Langweilig war dieser Freitag vor dem ersten Septemberwochenende
wettertechnisch jedenfalls nicht - es war kühl, es war sonnig und wurde
wärmer, am Nachmittag folgte ein fröhlicher Regenguss und nun scheint
sie wieder, die Sonne. Nun ja, immerhin hatte ich Glück, den
Regenschauer am Nachmittag musste ich nicht im Freien miterleben ;-)
Und so fand mein heutiger Zoorundgang noch bei Sonnenschein statt.
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| Humboldt-Pinguin |
So wirklich viel gibt es nicht zu berichten - Katjuscha sah ich gerade
noch im Höhleneingang verschwinden, da ihr Fell aber noch recht nass
war, muss sie kurz vorher noch ein Bad genommen haben - welches ich
knapp verpasst habe, aber was soll es, so habe ich bei anderen badenden
und schwimmenden Zoobewohnern vorbeigeschaut :-)
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| Coscorobaschwan |
Die Anlage der Polarwölfe war wieder einmal so dicht umlagert, dass ich
davon Abstand genommen habe, mich nach vorn vor die Besucherscheibe
"hindurchzuarbeiten". Die Nasenbären versammelten sich für ihre
bevorstehende Fütterung, allerdings war noch kein fütterungsbereiter
Pfleger in Sicht.
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| Siddy |
Siddy nahm das Ganze locker - sie lebte heute offenbar ihren
Bewegungsdrang aus und marschierte von einem Ende ihrer Anlage zur
anderen und wieder zurück - die fotografierenden Zoobesucher dabei immer
im Schlepptau ;-)
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| Alpenmurmeltier |
Vorbei an den gerade futternden Alpenmurmeltieren - es waren mal wieder
alle vier anwesend - hatten sich aber hübsch auf ihrer Anlage verteilt -
ging es weiter zu den Elefanten, die sich ebenfalls futternd
betätigten. Ihre ehemaligen Nachbarn, die Alpakas, sind umgezogen
(worden) und sind nun in der Nähe des Streichelzoos zu finden.
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| Anchali |
Der Zoo war, wohl auch wegen des zu erwartenden Regens oder auch
wegen der beendeten Ferien oder aus beiden Gründen, recht übersichtlich
besucht, aber das gefällt mir ohnehin besser :-)
Und natürlich darf auch heute Knut nicht fehlen.
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| Knut am 4. September 2010 |
Das Fotoalbum von diesem Septembersamstag kann
hier
angesehen werden. Es war der letzte Samstag, den Knut auf seiner
kleinen Anlage verbringen durfte, bevor er drei Tage später auf die
große Eisbärenanlage umgezogen wurde.
Auch ich möchte hier an dieser Stelle auf eine
Aktion
aufmerksam machen, die meiner Meinung nach, vor dem Hintergrund
brennender Flüchtlingsheime hier im Land, durchaus noch etwas mehr
Aufmerksamkeit gebrauchen kann. Ziel dieser Geschichte ist es, ein
Lied der
Ärzte
wieder in die Charts zu bringen, dass bereits vor 22 Jahren entstand
und von dieser Band geschrieben wurde, als ebenfalls Flüchtlingsheime
brannten - Hoyerswerda und Rostock hießen damals die Schauplätze, heute
heißen sie Heidenau und Freital. Das Lied hat (leider) auch nach mehr
als zwei Jahrzehnten nichts an Aktualität eingebüßt. Nun, das Ziel wurde
bereits nach drei Tagen erreicht, der Song nimmt seit heute Platz eins
der Downloadcharts ein. Ebenso beteiligen sich etliche Radiostationen
daran, indem sie das Lied zum Teil mehrmals hintereinander senden. Die
Band hat außer ein wenig unerwarteter Publicity (die Aktion ging nicht
von ihr aus, wird aber von ihr unterstützt) und einigen tollen
Positionen in den Charts, nichts davon - der komplette Erlös der
Verkäufe geht an die Menschenrechtsorganisation
Pro Asyl. Sicher, man kann auch anders und vermutlich wirksamer helfen, aber dennoch - Chapeau an alle Beteiligten! Und mitmachen!!!