Dienstag, 30. Juni 2009

Halbzeit 2009

Heute geht also die erste Jahreshälfte zuende. Und heute war Sommer wie verrückt. Schwül und heiß, die angekündigten Regenschauer und Gewitter lassen (noch) auf sich warten. Und in den kommenden Tagen soll es noch wärmer werden. Ich lasse mich überraschen.

Dieser Dienstag begann mit einem Paukenschlag. Die S-Bahn Berlin hatte es sich ganz kurzfristig vorgenommen, eine Sonderüberprüfung der Räder ihrer Bahnen durchzuführen. Was zur Folge hatte, dass die Taktzeiten ausgedünnt und einige Linien überhaupt nicht bedient wurden. Bekannt wurde das Ganze erst heute früh. Ich fahre glücklicherweise mit der U-Bahn zur Arbeit, so dass ich von dem ganzen Chaos nichts mitbekam. Man hat es als Verkehrsunternehmen heutzutage offensichtlich nicht nötig, so etwas rechtzeitig bekanntzugeben.


Nach der Arbeit habe ich Eisbär Knut, hier Ende Juni 2008, einen kurzen Besuch abgestattet. Der Bär lag vor seiner Höhle, schaute ab und an mal zu seinen Besuchern, zog es aber ansonsten vor, vor dem Höhleneingang eine ruhige Kugel zu schieben. Eisbären-Siesta eben. Es war schön ruhig und entspannend, einfach mal vor dem Gehege zu stehen und zu schauen. Da fällt der ganze Stress von einem ab.


Auf dem Heimweg habe ich sicherheitshalber wieder auf die U-Bahn zurückgegriffen. Mit der S-Bahn wäre ich zwar unter normalen Umständen schneller gewesen, aber das wollte ich mir heute dann doch nicht antun. Ach, wie ich gerade höre, geht das Desaster morgen weiter.

Ist mir grad so ziemlich egal, fahre ich eben noch ein paar Tage weiter entspannt U-Bahn. Und morgen winkt mir erst einmal eine freie Wochenmitte. Schön ist das :-)))

Montag, 29. Juni 2009

Und schon wieder mal Montag

Und zurück im Alltagstrott. Also wieder früh aufstehen, zur U-Bahn marschieren, sich wiederholt wundern, wieso außer mir nur so wenige andere Zeitgenossen unterwegs sind und Start in den ersten Arbeitstag der neuen Woche. War letztlich dann doch nicht so gruselig, wie anfangs noch gedacht. Diese Woche ließ sich ganz moderat an, es blieb ziemlich ruhig heute. Ich bin mir jedoch sicher, dass es nicht so bleibt.


Eisbär Knut hatte heute mittag Besuch. Vor seinem Gehege stand sein "Kinderarzt", umgeben von einem Kamerateam, dem er Auskunft gab. Knut konnte es allerdings so gar nicht verstehen, dass der Typ ihm so konsequent den Rücken zukehrte. Derart ignoriert zu werden, dürfte eine völlig neue Erfahrung für Knut gewesen sein ;-) Aber es nahte Abwechslung in Form eines neuen großen Laubastes, der ihm über die Glasscheibe "gereicht" wurde. Damit wurde sich im Wassergraben ausgiebig beschäftigt und der Doc war auf einmal völlig uninteressant...


Ja, der Nachmittag ging dann auch noch rum und der Feierabend kam. Ich habe pünktlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mich in Richtung Heimat begeben. So, der erste Tag ist nun geschafft. Wettertechnisch soll es in den nächsten Tagen schwül-warm werden, begleitet allerdings von Platzregen und Gewittern. Hoffentlich hält sich wenigstens Letzteres in Grenzen...

Sonntag, 28. Juni 2009

Der letzte Sonntag im Juni


Und nicht nur das - es ist auch der letzte Sonntag in der ersten Jahreshälfte. Der Juni geht dem Ende zu und das erste Halbjahr 2009 gleich mit. Ist rasend schnell rum gegangen. Aber noch ist es nicht soweit. Der heutige Sonntag präsentierte sich erst einmal kühl und bedeckt. Erst am frühen Nachmittag sollte für etwa zwei Stunden die Sonne scheinen.


Eisbär Knut war heute früh gleich in seinem Wassergraben unterwegs, dessen grüner Belag stetig zunimmt. Er bespielte verschiedene Teile, die man schon längere Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Unter anderem wurde der Weihnachtsbaum kurz an die Wasseroberfläche gezerrt, um kurz darauf wieder in der Versenkung zu verschwinden. Und dann kam eine Baumscheibe ins Spiel, die nach Meinung einiger Besucher noch aus dem letzten Jahr stammen müsste. Gegen elf Uhr legte Knut sich zu einem Nickerchen nieder, das ungefähr zwei Stunden dauerte. Danach wurde Ball gespielt. Zur Fütterung, die heute sehr kurz ausfiel, war es natürlich wieder rappelvoll vor Knuts Gehege.


Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.
Ich habe mich danach von Knut verabschiedet und mich nach Hause begeben. Unterwegs, die Sonne schien zwar nicht mehr, habe ich mir noch ein Eis gegönnt. War mal wieder nett heute. Ja, und jetzt laufen schon wieder die Vorbereitungen für die nächste Arbeitswoche. Und ab Mittwoch ist Juli...

Samstag, 27. Juni 2009

Siebenschläfer

Heute am Samstag findet er also statt, der berühmt-berüchtigte Siebenschläfer. Wie ich heute gelernt habe, ist dieser Tag jedoch gar nicht für das Wetter der kommenden sieben Wochen verantwortlich. Da vor einigen hundert Jahren eine Kalenderumstellung stattgefunden hat, ist seitdem die erste Juliwoche maßgebend. Ist schon interessant, wie hartnäckig sich solche Thesen halten.
 


Knut sah heute früh noch nicht so munter aus, wie oben abgebildet. Der Bär schaute morgens nur kurz hoch, überzeugte sich, dass seine Besucher anwesend waren - und schlief erst einmal zwei Stunden. In der Zwischenzeit konnte man einen Fuchs beobachten, der es überhaupt nicht abwegig fand, mitten durch die Zoobesucher zu flitzen. Scheu war der ganz und gar nicht. Auch Eichhörnchen waren wieder unterwegs und das Mini-Murmeltier war heute auch zu sehen. Gegen elf Uhr wurde Knut wach und räkelte sich erst einmal ausgiebig, indem er seine vier Tatzen in alle Himmelsrichtungen reckte. Dann marschierte er erst einmal in seine Höhle und spielte danach kurz mit seinen Besuchern, indem er diesmal keinen Ball, sondern einen Zweig über die Glasscheibe transportierte. Kurze Zeit später kam dann doch noch der Ball zum Einsatz. Zwischendurch tobte Knut immer mal wieder in seinem Wassergraben, um seinen Ball, sein Spiegelbrett und den Baumstamm gleichzeitig zu bespielen.


Ich habe mich gegen Mittag dann auf den Heimweg gemacht. Ein Durchkommen auf der Straße war heute wieder nur unter Schwierigkeiten und unter Zuhilfenahme von Umwegen möglich. Es ist Wochenende und na klar, die halbe Innenstadt ist gesperrt. Diesmal ist der Umzug aus Anlass des Christopher Street Day "schuld". Zur Zeit gibt es jedes Wochenende einen Grund, die Berliner City lahmzulegen. Kein Wunder, dass motorisierte Mitmenschen zunehmend genervt sind.

Egal, es ist Samstagnachmittag und mittlerweile strahlt die Sonne zum Himmel. Wäre eigentlich gar nicht schade, wenn die Geschichte mit dem Siebenschläfer doch kein "Gerücht" wäre... 

Freitag, 26. Juni 2009

Ab jetzt Wochenende

Es ist Freitagabend und ich habe jetzt für mich das Wochenende eingeläutet. Dieser letzte Arbeitstag verging recht schnell und ja, auch ereignisreich. Und obendrauf gab es Gummibärchen :-) Hatte ein netter Zeitgenosse heute spendiert und so ein Stück damit den Freitag versüßt. Könnte öfter passieren. Der Sommer hatte sich heute eine weitere Auszeit genehmigt und so war es recht kühl heute. Am Nachmittag kam auch noch eine Reihe kleiner Nieselschauer hinzu. Egal, der Feierabend kam pünktlich und hatte das Wochenende im Schlepptau.


Knut habe ich heute nachmittag auch noch einen Besuch abgestattet. Der Bär lag im hinteren Teil seiner Anlage auf seinem Schlaffelsen und ließ es ruhig angehen. Fluffig weiß war er heute anzuschauen. Das kann allerdings noch nicht lange der Fall gewesen sein. Zwei Besucher, die offenbar schon früher am Tag bei Knut gewesen waren, waren ganz erstaunt, dass der Eisbär auf einmal auch aussieht wie ein solcher ;-)


Ich habe mich dann auf den Heimweg gemacht, unterwegs noch ein paar Besorgungen erledigt. Und dann konnte es eingeläutet werden, das Wochenende. Morgen ist ja erstmal Siebenschläfer. Da die Wetterprognose für den Samstag nicht so berauschend ist, wie ich gerade erfahren habe, habe ich beschlossen, mich davon diesmal nicht beeindrucken zu lassen. Ich werde einfach nicht daran glauben, dass sich morgen das Wetter für die kommenden sieben Wochen entscheiden soll. Vielleicht hilft es ja :-)))

Donnerstag, 25. Juni 2009

Donnerstag mal wieder

Heute vormittag hat der Sommer sich eine Auszeit gegönnt. Es goss in Strömen, als ich heute früh vor die Haustier trat und der Regen sollte auch die erste Tageshälfte fast ununterbrochen anhalten. Auf den Straßen waren kleine Seen zum umrunden und die Bahn war unerwartet gut gefüllt. Vielleicht Radfahrer, die für heute umgesattelt haben ;-) Der Vormittag ging zügig rum und gegen Mittag hatte es aufgehört zu regnen.


Also habe ich die Gelegenheit genutzt, um diesem Eisbären einen Kurzbesuch abzustatten. Knut gab es heute in der Marmorversion zu bewundern. Er marschierte über seine Anlage und begutachtete seine erstaunlich zahlreichen Zuschauer, die meistens aus Schulklassen und Kitagruppen bestanden. Entsprechend laut ging es dann auch zu. Knut beeindruckte das nicht groß, er suchte nach Essbarem und  wurde auch fündig. Nachdem er seinen Fund verspeist hatte, gähnte er einige Male herzhaft, um danach in seine Höhle zu marschieren. Und ich musste auch schon wieder los.


Der Nachmittag verging glücklicherweise genauso schnell wie der erste Teil des Tages und pünktlich zum Feierabend kam die Sonne raus. So, der Donnerstag ist nun auch geschafft und mich trennt nur noch der morgige Freitag vom kommmenden Wochenende. Das sind doch gute Aussichten! 

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ein sommerlicher Mittwoch

Jetzt ist er also da, der Sommer. Heute war es angenehm sonnig und warm in Berlin. Und pünktlich auf dem Weg zum nächsten Wochenende soll es noch wärmer werden. Allerdings geht die Geschichte wohl nicht ohne Regenschauer und Gewitter ab. Gut vorstellbar, so schwül, wie es heute nachmittag wurde. Ist ja alles soweit ganz positiv, wenn man nicht gezwungen wäre, sich bei diesem Wetter vorrangig inhäusig zu beschäftigen und mit Endlosbesprechungen gequält wird. Ich glaube, ich brauche ganz schnell Urlaub...


Eisbär Knut war heute nachmittag eher mäßig an dieser wettertechnischen Entwicklung interessiert. Er döste hinter einem Baum, um ab und an mal kurz hochzuschauen. Einmal aufgewacht, marschierte er in seine Höhle, verblieb dort eine Weile, um sich dann vor derselben niederzulegen. Der große Zweig, den er heute mittag bekommen hat, war nirgends auszumachen. Ist vielleicht schon Geschichte, das Teil.


Zwei Tage noch und dann ist auch diese Arbeitswoche geschafft. Jetzt ist Mittwochabend, es ist oder wird und bleibt hoffentlich eine ganze Weile Sommer und alles ist fein :-)))

Dienstag, 23. Juni 2009

Es geht aufwärts

 Zumindest mit den Temperaturen. Die sollen sich in den nächsten Tagen in Regionen aufschwingen, die doch so etwas wie Sommer erahnen lassen. Leider spielt der Rest der Wetterbedingungen nicht so wirklich mit - es wird zwar warm, aber regnerisch, wenn nicht gar gewittrig. Das wird die Betreiber der Berliner Bäder wohl nicht so erfreuen; die hatten in den letzten Wochen schon einen Besuchereinbruch von 30% und so wie es momentan aussieht, wird die Anzahl der Badegäste in den nächsten Tagen auch keinen nennenswerten Hopser nach oben machen.

Eisbär Knut jedenfalls war 2008 ein eifriger Badegast, aber der Bär macht sein Wasservergnügen ohnehin nicht von den gerade herrschenden Temperaturen abhängig. Knut zertrümmerte ja auch bei Minusgraden vergnügt die Eisschollen in seinem Wassergraben und tobte hinterher in der Eis-Wasser-Masse herum, wie man sich vor einigen Monaten überzeugen konnte. Hier noch ein Bild, das verdeutlicht, was für eine "Streckung" der Eisbärbengel in den letzten zwölf Monaten erlebt hat.


 Ansonsten war dieser Dienstag eher durchschnittlich, das Wetter war ganz nett, wie ich mich desöfteren durch einen Blick aus meinem Bürofenster überzeugen konnte, und ja, irgendwie ging er rum. Es ist leider so, dass man am Dienstagmorgen noch nicht wirklich näher am Wochenende ist als am Montagabend;-) Egal, jetzt ist er geschafft und ich werde mir jetzt einen netten Abend machen und ein paar frische Erdbeeren "vernichten"...

Montag, 22. Juni 2009

Wochenstart

So, nun liegt das Wochenende hinter mir und eine neue Arbeitswoche nahm heute ihren Anfang. Ich hatte heute morgen allerdings den Eindruck, in dieser Sache zu einer bedauernswerten Minderheit zu gehören. Zumindest war die U-Bahn heute früh gähnend leer und ich hatte einen Wagen für mich. Wenigstens zeitweise. Irgendwann stiegen noch weitere bedauernswerte Gestalten zu, die sicherlich auch nicht zu ihrem Vergnügen in dieser Herrgottsfrühe unterwegs waren.

Ansonsten war dieser Montag ein relativ ruhiger, entspannt dahinplätschernder Arbeitstag. Hat nur einen Nachteil, das Ganze: die Zeit vergeht nicht wirklich schnell. Aber irgendwann war der Tag dann doch vorbei, der im übrigen durch einen beeindruckenden Wettermix glänzte. Von strahlendem Sonnenschein bis zum Platzregen war alles dabei.


Eisbär Knut lag heute nachmittag ganz entspannt und lässig auf seinem Felsen und beließ es dabei, ein nettes Gesicht zu ziehen und ab und an herzhaft zu gähnen. Heute morgen soll er jedoch mit seinen Besuchern wieder Ball gespielt haben, um sich am späten Vormittag schlafen zu legen. Aber ich schaue mir den Knut auch gerne mal in "Ruhestellung" an, so wie eben heute. Und er hatte ja schließlich auch einen langen Tag hinter sich ;-)


Der Beginn dieser Woche wäre also geschafft, und außerdem - nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende... Und wie ich gerade höre, bekommen wir in dieser Woche tatsächlich richtig sommerliche Temperaturen. Kommt er also doch, der Sommer 2009?

Sonntag, 21. Juni 2009

Sommeranfang

am 21. Juni, Sonntag und der längste Tag des Jahres. Und ja, es wurde, zumindest ab Mittag, ein richtig sommerlich schöner Tag. Danach sah es heute früh noch so gar nicht aus. Der Tag begann eher kühl und die Sonne nutzte scheinbar den Vormittag um auszuschlafen ;-)

Heute fand hier in Berlin das Velothon statt, das zweite Mal übrigens. Bei diesem Event handelt es sich um das zweitgrößte Breitensport-Radrennen Deutschlands. Der Veranstalter meldete 13.000 angemeldete Teilnehmer. Und da die Strecke mal wieder durch die Innenstadt führte, war es heute durch die ganzen Absperrungen nicht ganz trivial, motorisiert von A nach B zu gelangen. Betraf mich allerdings nicht, da ich mit der S-Bahn unterwegs war.


Eisbär Knut war heute früh der Ansicht, dass er erst einmal ausschlafen müsste. Kurz vor elf Uhr wurde er dann letztlich wach, räkelte sich ausgiebig, um sich dann ziemlich bald im Wassergraben auszutoben, in welchem er sich ausgiebig mit seinem australischen Spielzeug beschäftigte. Der Zoo wurde mit zunehmend schönerem Wetter auch wieder zunehmend voller und zur Fütterung von Knut gegen halb drei Uhr war der Platz vor seinem Gehege war wieder äußerst gut besucht. Und natürlich bekam Knut zum krönenden Abschluss seine geliebten Weintrauben.


Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Ich habe mich gegen drei Uhr auf den Rückweg gemacht, die Sonne strahlte nach wie vor wie verrückt und ich hatte auf einmal die Idee, dass es gar nicht so verkehrt wäre, wenn jetzt jemand käme, der die Uhr mal eben um 24 (oder lieber gleich 48?) Stunden zurückdrehte. Macht natürlich keiner, seufz. Heißt also, die nächste Arbeitswoche steht vor der Tür.

Ach so, nur für die Statistik: Neben dem Velothon fand heute auch noch die Fête de la Musique statt. Nur machte die sich nicht durch irgendwelche Absperrungen bemerkbar...

Samstag, 20. Juni 2009

Mittsommerfest

Wird heute zumindest in den nordischen Ländern gefeiert. Diese Feier zur Sommersonnenwende findet immer am dem Samstag statt, der dem längsten Tag des Jahres am nächsten liegt. Und der ist ja nun morgen. Sommeranfang, Sommersonnenwende, Tag- und Nachtgleiche usw. Hier wartete der heutige Tag mit einem lustigen Wettermischmasch auf. Quasi die Fortsetzung des gestrigen Freitags.


Eisbär Knut erwartete seine Besucher heute Vormittag in seinem Wassergraben. Im Gegensatz zu den letzten Tagen, an denen er vormittags geschlafen haben soll. Der Bär bespielte alle möglichen Gegenstände - einen Ball, der Baumstamm wurde bearbeitet, sein australisches Spielzeug kam zum Einsatz und ein alter Ast fand ebenfalls noch sein Interesse. Nachdem Knut die Inspektion seiner Anlage beendet hatte, wanderte er eine Weile unentschlossen vor seinem Wassergraben herum, bevor er sich schließlich mit einem beherzten Sprung in selbigen begab. Als ein Pfleger die Büsche neben seiner Anlage beschnitt, musste Knut diese Aktivität natürlich ganz genau im Auge behalten und beaufsichtigte die Gebüschpflege.


Auf dem Heimweg wurde ich dann vom ersten Regenschauer dieses Tages überrascht. Nach einigen notwendigen Erledigungen war ich dann zu Hause angekommen und erlebte dort den zweiten Regendurchgang. Und nun scheint, zumindest für den Augenblick, mal wieder die Sonne. Ja, eigentlich genau wie gestern. Mal sehen, wie sich der morgige Sonntag so präsentiert.

Freitag, 19. Juni 2009

Freitagabend

und die Arbeitswoche liegt hinter mir. Diesen Tag habe ich noch anständig über die Bühne gebracht. Früh habe ich mich im Nieselregen auf den Weg zu meiner Arbeitsstelle aufgemacht. Kaum dort angekommen, war es auch schon wieder vorbei mit dem Niederschlag. Kurze Zeit später schien die Sonne, dann regnete es erneut, dann strahlte wieder die Sonne... Zumindest zog sich dieses Hin und Her durch den ganzen Tag und soll in der Folgezeit ihre Fortsetzung finden. Heute findet ja das Sommerfest des Bundespräsidenten statt und da soll es traditionell regnen. Dann müsste, dem Gesetz der Serie folgend, wohl heute abend noch was runterkommen... Was ich natürlich weder dem Gastgeber noch seine Gästen wünsche.


Nachmittags habe ich diesem netten, jungen Eisbären einen Besuch abgestattet. Knut war in seinem Wassergraben unterwegs und spielte Ball in so einer Art Unterwasservariante. Soll heißen, der Ball kam kaum zum Vorschein, er wurde unterhalb der Wasseroberfläche bespielt. Irgendwann kam auch noch der Baumstamm zum Einsatz, den Knut allerdings in der "traditionellen" Weise bearbeitete. Außerdem wurden sehenswerte Seitwärtspirouetten vorgeführt.


Auf dem Rückweg überraschte mich der nächste Regenschauer. Da kam der Besuch der Sonnenbank gerade recht. Auf dem Heimweg schien (natürlich) dann wieder die Sonne. Jetzt bin ich immerhin im Trockenen und gedenke, diesen Zustand für den Rest des Tages auch nicht mehr zu ändern. Ich freue mich jetzt wie verrückt auf das Wochenende :-)))

Donnerstag, 18. Juni 2009

Warten auf das Wochenende

So, nun ist also Donnerstag, der vorletzte Tag dieser Arbeitswoche. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die morgendliche U-Bahn zum Wochenende hin immer leerer wird. Wenn sich der Trend morgen so fortsetzt, habe ich dann wohl einen Wagen für mich. Wettertechnisch ging es heute eher verhalten los - bedeckter Himmel und ich hatte die Befürchtung, es fängt jeden Moment an zu regnen, so grau war es. Die Kehrtwende kam dann am Nachmittag, als endlich die angekündigte Sonne durchkam und es richtig sommerlich wurde. Obwohl, den Sommeranfang haben wir ja noch vor uns. Pünktlich zum Sonntag.


Eisbär Knut habe ich auch heute wieder einen Besuch abgestattet. Früh hat er dem Hörensagen nach noch gespielt, bis etliche Wagen diverser Firmen auftauchten und in der Nähe von Knuts Anlage hektische Aktivitäten starteten. Das konnte sich der Bär natürlich nicht entgehen lassen, er musste die Sache im Auge behalten. Naja, so wirklich spannend fand er das dann wohl doch nicht und marschierte nach einer Weile schnurstracks zu seinem Höhleneingang, in dem er sich niederließ. 

Dieser Donnerstag verlief arbeitstechnisch doch ziemlich hektisch. Hatte ich so weder erwartet, noch war das von mir so gewünscht. Egal, noch der morgige Freitag und danach findet schon das nächste Wochenende statt. Leider wird das Wetter nicht so prickelnd, wenn man den Prognosen Glauben schenken darf. Die verkünden eine zweite Welle der Schafskälte. Da kann man nur hoffen, dass es keine weiteren davon gibt. Ich will den Sommer! Allerspätestens am Sonntag...

Mittwoch, 17. Juni 2009

Der 17. Juni 2009

Heute also Mittwoch, der Start in den zweiten Teil meiner Arbeitswoche. Bis 1990 war der 17. Juni noch Feiertag, Tag der deutschen Einheit. Der wurde ja dann auf den 3. Oktober verlegt, der in diesem Jahr bekanntlich an einem Samstag stattfindet. Äußerst arbeitgeberfreundlich. Soll heißen, der nächste Feiertag hier in Berlin wird der erste Weihnachtsfeiertag sein. Ist ja nur noch ein reichliches halbes Jahr hin.

Dieser Mittwoch wusste heute mit traumhaft schönem Sommerwetter zu glänzen. Da musste ein kleines Zeitfenster für eine Stippvisite bei Knut her. Der Bär tobte ausgelassen in seinem Wassergraben und beschäftigte sich nacheinander mit einem Schlauch, seinem Baumstamm, einem Ball... Den Vormittag soll er schlafend verbracht haben. Wie üblich bei diesem Wetter war es wieder knüppelvoll vor seinem Gehege und etliche Berliner Schulen schienen auch heute wieder Ausflüge durchzuführen.


Ansonsten ging dieser arbeitstägliche Mittwoch doch recht entspannt über die Bühne. Und bei diesem Wetter habe ich natürlich auch sehr pünktlich das Büro verlassen. Das musste noch ausgenutzt werden. Und jetzt werde ich mich in meiner Wohnung noch ein wenig nützlich machen. Übermäßig motiviert bin ich allerdings nicht. Na, mal sehen, was ich noch so auf die Beine stelle heute.

Dienstag, 16. Juni 2009

Ein freier Dienstag

Das ist doch mal eine nette Angelegenheit, so ein freier Tag mitten in der Woche. Lockert die Arbeitswoche so ein Stück auf. Und glücklicherweise lagen auch die gestrigen Wetterprognosen ziemlich weit daneben. Statt des angekündigten Mistwetters war es heute unerwartet richtig schön. Angenehm warm und vor allem trocken. Die terminbedingten Pflichtaufgaben habe ich in die Morgenstunden gelegt, so dass ich den Rest des Tages zur freien Verfügung hatte.


 Also habe ich diesem netten Eisbären einen Besuch abgestattet. Leider legte sich Knut zwei Minuten nach meinem Eintreffen erst einmal für zwei Stunden schlafen. Also wurde ein kleiner Rundgang gemacht. Heute waren im Zoo geschätzte 237 Kitagruppen und Schulklassen unterwegs, was einen gewissen Geräuschpegel mit sich brachte. Warum man allerdings einen schlafenden Bären in Sprechchören mit der Lautstärke eines startenden Flugzeugs zu wecken versuchte, erschließt sich mir nicht. Knut ließ sich davon jedoch so gar nicht beeindrucken :-) Auch diverse "Expertenmeinungen" waren zu vernehmen, auf die ich rücksichtsvollerweise hier nicht weiter eingehen möchte. Nach besagten zwei Stunden wurde Knut wach, begab sich ohne Umschweife ins Wasser und bespielte diverse Teile, die er dort drin vorfand. Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.


Ich habe mich gegen Mittag auf den Heimweg begeben, noch einen kleinen Stadtbummel gemacht und mich dann in meine vier Wände (wieso eigentlich vier, ich muss die bei Gelegenheit mal durchzählen) verkrümelt. Ja, und die noch folgende restliche Arbeitswoche ist jetzt nur noch drei Tage lang. Schön.

Montag, 15. Juni 2009

Einen Hauch von Sommer

 

 

konnte man heute während der ersten Tageshälfte noch spüren. Das gestrige Wetter konnte heute noch für ein paar Stunden konserviert werden. Damit hatte es sich dann aber recht bald. Gegen Mittag bedeckte es sich zusehends und seit ein paar Stunden schüttet es. Finde ich aber grad nicht so tragisch. Montags muss kein schönes Wetter sein, zumindest nicht, wenn man arbeiten muss. Macht nur trübselig. Ansonsten zog sich dieser Tag ziemlich zäh dahin, die Uhrzeiger schienen festzukleben und die Stunden dehnten sich nur so. Aber auch dieser Arbeitstag fand irgendwann sein Ende.


Tagesaktuell gibt es heute Knut-Bilder vom 15. Juni 2008. Ein Jahr später ist der Bär auffallend häufig in strahlendes Weiß gewandet. Und einen richtigen Längenschub hat er mittlerweile auch erfahren. Eines hat sich aus meiner Sicht nicht geändert. Die Zuschauerzahlen vor seinem Gehege dürften sich kaum nennenswert reduziert haben. Knut ist nach wie vor der Zuschauermagnet des Zoos, auch wenn er in der letzten Woche aus gegebenem Anlass vorübergehend von einem Schimpansen namens Pedro "abgelöst" wurde...


Ich werde mir noch einen ruhigen Montagabend genehmigen. Und morgen habe ich frei! Groß etwas vorgenommen habe ich mir nicht, das Wetter verspricht auch nicht so bombastisch zu werden, aber was soll´s. Das Wetter sollte nicht ursächlich dafür verantwortlich sein, was man aus so einem Tag macht.

Sonntag, 14. Juni 2009

Ein Sonntag Mitte Juni

Es ist eigentlich unglaublich, wie die Zeit gerade fliegt. Schon wieder Mitte Juni. Der Monat hat doch gerade erst begonnen. Auf jeden Fall wartete dieser Sonntag mit wunderschönem Wetter und sommerlichen Temperaturen auf. Sonntagswetter eben. Ich war wieder früh unterwegs und auf dem Weg zur U-Bahn begegnete mir keine Menschenseele. Selbst in der Bahn hatte ich einen Wagen für mich allein. Welch ein Luxus, nur dass ich als Einzelperson so viele Sitzplätze nicht wirklich brauche. Wenig später wurde ich durch Zusteigende vor der Vereinsamung bewahrt.


Im Zoo war Eisbär Knut bereits im Wasser zugange. Er bespielte nacheinander einen seiner geschätzten 97 Bälle, einen Schlauch, einen Baumstamm und sein australisches Spielzeug, "Nackthuhn" genannt. Dieses Teil wurde später an Land weiter bekämpft. Irgendwann hatte der Bär davon genug und eine Inspektion seiner Anlage stand auf dem Programm. Da wurde jede Ecke untersucht. Nachdem diese Aktion offenbar zu Knuts Zufriedenheit ausgefallen war, räkelte er sich gemütlich vor einem Baumstamm, um kurze Zeit später bei strahlendem Sonnenschein einzuschlafen. Also war ein Rundgang an der Reihe. Im Zoo wurde es wochentags- und natürlich wetterbedingt stetig voller. 

Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Ich habe mich am frühen Nachmittag auf den Heimweg gemacht. An diesem Sonntag findet im Olympiastadion das Internationale Stadionfestival, kurz ISTAF genannt, statt. Diese Veranstaltung ist sozusagen die Feuerprobe für die im August stattfindende Leichtathletik-WM. Gemerkt habe ich davon so gar nichts. Ich meine, 65.000 Zuschauer transportieren sich ja nicht unbemerkt von A nach B. Da kann man sich ja nur wünschen, dass es im August auch so reibungslos über die Bühne geht.
Also kam ich zügig und unterbrechungsfrei zu Hause an und werde jetzt den letzten Teil dieses Wochenendes einläuten.

Samstag, 13. Juni 2009

Wieder mal Samstag

Also startete ich heute in ein neues Wochenende. Rein optisch versprach es recht nett zu werden - knallblauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Was sich dann allerdings doch als etwas störend erwies, war der unangenehme Wind, die immer mal wieder in Böen durch die Gegend fegte. War nicht so wirklich spaßig, zumal der die gefühlte Temperatur doch deutlich nach unten drückte. Naja, aber wie das eben so ist mit Dingen, die man nicht ändern kann, nimmt man sie notgedrungen hin.


Knut schlief heute vormittag gemütlich an seinen Felsen geschmiegt. Nach einer Weile erhob sich der Bär kurz, legte sich auf seinen Sandthron, poste eine Weile, bis er der Meinung war, er hätte genug Bildmotive geliefert, legte sich unter einen Baum und läutete die nächste Schlafrunde ein. Erst kurz vor Mittag sollte Knut dann wirklich wach werden. Er tobte durch seinen Wassergraben, bearbeitete sein australisches Spielzeug und holte kurz einen Ball, dann seinen Ochsenschwanz aus dem Wasser.



Irgendwann habe ich mich aus dem Staub gemacht, um noch ein paar Dinge zu erledigen, die unter der Woche liegengeblieben waren. Nebenbei habe ich mir noch ein Eis gegönnt. Ich fand, das musste mal wieder sein. Eis essen geht eigentlich immer. Na gut, fast immer. Und jetzt werde ich mich meiner Wohnung widmen (müssen).

Ich bin gespannt, was der Sonntag für mich so bereithält...

Freitag, 12. Juni 2009

Freitag, der Zwölfte

 An diesem letzten Arbeitstag für diese Woche hat der Sommer sich eine weitere Auszeit genehmigt. Und bis zum Feierabend war mir diese Misere auch noch relativ Chicago. Leider war diese Jahreszeit aber auch danach nicht zur Rückkehr zu bewegen. Ich habe diesen Tag entspannt über die Bühne gebracht und konnte, den Überstunden sei Dank, heute etwas früher das Wochenende einläuten. So hatte ich mal wieder das seltene Vergnügen, bei einer Fütterung von Knut zugegen zu sein.

Pünktlich zu diesem Event hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen und die Sonne kam raus. Knut wurde heute wieder reichlich bedacht und zum Schluss gab es noch einen riesigen Lachs und einen Ball aus Wasserhyazinthen. Allerdings ging die Fütterung dem Bären zeitweise nicht schnell genug und da wurde sich schon mal lautstark brummend bemerkbar gemacht. Nachdem Knut sämtliche Leckereien in seiner Anlage aufgespürt und vernichtet hatte, widmete er sich seinem neuen Ball. Bin gespannt, wie lange der durchhält...

Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut ist hier zu finden. 


Ich habe mich dann zeitnah auf den Weg in die heimischen Gefilde gemacht und wurde kurz vor der Haustür noch das Opfer dieses Aprilwetters. Quasi ohne Vorwarnung kam ein derartiger Platzregen runter, dass ich nur noch zusehen konnte, schnell die rettende Haustür zu erreichen. Ein Regenschirm nutzte da gar nichts. Das Ende vom Lied: ich war nass bis auf die Haut, tropfnass sozusagen. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, schien kurz darauf die Sonne. Frechheit, sowas!

Egal, jetzt ist alles wieder fein und ich freue mich auf ein hoffentlich schönes Wochenende :-)))

Donnerstag, 11. Juni 2009

Fronleichnam

Ein Feiertag also, der nur in einem Teil des Landes stattfindet. Berlin ist nicht betroffen und so musste ich heute wie gehabt zur Arbeit. Ist nur irgendwie ungünstig, wenn man Kollegen hat, für die heute tatsächlich Feiertag ist und die unbedingt erreichen möchte. Nach drei Jahren in Berlin hat man das nicht mehr wirklich auf dem Radar und klingelt dann schon mal Kollegen aus dem Rheinland aus dem Bett. Tja, Pech, wenn man das Diensthandy nicht ausschaltet...

Ich hätte mich heute allerdings schwarz geärgert, wenn hier heute Feiertag gewesen wäre. Bei dem Wetter käme das ja einer Strafe gleich. Es kam zwar nicht ganz so heftig, wie vorhergesagt, aber es reichte. Wenigstens habe ich es heute früh noch trockenen Fußes zur Arbeit geschafft.


Knut fand das Wetter heute mittag offensichtlich auch nicht so prickelnd. Er befand sich leicht angeschmuddelt auf seinem Sandthron und wartete auf Besucher, die auch bald kamen, als es ziemlich abrupt aufhörte zu regnen. Er versuchte kurz, ein paar Blätter von seinem Baum auf seiner Anlage zu pflücken, gab dieses Unterfangen aber ziemlich schnell auf und ging nach unten. Von dort verteilte er großzügig Grünzeug in seinem Wassergraben, konnte sich aber nicht entschließen, diesem einen Besuch abzustatten. Also blieb er, was er war - ein Marmorbär.


So, der Donnerstag ist nun auch erledigt und mich trennt nur noch der "kleine" Freitag vom kommenden Wochenende. Wird auch Zeit, diese Woche zog sich wieder wie Kaugummi. Also, der morgige Tag noch und dann auf in´s Wochenende!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Irgendwie ungerecht

Während andernorts einige schon in das verlängerte Wochenende starten, kann ich hier gerade erst die Wochenmitte, quasi das Bergfest dieser Arbeitswoche, begehen. Des Rätsels Lösung ist ein Feiertag namens Fronleichnam, der leider hier in Berlin nicht stattfindet. Hier geht es straight weiter bis Freitag. Muss ich durch. Und dass für den morgigen Donnerstag unwetterartige Zustände mit Blitz, Donner und Regengüssen vorhergesagt werden, so dass man den "entgangenen" Feiertag nicht unbedingt vermisst, ist auch kein wirklicher Trost. Aber wie schon gesagt, Augen zu und durch.

Heute zumindest war wieder einmal richtig schönes sommerliches Sonnenscheinwetter und ich habe die Gelegenheit genutzt, diesem netten Eisbären einen Blitzbesuch abzustatten. Knut begrüßte mich in seiner Höhle sitzend und mir den Rücken zukehrend. Nach kurzer Zeit bequemte sich der junge Herr hinaus auf seine Anlage, lief einmal kreuz und quer das Gelände ab, um gleich darauf wieder seine Höhle aufzusuchen. Knut kann ja schließlich nicht immer in Action sein.


Auf dem Rückweg fiel mir auf, dass die Europawahlplakate, die einem an allen möglichen und unmöglichen Orten entgegenspringen, hartnäckig ihre Standorte behaupten. Kommt keiner auf die Idee, den Kram mal zu entsorgen, oder geht die Plakataktion jetzt nahtlos über in den Bundestagswahlkampf? Müsste man ja dann nur überkleben, die Teile. Ich werde das beobachten.

Allen, die jetzt schon das verlängerte Wochenende einläuten, wünsche ich ein schönes solches. Und ich werde mich in Geduld fassen und diese Arbeitswoche tapfer zu Ende bringen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Tag zwei

 dieser Arbeitswoche und Tag zwei nach der Europawahl. Die Ergebnisbewältigung dieser Wahl nimmt immer abstrusere Züge an. Jetzt wird doch tatsächlich laut über die Einführung der Wahlpflicht nachgedacht. Widerspricht zwar dem Grundgesetz, aber was soll es. Wenn man auf diesem Wege mehr Wählerstimmen bekommen könnte (was ich bezweifle), ist einigen offensichtlich jedes Mittel recht. Auf die Idee, dass es vielleicht an der Partei liegen könnte, kommen diese Herrschaften nicht. Statt dessen wird der Wähler, oder besser Nichtwähler, für das Wahldebakel verantwortlich gemacht. Ach so, bei Nichtteilnahme an Wahlen soll auch noch ein Bußgeld fällig werden. Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

Mein Tag verlief glücklicherweise nicht ganz so neben der Spur. Ich habe unverdrossen meinen Arbeitstag durchgezogen und auch Knut wieder einen Kurzbesuch abgestattet.

Knut war heute in seinem Wassergraben zugange und versuchte unverdrossen die Aussage zu widerlegen, sein australisches Spielzeug wäre nicht kaputt zu kriegen. Er ist auf einem guten Weg, diesen Beweis zu erbringen. Das Teil erweist sich zwar als hartnäckig, aber nicht als unbezwingbar. Es ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Knut auch das Innere dieses Dingens zutage gefördert hat.


Wettertechnisch ging es heute ziemlich abwechslungsreich zu. Sonne und Regen wechselten sich demokratisch ab. Gegen Mittag war ein kurzes Gewittergrummeln zu hören, das Unwetter muss sich dann aber entschieden haben, woanders runterzukommen.

Ja, noch drei Arbeitstage, dann steht das nächste Wochenende vor der Tür. Und wenn der Rest der Arbeitswoche so weiter geht, wie sie angefangen hat, ist alles fein...

Montag, 8. Juni 2009

Zurück im Alltag

So, das Wochenende ist nun also Geschichte. Nebenbei bemerkt, das kälteste Juni-Wochenende seit 30 Jahren. Da kommt man sich schon ein wenig veräppelt vor, wenn sich pünktlich am Montag der Sonnenschein zurückmeldet. Die gestrige Europawahl hat die niedrigste Wahlbeteiligung bei diesem Event überhaupt erzielt und alle Parteien, insbesondere die Verlierer, reden sich jetzt die Ergebnisse schön.
 


Ich habe das schöne Wetter ausgenutzt und bin mittags kurz in den Zoo gehuscht, der übrigens wieder gut besucht war. Für einen Montag wohl eher ungewöhnlich, finde ich. Knut hatte kurze Zeit vorher einen Zweig bekommen, mit dem er sich ausgiebig beschäftigte. Im Übrigen wurde heute vormittag der Knut-Souvenir-Shop umgesetzt und befindet sich jetzt vor seinem Gehege. Da hatte der Bär während dieser Umbaumaßnahme wohl wieder einiges zu beobachten.  


Ich musste mich leider nach kurzer Zeit verabschieden und die zweite Tageshälfte in Angriff nehmen. Da die Zeit heute ungewöhnlich schnell verging, war auch die bald geschafft und der Feierabend wartete auch mich. Wäre nicht schlecht, wenn die nächsten vier Tage auch so schnell vergingen. Ich lasse mich überraschen.
Ach ja, ich habe ja "versprochen", in loser Reihenfolge auch ab und an Bilder von Knut von vor einem Jahr einzustellen. Das habe ich in den letzten Wochen sträflichst vernachlässigt. Asche über mein Haupt. Und voilà! Da ist es: Knut vor einem Jahr.


Das Fotoalbum von diesem Tag kann hier durchgeblättert werden.

Sonntag, 7. Juni 2009

Der Wahlsonntag

Heute ist also Wahltag - Europawahl und daneben noch in einigen Ländern gleich noch Kommunalwahl. Hier in Berlin fand heute "nur" die Europawahl statt. Ich bin seit einiger Zeit zum Briefwählen übergegangen, so dass ich mir den Besuch meines Wahllokales sparen konnte.

Als ich heute früh aus der Haustür trat, wurde ich von einem kleinen, feinen, fiesen Nieselregen begrüßt. Schirmbewaffnet habe ich mich daher auf den Weg gemacht. Es sollte tatsächlich auch erst gegen Mittag endgültig aufhören zu regnen.

Früh um neun Uhr wurden ich und einige andere Zoobesucher von einem leicht angeschmuddelten Knut begrüßt. Seinem Blick nach zu urteilen, schien er zu überlegen, ob die Menschen, die um diese Zeit bei Regenwetter vor seiner Anlage auftauchten, möglicherweise eine Vollmeise haben. Das Ergebnis seiner Überlegungen war uns egal, Knut offenbar auch, der Bär machte erst einmal ein Nickerchen. Zeit für einen Rundgang also. Gegen elf Uhr geruhte Majestät wieder wach zu werden und war seitdem nicht mehr zu bremsen. Sein Wassergraben wurde unsicher gemacht, kein Ast sowohl an Land als auch im Wasser war vor ihm sicher und Ball gespielt wurde auch wieder. Diesmal in leicht abgewandelter Form. Knut hatte es sich in den Kopf gesetzt, mit den benachbarten Braunbären Ball spielen zu wollen, also flog der Ball ins Nachbargehege. Wie eigentlich zu erwarten, kam der Ball nicht zurück und Knut suchte sich eine andere Beschäftigung.

Das Fotoalbum vom heutigen Tag kann hier durchgeblättert werden. 


Die nachmittägliche Fütterung habe ich mir auch noch angesehen und bin gegen 15 Uhr nach Hause gefahren. Ich habe mich in meiner Wohnung noch ein wenig nützlich gemacht und höre mir jetzt die ersten Hochrechnungen der Wahl an. Wirkliche Überraschungen gab es bisher groß nicht, aber man zählt ja noch...

Und morgen beginnt eine neue Arbeitswoche. Aber die geht auch rum. War jedenfalls schön heute.