Dienstag, 9. Juni 2009

Tag zwei

 dieser Arbeitswoche und Tag zwei nach der Europawahl. Die Ergebnisbewältigung dieser Wahl nimmt immer abstrusere Züge an. Jetzt wird doch tatsächlich laut über die Einführung der Wahlpflicht nachgedacht. Widerspricht zwar dem Grundgesetz, aber was soll es. Wenn man auf diesem Wege mehr Wählerstimmen bekommen könnte (was ich bezweifle), ist einigen offensichtlich jedes Mittel recht. Auf die Idee, dass es vielleicht an der Partei liegen könnte, kommen diese Herrschaften nicht. Statt dessen wird der Wähler, oder besser Nichtwähler, für das Wahldebakel verantwortlich gemacht. Ach so, bei Nichtteilnahme an Wahlen soll auch noch ein Bußgeld fällig werden. Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

Mein Tag verlief glücklicherweise nicht ganz so neben der Spur. Ich habe unverdrossen meinen Arbeitstag durchgezogen und auch Knut wieder einen Kurzbesuch abgestattet.

Knut war heute in seinem Wassergraben zugange und versuchte unverdrossen die Aussage zu widerlegen, sein australisches Spielzeug wäre nicht kaputt zu kriegen. Er ist auf einem guten Weg, diesen Beweis zu erbringen. Das Teil erweist sich zwar als hartnäckig, aber nicht als unbezwingbar. Es ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Knut auch das Innere dieses Dingens zutage gefördert hat.


Wettertechnisch ging es heute ziemlich abwechslungsreich zu. Sonne und Regen wechselten sich demokratisch ab. Gegen Mittag war ein kurzes Gewittergrummeln zu hören, das Unwetter muss sich dann aber entschieden haben, woanders runterzukommen.

Ja, noch drei Arbeitstage, dann steht das nächste Wochenende vor der Tür. Und wenn der Rest der Arbeitswoche so weiter geht, wie sie angefangen hat, ist alles fein...

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