Heute in den frühen Morgenstunden gab es die gestohlene Stunde aus
dem März zurück und unversehens befindet man sich in der Winterzeit, die
ja eigentlich die Normalzeit ist. Wann die Umstellerei zweimal jährlich
ein Ende hat, ist noch ungewiss - eigentlich sollte im kommenden Jahr
damit Schluss sein, allein Europa ist nicht in der Lage, sich auf eine
einheitliche Zeit - durchgängig Sommer- oder Winterzeit - zu einigen.
Also dürfen wir wohl Ende März 2021 ein weiteres Mal die Uhren umstellen
;-
Dieser längste Tag des Jahres kam sonnig und mit 18 Grad daher und er
musste natürlich genutzt werden, um im Zoo vorbeizuschauen.
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Gorilla
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Nach einem Schwenk zum Bärenrevier - Katjuscha lag schlafend im
Höhleneingang, ging es weiter zum Panda Garden. Pit und Paule lagen auf
den Baumstämmen und schliefen, Meng Meng lag im Gras und schlief,
während sich Jiao Qing einstweilen nicht blicken ließ. Also ging es
weiter in das Tropenhaus. Der Zoo sowie die Tierhäuser selbst waren um
diese Zeit noch recht moderat gefüllt.
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Erdmännchen
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Für mich ging es danach wieder ins Freie. Nachdem ich Familie Erdmann
begrüßt hatte, die sich vollzählig auf der Anlage befand und dort
herumwuselte wie verrückt, ging es weiter zu den Flamingos. Ein Teil der
Mannschaft schwamm im See herum, während eine weitere Gruppe auf der
Anlage stand und sich der Gefiederpflege widmete.
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Flamingos
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Nachdem ich den Elefanten, den Giraffen sowie dem Hornraben Clyde
mitsamt seinen WG-Kollegen, den Sitatungas, einen schönen Sonntag
gewünscht hatte, ging es noch einmal zurück zum Panda Garden. Pit, Paule
sowie Meng Meng schliefen immer noch, dafür tat sich auf der
Nachbaranlage etwas. Jiao Qing war dort aufgetaucht und labte sich
fröhlich an seinem Bambus ;-)
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Jiao Qing
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Nach einer Visite in der Adlerschlucht ging es wieder zurück zur
Eisbärenanlage, aber Katjuscha lag immer noch tief und fest schlafend im
Höhleneingang, so dass ich erst einmal eine Runde durch das fast
besucherleere Vogelhaus folgen ließ.
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Hyazinth-Aras
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Kaum war ich wieder draußen, sah ich bereits mehrere Besucher vor der
Eisbärenanlage stehen. Katjuscha hatte sich mittlerweile entschlossen,
ihr Sonntagsmorgenschläfchen zu beenden und tapste auf die Anlage. Dort
sah sich sich aufmerksam um, musterte ihre Besucher und setzte ihren
Spaziergang über ihr Terrain fort.
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Katjuscha
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Nachdem ich mich von Katjuscha verabschiedet hatte, ging es so langsam
in Richtung Ausgang - der Zoo begann sich mittlerweile doch zu füllen.
Nach einem Schwenk zu den Elefanten ging es auch bereits wieder hinaus
aus dem Zoo und hinein in das sonntägliche Berlin, das heute recht
menschenleer wirkte.
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Anchali
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Daheim angekommen, habe ich mich erst einmal den Uhren gewidmet,
zumindest den Exemplaren, die sich nicht selbst umstellen, aber selbst
meine Funkuhr benötigte heute ein wenig Hilfestellung, aber nun läuft
alles wieder so, wie es soll ;-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut vorbehalten.
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Knut am 25. Oktober 2008
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Das Fotoalbum von meinem Besuch beim Eisbärchen am Oktobersamstag 2008 kann hier angesehen werden.
Natürlich ist es nun mittlerweile stockdunkel - die andere Seite der
Medaille der Zeitumstellung - immerhin wird es morgen dafür eine Stunde
früher hell :-)