Freitag, 4. September 2015

Lustiges Wetterdurcheinander am Freitag

Langweilig war dieser Freitag vor dem ersten Septemberwochenende wettertechnisch jedenfalls nicht - es war kühl, es war sonnig und wurde wärmer, am Nachmittag folgte ein fröhlicher Regenguss und nun scheint sie wieder, die Sonne. Nun ja, immerhin hatte ich Glück, den Regenschauer am Nachmittag musste ich nicht im Freien miterleben ;-)
Und so fand mein heutiger Zoorundgang noch bei Sonnenschein statt.

Humboldt-Pinguin

So wirklich viel gibt es nicht zu berichten - Katjuscha sah ich gerade noch im Höhleneingang verschwinden, da ihr Fell aber noch recht nass war, muss sie kurz vorher noch ein Bad genommen haben - welches ich knapp verpasst habe, aber was soll es, so habe ich bei anderen badenden und schwimmenden Zoobewohnern vorbeigeschaut :-)

Coscorobaschwan

Die Anlage der Polarwölfe war wieder einmal so dicht umlagert, dass ich davon Abstand genommen habe, mich nach vorn vor die Besucherscheibe "hindurchzuarbeiten". Die Nasenbären versammelten sich für ihre bevorstehende Fütterung, allerdings war noch kein fütterungsbereiter Pfleger in Sicht.

Siddy

Siddy nahm das Ganze locker - sie lebte heute offenbar ihren Bewegungsdrang aus und marschierte von einem Ende ihrer Anlage zur anderen und wieder zurück - die fotografierenden Zoobesucher dabei immer im Schlepptau ;-)

Alpenmurmeltier

Vorbei an den gerade futternden Alpenmurmeltieren - es waren mal wieder alle vier anwesend - hatten sich aber hübsch auf ihrer Anlage verteilt - ging es weiter zu den Elefanten, die sich ebenfalls futternd betätigten. Ihre ehemaligen Nachbarn, die Alpakas, sind umgezogen (worden) und sind nun in der Nähe des Streichelzoos zu finden.

Anchali

Der Zoo war, wohl auch wegen des zu erwartenden Regens oder auch wegen der beendeten Ferien oder aus beiden Gründen, recht übersichtlich besucht, aber das gefällt mir ohnehin besser :-)
Und natürlich darf auch heute Knut nicht fehlen.


Knut am 4. September 2010

Das Fotoalbum von diesem Septembersamstag kann hier angesehen werden. Es war der letzte Samstag, den Knut auf seiner kleinen Anlage verbringen durfte, bevor er drei Tage später auf die große Eisbärenanlage umgezogen wurde.


Auch ich möchte hier an dieser Stelle auf eine Aktion aufmerksam machen, die meiner Meinung nach, vor dem Hintergrund brennender Flüchtlingsheime hier im Land, durchaus noch etwas mehr Aufmerksamkeit gebrauchen kann. Ziel dieser Geschichte ist es, ein Lied der Ärzte wieder in die Charts zu bringen, dass bereits vor 22 Jahren entstand und von dieser Band geschrieben wurde, als ebenfalls Flüchtlingsheime brannten - Hoyerswerda und Rostock hießen damals die Schauplätze, heute heißen sie Heidenau und Freital. Das Lied hat (leider) auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nichts an Aktualität eingebüßt. Nun, das Ziel wurde bereits nach drei Tagen erreicht, der Song nimmt seit heute Platz eins der Downloadcharts ein. Ebenso beteiligen sich etliche Radiostationen daran, indem sie das Lied zum Teil mehrmals hintereinander senden. Die Band hat außer ein wenig unerwarteter Publicity (die Aktion ging nicht von ihr aus, wird aber von ihr unterstützt) und einigen tollen Positionen in den Charts, nichts davon - der komplette Erlös der Verkäufe geht an die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. Sicher, man kann auch anders und vermutlich wirksamer helfen, aber dennoch - Chapeau an alle Beteiligten! Und mitmachen!!!