Es ist ja nicht zu bestreiten, dass der Dezember das Ende des Jahres und
somit auch des Kalenderjahres einläutet. Und was liegt da für den
Handel näher, als den geneigten Kunden / Käufer mit entsprechenden
Angeboten an Kalendern zu überhäufen. Die Teile werden in allen
möglichen Formen, Größen, als Monats-, Wochen- oder Tageskalender, mit
oder ohne Bild, als Taschenbuchkalender, Filofax oder sonst was
angeboten. Bei der Fülle an Kalendern, die mir gegenwärtig in allen
möglichen Shops entgegenflutet, habe ich so Überlegungen angestellt, wie
viele Kalender der durchschnittliche Bundesbürger im Jahr so benötigt.
Ich schätze, man kauft sich selbst einen, bekommt dann noch so drei bis
fünf geschenkt. Es lebe der Baum!
Ich selbst habe nur einen,
schreibe den - vorsichtig geschätzt - zu einem Fünftel voll. Und kann
mich von den Dingern trotzdem nicht trennen. Nur - wichtige Termine und
Dates - solche Sachen tauchen darin überhaupt nicht auf. Die notiere ich
auf Zetteln und nicht im Kalender - bin halt eine Zettelliese. Von
daher habe ich kurzfristig die Existenzberechtigung von Kalendern in
Frage gestellt. Wer schreibt da noch was rein und vor allem was?
Andererseits, es gibt immer Dinge, die nicht in ein Tagebuch gehören,
nicht in den elektronischen Kalender, nicht in ein Blog - und daher
braucht man trotzdem immer noch einen Papierkalender, finde ich. Ich
glaube, für 2009 werde ich mir wieder einen besorgen. Es sei denn, ich
bekomme einen geschenkt ;-)
Und Knut sieht das genauso. Ein kleiner Eisbär braucht zwar keinen
Kalender, obwohl, so ein weltberühmter Bär sollte vielleicht doch einmal
in sich gehen, ob er nicht doch seine Termine irgendwie verwalten
sollte. Wie das mit seinen doch recht großen Tatzen gehen soll, weiß
wohl nur Knut selber. Aber irgendwo muss er doch wenigstens seinen
Geburtstag vermerken.

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