Donnerstag, 18. Dezember 2008

Die Kalenderinvasion

Es ist ja nicht zu bestreiten, dass der Dezember das Ende des Jahres und somit auch des Kalenderjahres einläutet. Und was liegt da für den Handel näher, als den geneigten Kunden / Käufer mit entsprechenden Angeboten an Kalendern zu überhäufen. Die Teile werden in allen möglichen Formen, Größen, als Monats-, Wochen- oder Tageskalender, mit oder ohne Bild, als Taschenbuchkalender, Filofax oder sonst was angeboten. Bei der Fülle an Kalendern, die mir gegenwärtig in allen möglichen Shops entgegenflutet, habe ich so Überlegungen angestellt, wie viele Kalender der durchschnittliche Bundesbürger im Jahr so benötigt. Ich schätze, man kauft sich selbst einen, bekommt dann noch so drei bis fünf geschenkt. Es lebe der Baum!

Ich selbst habe nur einen, schreibe den - vorsichtig geschätzt - zu einem Fünftel voll. Und kann mich von den Dingern trotzdem nicht trennen. Nur - wichtige Termine und Dates - solche Sachen tauchen darin überhaupt nicht auf. Die notiere ich auf Zetteln und nicht im Kalender - bin halt eine Zettelliese. Von daher habe ich kurzfristig die Existenzberechtigung von Kalendern in Frage gestellt. Wer schreibt da noch was rein und vor allem was?

Andererseits, es gibt immer Dinge, die nicht in ein Tagebuch gehören, nicht in den elektronischen Kalender, nicht in ein Blog - und daher braucht man trotzdem immer noch einen Papierkalender, finde ich. Ich glaube, für 2009 werde ich mir wieder einen besorgen. Es sei denn, ich bekomme einen geschenkt ;-)




Und Knut sieht das genauso. Ein kleiner Eisbär braucht zwar keinen Kalender, obwohl, so ein weltberühmter Bär sollte vielleicht doch einmal in sich gehen, ob er nicht doch seine Termine irgendwie verwalten sollte. Wie das mit seinen doch recht großen Tatzen gehen soll, weiß wohl nur Knut selber. Aber irgendwo muss er doch wenigstens seinen Geburtstag vermerken.

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