Mittwoch, 3. Juni 2009

Die Schafskälte

Das passte ja. Heute startete meine Arbeitswoche und das Wetter hatte sich über Nacht verschlechtert. Kein Vergleich zum gestrigen sommerlichen Wetter. Dieser heutige Tag präsentierte sich trüb und grau, die Temperatur hatte sich gleich um 10°C nach unten verdrückt. Schafskälte nennt sich dieser Kälteeinbruch in Mitteleuropa, der eigentlich eher für Mitte Juni vorgesehen ist. Aber gut, ich musste ja ohnehin arbeiten, da konnte mir das Wetter eigentlich egal sein. Jobmäßig lief es heute relativ entspannt und die Zeit verging auch irgendwie.


Von diesem netten Eisbären  gibt es zu vermelden, dass er gestern, ganz Raubtier, ein "Grünfüßiges Teichhuhn", das in seinem Wassergraben zugegen war, erlegt und verspeist hatte. Echt eisbärig eben. Das Federvieh war eben zur falschen Zeit am falschen Ort, oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort (aus Knuts Sicht). Heute vormittag soll der kleine Räuber nach der gestrigen Heldentat fast ausschließlich geschlafen haben. Mittags setzte er sich auch nur kurz auf und marschierte herzhaft gähnend in seine Höhle.


Der Zoo war aufgrund des doch recht grenzwertigen Wetters auch nur sehr übersichtlich besucht. Am Nachmittag schien zwar mal kurz die Sonne, aber wie das so ist, kaum hatte ich Feierabend, begann es zu schütten. Auf dem kürzesten Weg nach Hause, hieß es daher. Und gerade findet der nächste Regenschauer statt. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Schafskälte (wieso muss man in diesem Zusammenhang eigentlich diese netten Tiere beleidigen) nicht allzu lang andauert.