Mittwoch, 31. Dezember 2008

Zum Jahreswechsel


 

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein glückliches, schönes und gesundes neues Jahr 2009!!!

Knut schließt sich den Wünschen natürlich an und hofft, dass es heute nacht nicht gar zu lange und zu laut knallt.

Für dieses Jahr verabschiede ich mich. Bis später dann mal!!!

Dienstag, 30. Dezember 2008

Jahresendspurt und die Sache mit den guten Vorsätzen

 Der 30. Dezember ist für mich ein Datum, das mir eher nichts sagt, von der Tatsache einmal abgesehen, dass man die Stunden bis zum Jahreswechsel mittlerweile nachvollziehbar zählen kann. Ansonsten zeigt sich das abzeichnende Jahresende auf die unterschiedlichste Weise.

Das TV füllt seine Programme mit Jahresrückblicken aller Arten und Sorten. Es werden die bewegendsten, die lustigsten, die peinlichsten, und manchmal auch die wichtigsten Momente des ablaufenden Jahres gezeigt. Hierbei bleibt es immer der Redaktion des jeweiligen Senders überlassen, was man denn im Einzelfall für die besonderen Momente hält.

In der Pressewelt geht es nicht anders zu. Da beginnt die Jahresrückschau allerdings schon ein paar Wochen vorher.

Ja, und da wir mit schnellen Schritten auf den bevorstehenden Jahreswechsel zurennen, stellt sich natürlich für jeden einzelnen die Frage: Was nehme ich mir für das Neue Jahr vor oder lasse ich das mit den guten Vorsätzen lieber gleich ganz bleiben? Ich setze auf letzteres. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es kein Datum wie den 1. Januar (das Jahr kann man beliebig ergänzen) braucht, um etwas umzusetzen. Ich denke nur, da soll sich jeder sein ganz persönliches Datum setzen.


Knut kann über solche Geschichten wie neue Vorsätze nur gähnen. Solange der Speiseplan stimmt und genug Spielzeug zur Verfügung steht, ist er glücklich. Einen Wunsch hat er für die Silvesternacht allerdings doch. Es soll nicht so laut knallen. Denn von Feuerwerken hält der junge Eisbär überhaupt nichts!

Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.

 

Montag, 29. Dezember 2008

Das Jahr 2008 geht dem Ende zu

Das merkte ich vor allem daran, dass die saisonalen "Feuerwerk"-Shops heute alle öffnen durften und ich überall Menschen begegnete, die sich mit Knallkörpern in allen möglichen Sorten eingedeckt hatten und bepackt ihrem nächsten Zielort zueilten. Probeknallerei habe ich allerdings - im Gegensatz zu den vergangenen Jahren - noch nicht gehört. Aber ich will es nicht beschreien.

Auch in den Supermärkten ist eine Veränderung zu bemerken. Die in den letzten Tagen preisgesenkten weihnachtsbedingten Artikel, die bis gestern noch sämtliche Gänge versperrten, waren wie von Zauberhand verschwunden und durch Silvesterartikel aller Coleur ersetzt worden. In geballter Menge. Ja gut, der Zeitraum, in dem sich das Zeug verkauft, ist einigermaßen endlich.

Ansonsten hält das höllekalte Wetter in Berlin unvermindert an. Wenn es zum Trost wenigstens schneien würde.


Knut sieht das, denke ich, genauso. Die Knallerei lässt ihn zumindest vorerst noch kalt. Ansonsten war es an einigen Stellen in seinem Gehege heute so rutschig, dass der Bär beschloss, sich lieber angenehmere Aufenthaltsorte zu suchen, wie seinen Sandkasten zum Beispiel. Ansonsten ist er gut drauf und ich wundere mich zunehmend, warum der Eisbärbengel keine kalten Füße bekommt. Aber über Schnee würde er sich sicherlich auch freuen.

Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.

 

Sonntag, 28. Dezember 2008

Ein eiskalter Sonntag in Berlin

 Wie der Titel schon sagt, heute war es draußen nur sehr begrenzt auszuhalten. Nach zehn Minuten hatte ich, trotz Handschuhen, schon kein Gefühl mehr in den Fingerspitzen. Ich habe es zwar sportlich genommen, aber mittels Bewegung bekommt man bei diesen arktischen Temperaturen vielleicht die Füße wieder warm, aber nicht die Hände. Egal, die Finger sind noch dran und so schlimm war es letztlich nicht.

Einer, der bei diesem Wetter in allerbester Laune ist, ist der hier:

Eisbär Knut machte heute seiner Spezies alle Ehre und tobte ausgelassen im Wassergraben herum, spielte mit den Zuschauern Ball, rutschte ein paar Mal auf gefrorenen Felsen in seinem Gehege aus und hatte einfach nur Spaß. Seinen frierenden Zuschauern wurde davon zwar nicht wirklich wärmer, aber beim Zuschauen bzw. Ballspielen hob sich doch die Laune.

Anschließend nahm Knut mittels Make Up noch einen Imagewandel vor:


Nun war der Eisbär wirklich nicht mehr als solcher zu erkennen. Aber was soll´s - ob schwarz oder weiß - Knut findet diese eisig kalten Temperaturen offenbar völlig in Ordnung und läuft zu seiner Höchstform auf.

Wir Menschen haben es da nicht so einfach. Trotz Mehrfachumhüllung ist einem einfach nur kalt. Und vor einer Woche hat der Winter erst begonnen. Ich sehe es positiv - seit dem 21. Dezember werden die Tage wieder länger. Ja, und irgendwann, nur noch nicht gleich, wird es sicherlich auch wieder wärmer.
Und ich bin mir sicher: Knut wird auch daraus das Beste machen. 

 


Samstag, 27. Dezember 2008

Zwischen den Jahren

 

So, der nadelnde Kollege da oben ist nun (fast) Geschichte. Weihnachten ist vorbei und wir befinden uns unvermittelt zwischen den Jahren. Über die Herkunft dieses Ausdrucks lasse ich mich hier nicht aus. Wer will, kann ja googlen.

Mein Weihnachts-Trip ist nun auch vorbei. Er war nett, ruhig und entspannend, wenn die Deutsche Bahn davor und danach nicht eine kurzweilige Reise mit einem Verkehrsmittel ihrer Wahl gesetzt hätte. Ich habe, man kommt fast nicht drauf, den Zug gewählt. Auf den beiden Trips Richtung Ostsee und zurück, habe ich mich schon gewundert, wer alles öffentliche Verkehrsmittel benutzen darf. Da trifft man Gestalten, bei denen man sich allen Ernstes die Frage stellt, wer heutzutage alles ohne Begleitung verreisen darf (und ich rede hier nicht von Kindern). Ich möchte das an dieser Stelle aber nicht weiter vertiefen... Immerhin, die Bahn war pünktlich. Ja doch, es war so.

Die Weihnachtstage verliefen soweit ganz harmonisch. Ich habe mir die Weihnachtsmärchenfilme im TV gegönnt, allen voran "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Der Streifen wird ja in den Weihnachtstagen rauf und runter gesendet. Er ist zwar schon 35! Jahre alt und ich kann die Texte schon fast mitsprechen (besonders anspruchsvoll sind sie ja nicht), aber die Musik ist immer wieder zum Träumen schön. Obwohl ich irgendwo meine gelesen zu haben, dass der Film im Zuge der Digitalisierung auch eine Verbesserung nicht nur des Bildes, sondern auch des Tones erfahren hat. Hat dem Film nur gut getan. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass es sich bei dieser Verfilmung des Aschenbrödel um den meistgesendeten Märchenfilm der Welt handelt. Wundert mich bei der Sendehäufigkeit um die Weihnachtstage nicht.

Und natürlich habe ich während meiner Reise auch den Tierpark vor Ort besucht, genauer gesagt den Tierpark Stralsund. Die Artenvielfalt ist zwar, vorsichtig ausgedrückt, nicht so groß wie im Zoo Berlin. Dafür dürfen da alle möglichen Vogelarten frei auf den Besucherwegen herumlaufen. Hat mir gefallen. Auch die Größenverhältnisse der beiden Tiergärten, was die Gehege für die Tierarten betrifft, können unterschiedlicher nicht sein. Zum Beispiel die Polarwölfe: Im Zoo Berlin hat man den Eindruck, die vier treten sich fast auf die Füße, so klein ist das Gehege. Im Tierpark Stralsund trifft man als erstes auf ein Schild, auf dem um Verständnis gebeten wird, dass die fünf Wölfe nicht immer zu sehen sein werden, da ihnen ein 5.500 qm großes Gelände zur Verfügung steht. Wir hatten aber Glück. Die fünf stimmten gerade ihr Wolfsgeheul auf einer nahe der Besucherplattform gelegenen Felsengruppe an. Eine der Wölfinnen stammt übrigens aus dem Zoo Berlin. Dazu nächstens vielleicht mehr.


Knut hat die Weihnachtstage ebenfalls gut überstanden und ist sicherlich wieder sehr verwöhnt worden. Gehört sich ja auch so für den "Superstar" des Berliner Zoos. 

Dienstag, 23. Dezember 2008

Der Endspurt vor Weihnachten

Heute morgen habe ich mich als erstes davon überzeugt, dass Knut im Zoo Berlin die Aufregung des gestrigen Tages gut überstanden hat. Er hat. Knut schlief wie üblich hinter seinem Weihnachtsbaum, den er vor einigen Tagen bekommen hat, und begann sich gegen 10 Uhr zu räkeln, um möglicherweise wach zu werden. Aber das habe ich leider nicht mehr mitbekommen, da ich terminbedingt schon wieder los musste.

Auf alle Fälle hat der Bär es aufgrund des gestrigen Vorkommnisses natürlich wieder auf diverse Titelblätter geschafft. Aber wie es so ist - es lebe die Pressefreiheit - jede Zeitung schreibt etwas anderes.

Den Rest des Tages habe ich damit zugebracht, noch ein paar restliche Geschenke zu besorgen, diese zu verpacken, den Trolley für die morgige Reise parat zu machen und meine Wohnung in einen einigermaßen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Dabei habe ich mir allerdings die Frage gestellt, warum ich das eigentlich tue? Ich bin doch sowieso nicht da?! Nun ja, ist passiert. Um die Weihnachtsdeko muss ich mich dieses Jahr auch nicht kümmern. Bei Knut sieht das anders aus:

Knut hat, wie bereits oben geschrieben, schon seit kurzem einen Weihnachtsbaum auf seiner Anlage. Allerdings hat er ganz eigene Vorstellungen davon, was man mit so einem Teil anstellt. Aber den Weihnachtsbaum soll ja schließlich jeder nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Dekorieren? Nö, eher nicht. Und aufgestellt wird dieser Baum garantiert mit der Spitze nach unten ;-)

Montag, 22. Dezember 2008

Noch zwei Tage bis Weihnachten und ein unerwarteter Gast bei Knut

Ich fange heute mal von hinten an:


Dieser hier abgebildete Eisbär bekam heute unerwarteten Besuch. Ein Zoobesucher schwang sich über  die Absperrung, sprang danach in den Wassergraben und krabbelte dann auch noch den Bärenfelsen hoch, wo ihn Knut neugierig beäugte. Passiert ist nichts, da Knut ein begeisterter Fresser ist und sich mittels einer großen Rinderkeule von seinem Pfleger in die Höhle locken ließ, wo er das Teil - ich meine die Rinderkeule, nicht den Pfleger - sicherlich genüsslich verspeiste, während die Polizei den Knut-Gast aus dem Gehege holte. Freiwillig wollte dieser scheinbar nicht gehen. Knut geht es gut, kurze Zeit später spielte er wieder in seinem Wassergraben begeistert mit einem Ball. Das Fotoalbum von meinem heutigen, nicht ganz unaufgeregten, Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


ber den Gesundheitszustand des Kurzzeitgastes in Knuts Gehege ist mir nichts bekannt. Ich möchte gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn Knut nicht so friedlich seinen ungebetenen Gast "begrüßt" hätte. Nein, darüber denke ich gar nicht nach. Aber Knut hatte den doch gar nicht eingeladen ...

Ich habe mir heute meine Reisedokumente, sprich Fahrkarte, gekauft und bin jetzt am Packen. So richtige Leidenschaft lege ich da gerade nicht hinein und wahrscheinlich werde ich wieder die Hälfte vergessen. Ich werde es wie immer überleben.

Ansonsten wurde Berlin heute von solchen Stürmen heimgesucht, dass ich zeitweise geglaubt habe, ich hebe jeden Moment ab und gebe hier den "fliegenden Robert". So arg war es dann glücklicherweise doch nicht. 

Sonntag, 21. Dezember 2008

Weiße Weihnachten

 Die Hoffnung auf weiße Weihnachten habe ich auch für dieses Jahr - zumindest für den Berliner Breitengrad - aufgegeben. Obwohl sich der Wetterbericht derzeit noch nicht zwischen ganz ordinärem Schmuddelwetter oder was auch immer entscheiden mag. Selbst bei intensivem Nachdenken fällt mir nicht ein, wann es das letzte Mal weiße Weihnachten gab. Für Berlin kann ich da allerdings nur über einen sehr begrenzten Zeitraum von zwei Wintern zurückgreifen, aber im Rheinland war ja gleich gar nichts.

Das letzte, an das ich mich erinnere, sind weiße Ostern an der Ostsee. Und das wahrscheinlich auch nur, weil das Osterfest dieses Jahr schon am 23. März stattfand.

Aber weiße Weihnachten? Damit rechne ich schon gar nicht mehr. Wäre zwar nett, aber ich komme auch ohne aus. Hauptsache, es wird nicht schmuddelig.


Knut sieht das allerdings ganz anders: Der findet das weiße Zeug ganz köstlich und würde sich selbstredend über ganz viel weißen gefrorenen Niederschlag von oben freuen. Und ich bin mir sicher - nicht nur zu Weihnachten!

Das Fotoalbum von Knut vom heutigen Tag ist hier zu finden.

Samstag, 20. Dezember 2008

Noch 4 Tage bis Weihnachten und eine Portion Knut

Jetzt ist es ja tatsächlich nur noch eine Frage von Stunden und der Weihnachtsstress liegt hinter einem. Knut sieht das alles ein bisschen entspannter:


Er spielt lieber. Knut muss sich um Geschenke ja keine Sorgen machen, er wird sicherlich genug bekommen. Wie seine Lieblingsleckereien, die da heißen Croissants, Weintrauben, Lachs... to be continued. Und es werden wahrscheinlich auch noch ein paar Bälle für ihn abfallen und Kuschelkissen und und und.

Ich habe heute schon meine ersten Weihnachtsgeschenke bekommen (und auch schon welche verteilt). Die Urlaubszeit beginnt und einige werden verreisen (ich auch) und von daher ist es sinnvoller, den lieben Freunden und Bekannten, die man unbedingt beschenken möchte, die Geschenke schon vorher zu geben. Die Weihnachtsgaben, die mir zuteil wurden - ich muss zugeben, so diszipliniert bin ich nicht, die bis zum 24. Dezember ungeöffnet liegen zu lassen - habe ich direkt geöffnet. Feine Sachen!

Auf das, was ich von meinen lieben Verwandten bekomme, muss ich tatsächlich bis Heiligabend warten. Aber das halte ich aus. Und Knut auch:


Er hält hier auch schon Ausschau. Und ich bin mir sicher: Knut bekommt genug Weihnachtsgeschenke. Auch wenn das Bärchen den Grund dafür gar nicht kennt. Aber das interessiert einen jungen Eisbären doch nicht! Hauptsache, er kann spielen! Und es schmeckt! 

Freitag, 19. Dezember 2008

Ein vollgestopfter Tag und alltägliche Beobachtungen in Berlin

19. Dezember. Noch 5 Tage bis Weihnachten. Der große Wurf ist mir heute zwar nicht gelungen, aber so peu à peu kommt man ja bekanntlich auch vom Fleck.

Aber eines muss ich mal so eben feststellen: So viel Mistwetter wie in Berlin, gepaart mit Windböen, habe ich im Rheinland nicht erlebt. Heute habe ich meinen nächsten Schirm ruiniert. Zum Glück gibt es die Teile ja an jeder Straßenecke zu kaufen. Und die Verkäuferin, bei der ich meinen neuen Schirm heute erwarb, war immerhin so aufmerksam, direkt zu fragen, ob sie den Preisanhänger abschneiden soll. Immerhin kam ich mit einem Schirm in den Laden, der zusammengefaltet und klitschnass noch einigermaßen intakt aussah. Dem war nur nicht so. Erst stülpte es ihn um und nach dem Wieder-zurück-in-die-richtige-Form-basteln, stellte ich fest, dass eine Speiche gebrochen war und der Schirm aufgeklappt doch optisch einen eher jämmerlichen Eindruck machte. Also habe ich den direkt entsorgt und mich über meinen neuen gefreut. Die Farbe des neuen Schirms ist außerdem schöner. Wetten über die Lebensdauer schließe ich lieber nicht ab.

Ansonsten bin ich heute von früh bis spät in Berlin herumgehetzt, habe mich wiederholt über Mitmenschen geärgert, die das Geradeausgehen unvermittelt dann doch nicht mehr für so eine gute Idee halten und plötzlich die Richtung wechseln - und einen dann auch noch empört anschauen, wenn man scheinbar wie aus dem Nichts vor ihnen auftaucht. Meistens ist es der Typus, der mit Knöpfchen im Ohr, in der einen Hand den Kaffeebecher, in der anderen das Handy, unbedingt mitten auf der Kreuzung eine SMS absetzen muss. Heutzutage sind das aber auch harmlos aussehende Omis, die mit ihren Handys mittels Lautstärke ganze Stadtteile unterhalten und während des Gesprächs einfach nicht merken, wo sie hinlaufen. Glücklicherweise ist meines Wissens noch keine dieser Gestalten unter ein Auto geraten.




Knut hat das Problem natürlich nicht. Er schreitet hier ganz gelassen sein Gehege ab. Dass ihm dabei jemand in die Quere kommt, ist zwar nicht gänzlich auszuschließen, aber im Großen und Ganzen hat er seine Ruhe und kann seine Anlage entspannt genießen.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Die Kalenderinvasion

Es ist ja nicht zu bestreiten, dass der Dezember das Ende des Jahres und somit auch des Kalenderjahres einläutet. Und was liegt da für den Handel näher, als den geneigten Kunden / Käufer mit entsprechenden Angeboten an Kalendern zu überhäufen. Die Teile werden in allen möglichen Formen, Größen, als Monats-, Wochen- oder Tageskalender, mit oder ohne Bild, als Taschenbuchkalender, Filofax oder sonst was angeboten. Bei der Fülle an Kalendern, die mir gegenwärtig in allen möglichen Shops entgegenflutet, habe ich so Überlegungen angestellt, wie viele Kalender der durchschnittliche Bundesbürger im Jahr so benötigt. Ich schätze, man kauft sich selbst einen, bekommt dann noch so drei bis fünf geschenkt. Es lebe der Baum!

Ich selbst habe nur einen, schreibe den - vorsichtig geschätzt - zu einem Fünftel voll. Und kann mich von den Dingern trotzdem nicht trennen. Nur - wichtige Termine und Dates - solche Sachen tauchen darin überhaupt nicht auf. Die notiere ich auf Zetteln und nicht im Kalender - bin halt eine Zettelliese. Von daher habe ich kurzfristig die Existenzberechtigung von Kalendern in Frage gestellt. Wer schreibt da noch was rein und vor allem was?

Andererseits, es gibt immer Dinge, die nicht in ein Tagebuch gehören, nicht in den elektronischen Kalender, nicht in ein Blog - und daher braucht man trotzdem immer noch einen Papierkalender, finde ich. Ich glaube, für 2009 werde ich mir wieder einen besorgen. Es sei denn, ich bekomme einen geschenkt ;-)




Und Knut sieht das genauso. Ein kleiner Eisbär braucht zwar keinen Kalender, obwohl, so ein weltberühmter Bär sollte vielleicht doch einmal in sich gehen, ob er nicht doch seine Termine irgendwie verwalten sollte. Wie das mit seinen doch recht großen Tatzen gehen soll, weiß wohl nur Knut selber. Aber irgendwo muss er doch wenigstens seinen Geburtstag vermerken.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ein ganz gewöhnlicher Tag im Dezember ...

... war es eigentlich nicht. Einerseits kommt mir das Wetter gerade richtig November-like vor. Andererseits ruft einem wirklich jeder, seien es nun die Medien, die Freunde oder auch die lieben und teuren Verwandten mit schonungsloser Offenheit ins Gedächtnis, das heute in einer Woche Weihnachten ist. Ich werde ohnehin ganz froh sein, wenn das Fest der Liebe für dieses Jahr hinter mir liegt. Und dann - auf ein Neues.

Geschenketechnisch bin ich auf einem guten Weg. Das Schlimmste steht mir allerdings noch bevor. Das Verpacken. Ich habe mich in den letzten Tagen mit Unmengen von Geschenkpapier, Geschenkband, Tesafilm, Dekos und diversen anderen Verpackungsartikeln eingedeckt. Ja gut, da muss ich durch. Einfach nur kaufen ist irgendwie einfacher, wenn man dann mal die Ideen hat. Aber das Verpacken ist die Hölle.

Der Erwerb eines Weihnachtsbaums fällt dieses Jahr flach, da ich ohnehin verreise. Da kann mir das Teil wenigstens nicht den Boden vollnadeln. Und das An- und Abschmücken fällt auch flach.

Einen Haken hat die Sache mit dem Verreisen allerdings doch. Ich muss die ganzen Geschenke irgendwie transportfähig bekommen, da ich mit dem Unternehmen Deutsche Bahn verreise.

Nun zurück zu meinem ganz gewöhnlichen Dezembertag. Dass man im Dunklen aus dem Haus geht und auch im Dunklen wieder nach Hause kommt, sieht doch sehr nach Dezember aus. Außerdem habe ich mich heute um die Mittagszeit in eines der größeren Kaufhäuser gewagt - und da sah es ebenfalls sehr nach Dezember aus. Ich meine jetzt nicht die ganzen Weihnachts- und Geschenkartikel für die bevorstehende Festivität. Eher war ich über die Menschenmassen erstaunt, die an einem Mittwochmittag vor den Schulferien unterwegs sind. Haben die alle schon Urlaub? Egal, ich weiß es nicht.

Aber auf den ersehnten Schnee an Weihnachten werden wir wohl auch dieses Jahr vergeblich warten. Eher muss man sich wohl auf Schmuddelwetter einrichten. November-like eben. Gar nicht wie weiße Weihnachten.


Knut interessiert das gerade überhaupt nicht. Er hat einen neuen, mit Heu gefüllten Jutesack bekommen. Und der muss natürlich bearbeitet, bespielt, gekuschelt und letztlich auseinander genommen werden. Da ist ein junger Eisbär schwer beschäftigt.
Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angeschaut werden.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Mein realer Briefkasten

Um es vorwegzunehmen: Anfang diesen Jahres wurde das Haus, in dem ich wohne, mit neuen, schöneren und vor allem größeren Briefkästen ausgestattet. Vor allem Letzteres ist es, was mich zunehmend stört. Seit der Neuausstattung habe ich den Eindruck, der Anteil an Werbezetteln, Wochenzeitungen, Einladungen zu irgendwelchen Neueröffnungen nicht nur in der Gegend, sondern auch gleich mal am anderen Ende von Berlin, kostenlosen Exemplaren der bekannten Berliner Tageszeitungen usw. nimmt unaufhörlich zu.

Kaum, dass sich noch einmal eine Sendung in meinen Briefkasten verirrt, die wirklich an mich - und nur an mich - gerichtet ist. In diesem Fall sind es entweder Rechnungen oder nette Angebote von Banken oder Versicherungen. Woher die meine Adresse haben, ist mir in vielen Fällen völlig schleierhaft, aber bei uns im Hinterhof stehen zwei große Papiertonnen, wohinein ich diese ganze Werbeflut versenken kann...

Und - natürlich, wir haben Adventszeit - und da hofft man auf die Spendierfreudigkeit der Adressaten, Briefe mit Bitten um Spenden. Egal, ob es jetzt um die Dritte Welt oder den Naturschutz geht, alle diese Sendungen finden ihren Weg in meinen Briefkasten.

Ich habe trotzdem etwas Erfreuliches zu vermelden: Eine handgeschriebene Postkarte habe ich in diesem Jahr doch bekommen. Die Absenderin hatte in ihrem Urlaubsort kein Internet-Café gefunden.

In meinem Mail-Postfach kommt dafür um so mehr an.
Ich glaube, ich schreibe mal wieder einen "richtigen" Brief...


Knut würde solch eine Situation wahrscheinlich aussitzen. Aber er hat es besser: Das Problem hat er mangels Briefkasten überhaupt nicht. Vielleicht würde er die ganze Werbepost aber auch genüsslich zerfetzen... 

Montag, 15. Dezember 2008

Ein angekündigter "Besuch"

Wer kennt sie nicht, diese netten kleinen Karten, die man unverhofft im Briefkasten vorfindet und in denen einem mitgeteilt wird, dass man sich am soundsovielten des Monats in der Zeit von ... bis ... in seiner Wohnung zu befinden hat, weil irgendetwas abgelesen, umgeswitcht, neu verkabelt oder was auch immer getan werden muss. Ob man da Zeit hat, spielt keine Rolle. Da diese unbequemen Benachrichtigungen mit schöner Regelmäßigkeit immer erst etwa 3 Tage vorher den Weg in den jeweiligen Postkasten finden, kann es schon mal passieren, das man in der Zeit gerade im Urlaub ist und selbst auf den Erhalt nicht reagieren, geschweige denn, einen Ausweichtermin vereinbaren kann. Mir geht es dann immer so, dass das eingeplante Zeitfenster (meist sind es drei Stunden) immer um die Mittagszeit platziert ist, so dass ich mir immer einen kompletten Tag frei nehmen darf. Und - Murphys Gesetz - ich bin immer zum Schluss dran.

Diesmal war es anders: In diesem Fall fand ich kein "nettes" Kärtchen in meinem Briefkasten. Diesmal war es ein öffentlicher Aushang an prominenter Stelle, nämlich am Treppenausgang, wo also jeder dran vorbeimusste, welcher uns darauf aufmerksam machte, dass wir - also ich und meine Mitbewohner - uns für den heutigen Tag für einen Zeitrahmen von sechs Stunden bereithalten sollten, Leute in die Wohnung zu lassen, die Kabel neu verlegen sollten. Natürlich wieder mitten am Tag. Was im Umkehrschluss bedeutete, ein weiterer Tag ging verloren. Ganz so war es dann allerdings nicht. Ich war diesmal - sollte das eine gute Woche für mich werden? - als erste dran, der Kabelverleger war kurz nach neun bei mir durch. Und ich konnte den Tag völlig neu durchplanen. Frei nehmen musste ich mir ja doch.

Die Kabelverleger waren nett und die konnten ja auch nichts dafür, so kurzfristig hier hinbestellt zu werden. Aber ist es denn nicht möglich, das alles (nur ein bisschen) langfristiger anzukündigen. Ein bisschen mehr Planungssicherheit kann doch eigentlich keinem schaden. Darüber kann man doch nur den Kopf schütteln!


Knut nimmt mir das hier gerade ab!
Das Fotoalbum vom heutigen Besuch bei Knut habe ich hier untergebracht.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Verkaufsoffene Sonntage

Heute, am 3. Advent, war natürlich wieder verkaufsoffener Sonntag in Berlin. Wie jedes Jahr in der Adventszeit. Wenn man bedenkt, dass Advent so viel wie Ankunft bedeutet, scheint das in diesem Fall tatsächlich zutreffend zu sein. Ich hatte heute den Eindruck, dass sich wirklich Heerscharen von Berlinbesuchern mit Heerscharen von Berlinern versammelt haben, um die Einkaufspassagen der Stadt unsicher zu machen. Irgendwie kamen die aus allen Richtungen, um gebündelt die angebotenen Einkaufsmöglichkeiten unsicher zu machen. Nur eine spielte nicht mit: die BVG. Die fuhr nämlich wie jeden Sonntag im 10-Minuten-Takt, so dass alle U- und S-Bahnen höllevoll waren.

Ich habe diese "außerplanmäßige" Möglichkeit des Weihnachtseinkaufs nur sehr kurz genutzt. Bin glücklicherweise trotzdem fündig geworden. Aber glücklich gemacht hat mich dieses Gerangel nicht. Entspanntes Einkaufen sieht anders aus. Aber das kann man so kurz vor Weihnachten sowieso nicht erwarten. Kurz nach Weihnachten allerdings auch nicht. Dann beginnt die Umtauschaktion.


Knut sieht der Sache entspannt entgegen - er beschäftigt sich lieber mit seinem Jutesack, den er garantiert nicht umtauschen möchte.
Das Fotoalbum von Knut von heute kann hier durchgeblättert werden.

Samstag, 13. Dezember 2008

Die fast fortwährende Dunkelheit im Dezember


Nein, ich lebe nicht in Skandinavien oder in der Polargegend, wie es der hier abgebildete Bär in freier Wildbahn tun würde. Trotzdem gehen mir die derzeitigen Lichtverhältnisse in Mitteleuropa, genauer gesagt, Deutschland, Berlin, gerade gewaltig auf den Zeiger. Früh kann man ewig warten, bis es mal so halbwegs hell wird und schon am frühen Nachmittag ist es wieder soweit, dass man ohne künstliches Licht nicht mehr auskommt. Das zieht einen irgendwie runter. Nicht, dass ich depressiv veranlagt wäre, ich bin ein Mensch, der eigentlich recht optimistisch durch sein Leben spaziert, aber dieses ewige Dunkel oder Halbdunkel, beeinträchtigt mich doch etwas, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Selbst das Fotografieren, was ich normalerweise in jeder freien Minute veranstalte, macht gerade so gar keinen Spaß. Die Hälfte der Bilder kann man direkt in die virtuelle Tonne kicken und über den Rest breite ich mal den Mantel des Schweigens. Aber jetzt Schluss mit der Jammerorgie. Ab 21. Dezember werden die Tage ja wieder länger. Ich freue mich drauf. Bis nächstens!

Freitag, 12. Dezember 2008

Weihnachtsstress und die Sache mit der Bescherung

Das Schlechte zuerst: Ich bin immer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken und der jeweils passenden Idee für meine lieben Angehörigen und Bekannten. Die mir natürlich auch keine Tipps verraten, womit man sie glücklich machen kann.
Ich habe vor zwei Jahren im Kreise der Familie den Vorschlag gemacht, einfach mal nichts zu schenken. Nun ja, scheinbar wurde diese Anregung aufgenommen und auch bejaht. Ich hatte schon das richtige Gefühl, das es sich hierbei nur um Lippenbekenntnisse gehandelt haben muss. Pünktlich am Weihnachtsabend ging das abendliche Geraschel im elterlichen Haus vor sich, was die Bescherung ankündigt. Wer jetzt glaubt, dass ich mit meinem Vorschlag eine Bauchlandung hingelegt hätte, liegt richtig und falsch.
Richtig, weil natürlich jeder wieder wie verrrückt Weihnachtsgeschenke besorgt hatte. Falsch deshalb, weil ich selbst nicht daran geglaubt hatte, dass sich irgend jemand daran halten könnte und selbst Weihnachtsgeschenke besorgt hatte. Also wurde es ein Weihnachten wie jedes andere. Ein Gutes hatte die Sache doch: Ein gewisses Überraschungsmoment war da. Und ich war schuld!


Eisbär Knut legt derweil sein schönstes Makeup auf. Und, ja er er ist auch so schön! Der Bär kann offensichtlich machen, was er will, ihn finden alle schön. Und den ganzen Weihnachtsgeschenkemechanismus muss er ohnehin nicht mitmachen. Da dreckt er sich lieber ein bisschen ein, alle finden ihn schön und niemand schimpft ihn deswegen aus. Ein glücklicher kleiner Eisbär! 

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ein scheußlicher Tag in Berlin

Wie es im Titel schon heißt - mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Eigentlich ein Tag, um im Bett zu bleiben. Nur können sich das nicht allzu viele leisten. Ich auch nicht. Ich hasse diese Tage, an denen es erst um die Mittagszeit halbwegs hell wird. An denen man trotzdem früh raus muss - und es kommt den ganzen Tag irgendein Zeug vom Himmel - was man nicht genau definieren kann, ist es nun Regen, Graupel, Schnee? Egal, irgendwas kommt immer von oben runter. Gleichzeitig stülpt es den Schirm ständig wegen des Windes um. Täusche ich mich, oder hat Berlin bei der Vergabe der Windstärken mehrmals gebrüllt? Ich habe in den drei Jahren, in denen ich jetzt in Berlin wohne, so viele Regenschirme ruiniert, wie in fünfzehn Jahren im Rheinland nicht. Da ist mir gerade mal einer kaputt gegangen.




Eisbär Knut übrigens findet Regenschirme äußerst interessant... Und bei ihm gilt: Je bunter, desto besser. Die will er haben!

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ein halbrunder Geburtstag

Um es vorwegzunehmen: Es war ein schöner Tag. Trotz dieses grottigen Wetters hier in Berlin.

Aber das Geburtstagskind - ich bin es nicht - um das gleich vorwegzunehmen, wollte diesen Tag in Berlin verbringen. Nach einigen Absprachen mit anderen Beteiligten waren wir so gut wie sicher, den Tagesablauf so einigermaßen gut durchgeplant zu haben. Nun ja, wie es immer so kommt, hatte das liebe Purzeltagskind so seine ganz eigenen Vorstellungen.

Es kam, wie es kommen musste: Die totale Fehlplanung trat ein. Vieles wurde zu viel und völlig unnötig besorgt, weil das nachmittägliche Kaffeetrinken eben nicht bei mir stattfand (was mache ich jetzt mit dem vielen Kuchen?). Das Geburtstagskind hatte eben ganz andere Planungen angestellt, und die sind an so einem Tag Gesetz.

Nach einem Mittagessen ging es in den Zoo, weil die Hauptperson des Tages natürlich den Star dieser Einrichtung sehen wollte: nämlich Knut. Wir haben das Bärchen auch direkt zur Fütterung erwischt. Das Geburtstagskind hatte Knut das letzte Mal im Februar gesehen, stellte fest, dass das Eisbärchen doch mächtig gewachsen war, wollte es aber trotzdem direkt einpacken und mitnehmen. Das geht ja Gott sei Dank nicht, der Bär hätte in Kürze den Garten und das Haus nach seinen eigenen Vorstellungen umgestaltet.

Aber, was soll ich sagen: Es war ein schöner Tag. Und dem Geburtstagskind wünsche ich für das kommende Lebensjahr alles Gute. Es hat Spaß gemacht.


Knut schließt sich diesen Wünschen natürlich an! 

Dienstag, 9. Dezember 2008

Die Weihnachtsmarktinvasion und seltsame Verhaltensweisen der Berliner und Berlinbesucher in der Adventszeit

Diese Vorweihnachtstage und -wochen sind für mich die Hölle. Aber eigentlich geht es ja schon vorher los. Kaum kommt man entspannt aus dem Sommerurlaub, überfällt einen in den Supermärkten das kalte Grauen. Man wird überschwemmt mit Weihnachtsleckereien - Dominosteine, Spekulatius, Weihnachtsmänner usw. Kaum hat sich der erste Schock gelegt, folgt der nächste: Stollen. Ein Nahrungsmittel, das bei mir Fluchtgedanken auslöst. Durch dieses Angebot wird man in den Stress versetzt, Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Nächste Station: Die Weihnachtsmärkte öffnen - an jeder Ecke stolpert man über ein solches Sammelsurium an Buden, die Fressereien, Leckereien, Kitsch and Art und die unvermeidlichen Weihnachtsaccessoires feilbieten. Es handelt sich hierbei um Schwibbögen, Weihnachtskugeln, Nussknacker - ich habe eigentlich keine Lust, diese Aufzählung jetzt fortzuführen. Ich meine, wer braucht diesen ganzen Kram? Der ist doch maximal vier Wochen im Jahr aktuell?!

Und es geht weiter: Die Berlinbesucher, die meinen, zumindest in diesen Tagen und Wochen die Hauptstadt besuchen (oder heimsuchen) zu müssen. Man selbst ist gestresst, will eigentlich nur schnell von A nach B gelangen und wird gestört von Nichtberlinern, die sich erst einmal orientieren müssen. Dagegen ist ja im Grunde nichts zu sagen. Aber müssen die ausgerechnet - gebündelt - an Stellen stehen bleiben, die ohnehin schon schmal genug angelegt sind? Muss es denn sein, dass man ausgerechnet am Ende der Rolltreppe, im Rudel wohlgemerkt, stehenbleibt, um sich umzuschauen? Wenn man in Berlin um diese Zeit unterwegs ist, hat man phasenweise den Eindruck, nur von Urlaubern umgeben zu sein, die sich nicht auskennen.

Wahrscheinlich gibt es dafür nur einen Ausweg: Die Flucht antreten. Aber wer hat schon so viel Urlaub?


Knut hat dergleichen natürlich nicht im Sinn. Wozu auch? Er fühlt sich wohl, muss sich nicht über verstopfte Rolltreppen und orientierungslos herumstolpernde Mitbürger ärgern. Er genießt einfach sein junges Eisbärchendasein und scheint auf diesem Bild doch etwas mitleidig über diese komischen Menschen zu lächeln. Vermutlich hat er allen Grund dazu...

Montag, 8. Dezember 2008

Einfach mal ein paar Knut-Fotos



Heute "blogge" ich einfach mal ein paar Fotos. Der hier abgebildete Eisbärbengel ist Knut aus dem Zoo Berlin und entschließt sich hier gerade zum Frühsport.

Wenn er nicht gerade schläft, spielt Knut gern mal mit seinen Besuchern Ball. Das funktioniert folgendermaßen: Da ein gesunder und formschöner Ball nicht in seine Schnauze passt, wird das Teil vorher zerbissen. Wenn der Ball dann eine eher unschöne Badekappenform angenommen hat, lässt sich das Ding dann hervorragend mittels Schnauze und entsprechenden Kopfbewegungen in Richtung Zuschauermenge schleudern. Klappt auch meistens. Manchmal kommen dem angepeilten Zuschauer noch ein paar Liter Wasser aus dem angebissenen Ball entgegen (aber was solls, man ist ja abgehärtet und es ist ja nur Dezember und das interessiert einen Eisbären doch nicht!). Das arme "Opfer" ist dann von Kopf bis Fuß durchnässt und völlig durchgefroren, aber was zählt das gegen das einmalige Erlebnis, mit einem Eisbären Ball gespielt zu haben!


Ach, bevor ich es vergesse: Der ehemalige Ball muss von den Knut-Besuchern natürlich zurückgeworfen werden, damit der Bär weiterspielen kann (aber das erklärt sich eigentlich von selbst). 

Sonntag, 7. Dezember 2008

Sonntag, 7. Dezember, der zweite Advent

Ein merkwürdiger Tag war das heute. Ich habe jede Menge gemacht, nichts davon hatte ich mir vorgenommen. Meine To-Do-Liste wird immer länger, Weihnachten rückt immer näher. Wenn ich auf den Kalender schaue, bekomme ich die Krise. Irgendwie kommt mir die Adventszeit ziemlich hektisch vor. Man muss Geschenke besorgen - wenn man dann mal eine Idee hat, was die lieben Angehörigen und Freunde sich denn so eigentlich wünschen... "Oh, weißt du, lass dir was einfallen, eigentlich wünsche ich mir nichts (oder nichts Besonderes)". So nach dem Motto: Zerbrich dir doch einfach meinen Kopf.
Nun ja, da mir mein Kopf und auch die Köpfe meiner lieben Angehörigen und Freunde lieb und teuer sind, tue ich das natürlich nicht - ich setze auf Herrn Reiner Zufall. Klappt meistens, wenn man den- oder diejenige gut genug kennt. Die Sache hat nur einen Haken - es braucht Zeit. Egal, ob man nun real in irgendwelchen Ladenpassagen (was auch noch den Nachteil hat, das man sich in diesen unwirtlichen Temperaturen draußen rumtreiben muss) oder virtuell unterwegs ist.
Ich bin trotzdem überzeugt, dass ich auch diese Weihnachtstage geschenketechnisch über die Bühne bekomme.




Eisbärbengel Knut lässt das natürlich völlig kalt. Er sieht den Weihnachtstagen absolut entspannt entgegen und räkelt sich lieber ganz gelassen auf seiner Anlage. Ich finde, an seiner Stelle würde ich das auch tun. Knut hat damit ja schließlich nichts am Hut!




Knut beeindruckt der Stress, den sich diese komischen Zweibeiner in der Adventszeit machen, herzlich wenig. Er probiert es stattdessen mit Gemütlichkeit...
Ein Fotoalbum von Knut vom heutigen Tag ist hier zu finden.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Purzelbaums Blog Hallo und herzlich willkommen!

Ich ersetze jetzt einfach mal diesen automatisierten Begrüßungstext durch meinen eigenen. Ich bin hier neu und versuche, mich jetzt erst einmal durch diese ganzen Funktionalitäten durchzukämpfen, die hier geboten werden (oder auch nicht). Ich bin gespannt. Zum Beispiel wollte ich gerade ein Bild hochladen und wurde daraufhin aufgefordert, dies erstmal in den Bereich "meine Bilder" hochzuladen - diesen Bereich habe ich hier noch gar nicht entdeckt - aber was soll´s. Ich arbeite dran. Die Tücken der Technik habe ich bisher immer in den Griff bekommen. Bis später dann mal - ich probiere es weiter. Für Tipps und Tricks bin ich natürlich jederzeit dankbar.
Für Feedbacks natürlich auch, obwohl, dafür ist natürlich noch nicht allzuviel da...
Ich wünsche natürlich noch einen schönen Nikolaustag und einen ebenso schönen und entspannten zweiten Advent.

Ich versuche es jetzt einfach mal mit dem Bilderupload:


Und es hat geklappt. Hier handelt es sich um Berlins beliebtesten Pelzträger. Der Bengel heißt Knut, wird morgen stolze zwei Jahre alt und er ist immer noch der Mittelpunkt des Berliner und medialen weltweiten Interesses. Mittlerweile hat sich ja auch der Regierende Bürgermeister Berlins in das Gerangel um Knut eingeschaltet. Nun ja, der mischt sich ja kaum ein, wenn die Angelegenheit nicht hinreichenden Aussicht auf Erfolg verspricht. Jetzt müssen sich noch die beiden Zoo-Bosse aus Berlin und Neumünster irgendwie und hoffentlich aussichtsreich kommitten, dann bleibt das Bärchen hier. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.

Übrigens dürfte es sich bei Knut um den wohl einzigen Eisbären handeln, der sein eigenes Blog betreibt! Und das richtig gut macht ;-))) (Update: Das Blog wurde seit dem 1. Februar 2009 nicht mehr weitergeführt und ist seit Ende August 2010 offline.)

Und überhaupt, so ein Bär wird natürlich auch in der Wikipedia mit einem eigenen Artikel bedacht!!!
 
Ich wünsche Knut schon einmal vorab einen feinen zweiten Geburtstag, viele dicke Fische und eine Riesenladung an Geburtstagsgeschenken. Lass es dir gutgehen, kleiner Eisbär, an deinem morgigen Ehrentag :-)))