstanfang orientierte sich in der City von Berlin noch ganz am letzten Augusttag mit Temperaturen um die 30 Grad. Andernorts hat es in Berlin bereits gestern nacht so stark geregnet und vor allem gestürmt, dass es tatsächlich einige Bäume von den Wurzeln geholt hat ;-)
Hier musste bis zum späten Nachmittag noch einmal schwül-heißes Wetter durchgestanden werden - jetzt regnet es hier auch (endlich wieder einmal) und ein winziges Gewitterchen macht sich zumindest akustisch bemerkbar.
Von mir aus kann er nun ruhig kommen, der Herbst und das wird er wohl in den kommenden Tagen auch tun.
Zeit und Lust auf einen Zoobesuch hatte ich bei diesen hochsommerlichen Temperaturen heute nicht, dafür gibt es Neuigkeiten von Schnute zu berichten. Nachdem zu lesen war, dass es ihr, einem gewissen Boulevardblatt, zufolge, unglaublich schlecht geht und ihr nahes Ende herbeigeschrieben wurde, hatte man von anderer Stelle die Initiative ergriffen und selber nachgehört und - gesehen. Wie man dort lesen und sehen kann, ist Schnute offenbar nach einem Medikamentenwechsel wieder gut beieinander. Ich hoffe, dass es noch ganz lange so bleibt und wünsche mir von einigen Vertretern der Presse doch etwas mehr Sorgfalt bei der Recherche und nicht das ständige Bedürfnis, bei jeder Gelegenheit die Pferde scheu zu machen ;-)
Nun, aufgrund fehlender aktueller Fotos aus dem Zoo, was sich morgen hoffentlich ändern wird, überlasse ich das Schlusswort des Eintrages selbstverständlich Eisbärchen Knut.


Knut am 1. September 2010

Das Fotoalbum von diesem Septemberstart kann hier durchgeblättert werden.
Ich genieße jetzt noch ein wenig das feine Regenwetter und hoffe auf Abkühlung, bevor morgen bereits wieder die Arbeitswoche geteilt wird - das sind doch feine Aussichten :-)