Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ein ganz gewöhnlicher Tag im Dezember ...

... war es eigentlich nicht. Einerseits kommt mir das Wetter gerade richtig November-like vor. Andererseits ruft einem wirklich jeder, seien es nun die Medien, die Freunde oder auch die lieben und teuren Verwandten mit schonungsloser Offenheit ins Gedächtnis, das heute in einer Woche Weihnachten ist. Ich werde ohnehin ganz froh sein, wenn das Fest der Liebe für dieses Jahr hinter mir liegt. Und dann - auf ein Neues.

Geschenketechnisch bin ich auf einem guten Weg. Das Schlimmste steht mir allerdings noch bevor. Das Verpacken. Ich habe mich in den letzten Tagen mit Unmengen von Geschenkpapier, Geschenkband, Tesafilm, Dekos und diversen anderen Verpackungsartikeln eingedeckt. Ja gut, da muss ich durch. Einfach nur kaufen ist irgendwie einfacher, wenn man dann mal die Ideen hat. Aber das Verpacken ist die Hölle.

Der Erwerb eines Weihnachtsbaums fällt dieses Jahr flach, da ich ohnehin verreise. Da kann mir das Teil wenigstens nicht den Boden vollnadeln. Und das An- und Abschmücken fällt auch flach.

Einen Haken hat die Sache mit dem Verreisen allerdings doch. Ich muss die ganzen Geschenke irgendwie transportfähig bekommen, da ich mit dem Unternehmen Deutsche Bahn verreise.

Nun zurück zu meinem ganz gewöhnlichen Dezembertag. Dass man im Dunklen aus dem Haus geht und auch im Dunklen wieder nach Hause kommt, sieht doch sehr nach Dezember aus. Außerdem habe ich mich heute um die Mittagszeit in eines der größeren Kaufhäuser gewagt - und da sah es ebenfalls sehr nach Dezember aus. Ich meine jetzt nicht die ganzen Weihnachts- und Geschenkartikel für die bevorstehende Festivität. Eher war ich über die Menschenmassen erstaunt, die an einem Mittwochmittag vor den Schulferien unterwegs sind. Haben die alle schon Urlaub? Egal, ich weiß es nicht.

Aber auf den ersehnten Schnee an Weihnachten werden wir wohl auch dieses Jahr vergeblich warten. Eher muss man sich wohl auf Schmuddelwetter einrichten. November-like eben. Gar nicht wie weiße Weihnachten.


Knut interessiert das gerade überhaupt nicht. Er hat einen neuen, mit Heu gefüllten Jutesack bekommen. Und der muss natürlich bearbeitet, bespielt, gekuschelt und letztlich auseinander genommen werden. Da ist ein junger Eisbär schwer beschäftigt.
Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angeschaut werden.

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