Donnerstag, 15. Oktober 2020

Verregnete Oktobermitte

Nachdem es gestern bereits ausdauernd geregnet hatte, ging es heute mit Dauerniesel weiter. So richtig hell werden wollte aus auch an diesem Tag nicht, die Sonne scheint sich gerade in anderen Gefilden aufzuhalten und die Temperaturen wagen sich tagsüber nur knapp über die zehn Grad. Alles in allem eigentlich keine Bedingungen für außerhäusige Aktivitäten, was mich dennoch nicht davon abhielt, heute dem Zoo einen Kurzbesuch abzustatten.

Alpenmurmeltier

Nachdem ich das futternde Murmeltier am Eingang begrüßt hatte, ging es für mich weiter in Richtung Bärenrevier. Der Zoo war heute äußerst überschaubar besucht, aber wer geht bei einer solchen ungemütlichen Witterung schon dorthin ;-)

Nasenbär

Der erste Bewohner des Bärenreviers, dem ich begegnete, war einer der beiden Nasenbären. Er oder sie war auf der Schaukel schwer beschäftigt, die Öffnungen des Baumstammes zu untersuchen, womöglich war dort etwas Leckeres versteckt. Allein, die Suche war nicht von Erfolg gekrönt, schade für das Nasenbärchen ;-)

Katjuscha

Angelangt vor der Eisbärenanlage schien diese erst einmal leer zu sein. Erst bei genauerem Hinschauen konnte ich Katjuscha tief hinten im Höhleneingang mit Blick auf den Bäreninnenhof sehen. Ob sie dort schlief oder das Geschehen auf dem Hof verfolgte, ließ sich aus der Ferne leider nicht ermitteln ;-)

Wildhund

Nachdem ich den Wildhunden einen Besuch abgestattet hatte, die der andauernde Nieselregen nichts auszumachen schien, habe ich mich auch schon wieder langsam in Richtung Ausgang begeben. Die Polarwölfe ließen sich nicht blicken und auch das Nasenbärchen war mittlerweile verschwunden.

Tahr-Nachwuchs

Familie Himalaya-Tahr speiste gemeinsam auf der Anlage, bis auf den Nachwuchs, der lieber dem Entdeckungsdrang frönte.

Nebenan hielt Familie Steinbock auf dem Felsen Siesta und zog es vor, den Dauernieselregen zu ignorieren.

Sibirische Steinböcke

Die Elefanten schienen die heutige Witterung nicht so zu mögen - sie befanden sich unter dem Vordach ihres Hauses und futterten eben dort ;-) Mittlerweile sind die Anlagen der Nashörner und Tapire mit einem Bauzaun versehen worden - ein großes Plakat weist auf das Vorhaben hin, an dieser Stelle eine Pagode zu errichten.

Anchali

Nun ging es für mich bereits wieder hinaus in die Corona-geplagte Stadt Berlin und es dauernieselregnete unaufhörlich von einem Himmel, der heute partout nicht hell werden wollte. Erinnerte mich eher an den Monat November ;-)

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich natürlich auch heute Knut.

Knut am 15. Oktober 2009

Knut am 15. Oktober 2010

Diese Arbeitswoche besteht nun für mich noch aus dem morgigen Freitag und ich darf mich schon einmal dezent auf das Wochenende freuen. Immerhin am Samstag soll es etwas weniger regnen ;-)

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