Samstag, 28. Februar 2009

Der letzte (Sams-)Tag im Februar

 Es ist unglaublich - morgen kommt bereits das dritte Kalendermonatsblatt zum Einsatz. Ein Sechstel des Jahres 2009 ist damit, zumindest monatsmäßig, schon wieder vorbei. Ein feiner Samstag war das heute. Das Wetter spielte mit, es war (oder ist) mild, trocken und zeitweise schien sogar die Sonne. Fast schon frühlingshaft. Das erste Mal in diesem Jahr, dass ich die Handschuhe zu Hause lassen konnte.

Knut vermisst den Schnee scheinbar nicht. Er tobte in seinem Wassergraben herum, bespielte nacheinander verschiedene Spielzeuge, um danach mit seinen Besuchern Ball zu spielen. Hier wartet er an der Glasscheibe, dass ihm der dahinterliegende Ball zurückgeworfen wird. Aber keine Bange, er wurde. Anschließend wurde an Land weitergespielt, u.a. mit seinem Kuschelkissen, das heute doch einiges aushalten musste.


Hier gibt Knut gerade das Sonnenbärchen. Er hatte heute mächtig Spaß. Weniger Spaß machen allerdings einige Besucher. Heute war eine Dame offenbar der Ansicht, sie sei für die Fütterung des Eisbären zuständig. Glücklicherweise stand jemand vom Zoopersonal unter den Besuchern, der diese Frau umgehend zum Zooausgang geleitete, was allerdings nicht ohne Widerstand abging. Es gab einige Aufregung unter den Besuchern. Der einzige, der bei dem ganzen Spektakel gelassen blieb, war Knut.

Ich habe mich noch ein wenig shopping-technisch betätigt und habe der Sonnenbank meines Vertrauens mal wieder einen Besuch abgestattet. Jetzt bin ich in meinen heimischen vier Wänden. Hinter mir läuft der Fernseher und ich frage mich gerade, warum eigentlich. Als Geräuschkulisse vielleicht? Am Programm kann es jedenfalls nicht liegen. Ich glaube, ich mache das Ding erst einmal aus...

Freitag, 27. Februar 2009

Auf ins Wochenende

So, die (Arbeits-)Woche ist geschafft und jetzt folgt der krönende Abschluss - das Wochenende. Es war eine etwas chaotische Woche, nicht uninteressant, nicht langweilig - und trotzdem ist groß nichts passiert. Bisher zumindest nicht. Der Frühling naht, zumindest sieht es momentan so aus; es sollen ja zweistellige Plusgrade werden in den nächsten Tagen. Ich kenne keinen, der sich nicht darüber freut.


Von Knut liegt dazu zwar keine Stellungnahme vor, aber der Bär wusste auch diesem Wetter seine guten Seiten abzugewinnen. Er gab heute den Dreckspatz. Rein optisch hat er den "neuen" Untergrund auf seiner Anlage ausgiebig getestet und sich entsprechend eingefärbt. Er war heute wieder gut drauf, spielte mit seinem 2.-Geburtstags-Jutesack und erfreute sich an dessen quietschendem Inhalt. Dieser Beutel hat sich bisher erstaunlich gut gehalten, wie man sieht. Im Schnitt halten die Teile je nach Intensität der "Bespielung" durch Knut so drei Tage bis eine Woche.


Dieses Spielzeug jedoch führt schon ein erstaunlich langes Leben. Das hängt aber sicher auch damit zusammen, dass sich Knut in den letzten Wochen ausführlichst mit Schnee, Eis und Eisschollen beschäftigt hatte. Da es damit jetzt vorerst zuende ist, ist es wohl auch mit diesem Jutesack bald vorbei und Knut hat ihn in seine Einzelteile zerlegt und das Innenleben zutage gefördert. Ich bin da zuversichtlich.

Ja, und an diesem Wochenende geht dann auch der Februar zuende. Am Sonntag ist dann der meteorologische Frühlingsanfang. Das hat zwar nicht wirklich etwas zu sagen, soll wohl nur eine Vereinfachung aus statistischen Gründen sein, dass die Meteorologen den Beginn der Jahreszeiten auf den jeweiligen Monatsersten gelegt haben. Im Grunde kümmert sich außer dieser Berufsgruppe so wirklich keiner darum - für mich jedenfalls beginnt der Frühling erst am 20. März und nicht schon am Sonntag. Aber das kann jeder halten, wie er will...

Donnerstag, 26. Februar 2009

Ein durchwachsener Donnerstag

Solche Tage bleiben nicht aus. Irgendwie gehen sie rum, passiert ist nicht viel und irgendwie doch und im Rückblick weiß man so gar nicht, wie man diesen Tag nun einordnen soll. War er gut oder weniger gut, langweilig oder ereignisreich, erfreulich oder doch eher ärgerlich? Dieser heutige Donnerstag hat für mich von allem etwas.

Am ereignisreichsten waren heute Mittag die wenigen Minuten, die ich bei Knut im Zoo verbracht hatte. 

Dieser entspannt daliegende Eisbärenjunge, der hier gerade aufmerksam die Bauarbeiten beobachtet, die sich dieser Tage vor seinem Gehege abspielen, bekam heute Besuch von einem alten Bekannten. Von dem Mann nämlich, der vor etwa zwei Monaten meinte, Knut in seinem Gehege beglücken zu müssen. Er wurde jedoch ziemlich schnell von Besuchern wiedererkannt und vom Zoopersonal hinausgeleitet. Knut hatte man zwischenzeitlich in seine Höhle geholt. Die Sache ging wieder einmal glimpflich ab.


Knut interessierte sich ohnehin nur mäßig für seinen ungebetenen Besucher. Das Bärchen fand die baulichen Aktivitäten allemal interessanter und hielt öfter danach Ausschau.

Ansonsten brachte dieser Donnerstag die ärgerliche Erkenntnis, dass es immer wieder nette Kollegen gibt, die nichts Besseres vorhaben, als irgendwelche Besprechungen ad hoc zu Zeiten anzusetzen, wenn alle anderen bereits nach Hause wollen. Damit man auf dem Laufenden bleibt, nimmt man teil - dafür ist der komplette restliche Tagesablauf erst einmal durcheinandergeschüttelt und man darf sich neu ordnen, Dinge verschieben, umsortieren etc. Naja, interessant war es trotzdem.

Erfreulich finde ich allerdings, dass ich meine Winterklamotten so gaaanz allmählich beiseite legen kann. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ein kompletter Wintereinbruch, zumindest in der ersten Jahreshälfte, nicht mehr stattfindet. Ich hoffe, dass ich Recht behalte...

Mittwoch, 25. Februar 2009

Der Winter 2008/2009...

... hat sich ja nun langsam aber sicher endgültig vom Acker gemacht.


Knut scheint dieser, seiner, Jahreszeit hier gerade sehnsüchtig nachzublicken. Es war ein schöner Winter. BTW: Ist er nicht ein wunderschöner, langbeiniger und schlanker Eisbärjunge geworden?

Ansonsten ist heute Aschermittwoch. Der Beginn der Fastenzeit. Wer will, kann das ja gerne bis Karsamstag tun. Ich halte mich da vornehm zurück. Was mich betrifft, habe ich heute die Mitte meiner Arbeitswoche überschritten. In zwei Tagen habe ich Wochenende! Heute war es zwar irgendwie leicht chaotisch, aber auszuhalten.


Hier noch ein Schneeknut. In den nächsten Tagen soll es bis zu 10 Grad "warm" werden. Findet der Bär grad nicht so toll.

Geärgert habe ich mich heute über die Rucksackträger. Die Dichte dieser Menschen scheint in Berlin überdurchschnittlich hoch zu sein. In diesen Massen habe ich rucksacktragende Leute in meiner alten Heimat nur zum Weltjugendtag 2005 in Köln gesehen. Da gehörte das Teil allerdings zur Teilnehmerausstattung. In Berlin scheint der Rucksack ganzjährig das bevorzugte Aufbewahrungs- und Transportmittel zu sein. Dagegen ist ja im Grunde nichts zu sagen. Praktisch ist es allemal. Ich habe nur manchmal den Eindruck, dass es viele Rucksackträger absolut nicht interessiert, was hinter ihrem Rücken vor sich geht. Da wird mittels dieses Dingens geschubst und gerempelt; kleinere Personen bekommen das Teil auch mal ins Gesicht gehauen - to be continued. Ich hatte schon häufig das "Vergnügen", solche Vorkommnisse bevorzugt in öffentlichen Verkehrsmitteln zu beobachten. Natürlich will ich hier niemandem Absicht unterstellen ;-) Es ärgert mich halt nur... Und nein, ich war (noch) nicht persönlich betroffen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Dienstag, 24. Februar 2009

Hier in Berlin war der zweite ganz normale Wochentag, nichts Besonderes also - wenn man mal von der Tatsache absieht, dass die Flughäfen heute kurzzeitig bestreikt wurden. Im Rheinland zieht nach dem gestrigen Rosenmontag allmählich wieder der Normalzustand ein, obwohl ich heute (rein jobmäßig natürlich) von den dortigen Kollegen so gar nichts gehört habe. Denen steckt wahrscheinlich noch der gestrige Tag in den Knochen.


Die schönen Schneebilder von Knut sind fürs Erste vermutlich auch Geschichte, will sagen, so schnell bekommt man einen solchen Anblick wohl nicht wieder vor das Kameraobjektiv. Der Schnee ist - dank stetiger Plusgrade - bis auf einige wenige Reste fast verschwunden. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich darüber froh sein soll, zumal die derzeitige (gefühlte) Witterung nicht wirklich eine Verbesserung darstellt. Und dem Bärchen hätte ich ganzjährigen Schnee sowieso gewünscht!


So sahen Knut und seine Anlage übrigens heute vor einem Jahr aus. Von Schnee war da weit und breit nichts zu sehen. Außerdem profilierte er sich damals gerade als "Dreckspatz". Es ist natürlich nicht auszuschließen, eigentlich fast zu erwarten, dass Knut in der nächsten Zeit wieder diese herrliche Färbung annehmen wird...

Heute habe ich in der U-Bahn ganz neue Erkenntnisse gewonnen. Ich durfte mir anhören, der Prenzlauer Berg sei ein durch und durch versnobter Stadtbezirk. Nun wohne ich ja nicht ganz zufällig dort und war schon etwas irritiert. Vielleicht habe ich das Prenzlauer "Bergvolk", von dem dort die Rede war, noch gar nicht kennengelernt. Vielleicht bin ich ja nur von Bewohnern dieses Viertels umgeben, die das Klischee, versnobt zu sein, grad nicht bedienen? Ich werde das mal beobachten müssen.

Montag, 23. Februar 2009

Rosenmontag

 

Hier in Berlin war heute davon zwar nichts zu merken, dafür herrscht in den Karnevalshochburgen im Rheinland Ausnahmezustand. Da der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung dort ohnehin frei hat, ist mehr oder weniger alles, was Beine hat, unterwegs, denn die Rosenmontagszüge stehen auf der Tagesordnung. Zumindest war in dieser Gegend heute deutlich mehr los, als beim gestrigen Faschingsumzug in Berlin. Vorsichtigen Schätzungen zufolge sollen es hier "einige zehntausend" Zuschauer gewesen sein. Und im Rheinland hatten (oder haben) die heute auch kein besseres Wetter.


 Eisbär Knut war heute wieder schwer beschäftigt. Er hatte seinen mit Stroh befüllten Jutesack am Wickel, den er intensiv bearbeitete. Anschließend versuchte er, sich damit zu "verkleiden" - ganz dem heutigen Anlass entsprechend. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen!


Auf alle Fälle hatte Knut jede Menge Spaß mit seinem Spielzeug. Da störte es ihn gerade gar nicht, dass sich der Schnee in seinem Gehege gerade verflüchtigte. Er weiß eben aus allem das Beste zu machen.

Der Beginn der neuen Woche präsentierte sich ungemütlich, stürmisch und nasskalt. Der Übeltäter, der dafür verantwortlich ist, trägt übrigens den wunderhübschen Namen "Wulfdieter". So haben die Meteorologen jedenfalls das gegenwärtig herrschende Tief getauft. Denen scheinen allmählich die Namen auszugehen... 

Sonntag, 22. Februar 2009

Fasching, Schneematsch und Knut am Sonntag

Heute am Sonntag setzte, nachdem es heute nacht geschneit hatte, unvermittelt Tauwetter ein. Ich muss allerdings sagen, dass man auf Schnee bedeutend angenehmer unterwegs ist, als im Schneematsch, der dazu noch knöchelhoch ist. Dazu kommt, dass es seit dem frühen Morgen fast ohne Unterbrechung entweder nieselt oder regnet. Aber auch das ist einigermaßen zu verkraften.


Knut nahm das erstens gelassen und zweitens erst einmal ein Bad. Dort fand er sein Spiegelbrett wieder, das er in den letzten Tagen schon ausgiebig bespielt hatte. Nachdem er im Wasser damit den Möbelpacker gegeben hatte, schleppte er das Teil an Land, um es dort sorgfältig zu bearbeiten. Außerdem nahm er die Gelegenheit wahr, sich umfassend im Schnee zu wälzen, solange das Zeug noch da ist.


Das fand er allemal wichtiger, als sich um solche Nebensächlichkeiten wie den heutigen Faschingsumzug in Berlin zu kümmern, da quasi in seiner "Nachbarschaft" stattfand. Ich stelle es mir allerdings auch nicht so gemütlich vor, bei Regen und Niesel an einem derartigen Umzug teilzunehmen oder ihn mir anzuschauen. Den Fernsehbildern nach zu urteilen, war diese Veranstaltung auch nur mäßig besucht. Die vom Veranstalter angepeilte Marke von 1 Million Zuschauern dürfte dieses Jahr sicherlich verfehlt werden.

An dieser Stelle habe ich ein Fotoalbum von Knut vom heutigen Tag untergebracht, wobei das Bärchen wie immer deutlich unterhaltsamer ist als jede Faschingsveranstaltung :-)

Ansonsten geht dieses Wochenende gerade in den Endspurt. Die Cineasten unter uns werden sich wahrscheinlich wieder die Nacht um die Ohren schlagen. Die Oscar-Verleihung in Los Angeles steht an. Ich gehöre definitiv nicht zu dieser Klientel.

Samstag, 21. Februar 2009

Februarsamstag im Schnee

 

Heute gab es wieder einmal Neuschnee und Berlin lag unter einer dicken weißen Decke. Einfach nur schön anzuschauen. Die Temperaturen sind auch nicht mehr so bitterkalt und bei diesem Wetter merkt man die Kälte auch gar nicht so. Also wieder mal ein Tag, den man an der frischen Luft verbringen sollte.


Dachte sich auch Knut und drehte richtig auf. Der Bär war heute außer Rand und Band, nahm ein Bad, spielte Ball (muss ich noch erwähnen, dass er auch heute wieder seine Besucher einbezog?), wälzte sich im Schnee und sauste aufgekratzt über seine Anlage.


Das Eisbärchen war nicht zu bremsen und kostete den Schnee und das Wetter so richtig aus. Langeweile hat er bei diesen Witterungsbedingungen wirklich nicht. Ein Fotoalbum von Knuts Aktivitäten des heutigen Tages habe ich hier untergebracht.

Naja, einen ganzen Tag habe ich dann doch nicht an der frischen Luft verbracht. Gegen 13.30 Uhr war ich nach einem kleinen Stadtbummel dann wieder in meinen heimischen vier Wänden. Hier gibt es schließlich auch noch einiges zu erledigen. Mal sehen, was ich heute noch so anstelle... 

Freitag, 20. Februar 2009

Die Arbeitswoche ist zuende!!!

Ja, es ist Freitag, Feierabend, das Wochenende steht vor der Tür und alles ist fein. Das klingt jetzt vielleicht übertrieben euphorisch, aber ich freue mich auf die folgenden beiden Tage. Obwohl die vergangenen fünf Tage sooo furchtbar gar nicht waren. Sie sind nur ziemlich langsam vorübergegangen. Ich habe heute pünktlich Schluss gemacht, einen kurzen Abstecher in den Zoo unternommen, um Knut zu besuchen und mich danach auf der Sonnenbank aufgewärmt. Schnee liegt immer noch, es kam sogar noch neuer runter heute, der wechselte sich allerdings ab und an mit Regen ab. Und das Ergebnis war - Schneematsch.


Knut zeigte sich davon höchst unbeeindruckt; in seinem Gehege lag allerdings auch dick der Schnee. Der Bär interessierte sich heute vorrangig für den Schnee, der auf seinen Gehölzen in seinem Gehege lag und machte sich öfter lang. Bei dieser Gelegenheit fällt erst so richtig auf, wie groß der "Kleine" inzwischen schon ist.


Ansonsten wusste sich der Eisbär zu beschäftigen, indem er jeden Zweig und Ast, den er auf seiner Anlage vorfand, bespielte und sich ab und an im Schnee wälzte, wobei er seine Tatzen in alle vier Himmelsrichtungen reckte. Hoffentlich hat er noch eine Zeitlang dieses Vergnügen. Ich gönne ihm den Schnee!

Pläne für das Wochenende habe ich zwar noch groß keine, aber ich bin sowieso nicht der Mensch, der alles minutiös durchplant. Meist entscheide ich spontan, was ich gerade so unternehme. Haushalt? Hm, nun ja, vielleicht fällt für den auch ein mehr oder weniger "kleines" Zeitfenster ab. Das wird, wie gesagt, spontan entschieden. Schönes Wochenende! 

Donnerstag, 19. Februar 2009

Weiberfastnacht und Dauerschnee

Weiberfastnacht ist ja bekanntlich der Beginn des Straßenkarnevals, zumindest im Rheinland. Interessanterweise hat dieser Tag seinen Ursprung nicht in Köln, sondern im benachbarten Bonn, genauer gesagt, im rechtsrheinischen Stadtteil Beuel. Da wurde heute wieder unter großem Brimborium das Rathaus von den weiblichen Jecken eingenommen, die dann die "Macht" bis zum Ende der "Tollen Tage" innehaben. Und die Herren der Schöpfung sollten heute besser verschärft auf ihre Krawatten achten, sonst ist das Ding abgeschnitten. Am elegantesten löst Mann an Weiberfastnacht das Problem, indem er das Ding gleich zu Hause lässt. Hier in Berlin hat man vom Karneval / Fasching nicht wirklich was gemerkt. Vereinzelt fanden Veranstaltungen statt, die wahrscheinlich in vielen Fällen von Rheinländern im "Exil" organisiert worden sein dürften.


Knut als Berliner findet das Treiben an Weiberfastnacht nur mäßig interessant. Er freute sich über den Schneefall, der heute fast ununterbrochen herunterkam. Auf eine Verkleidung hat der Bär zweckmäßigerweise auch verzichtet. Die hätte ihn nur behindert. Knut war heute wieder richtig gut drauf, sauste in seinem Gehege herum und spielte wieder Ball mit seinen Besuchern.


Nachmittags war er dann etwas ruhiger unterwegs und bespielte ein Brett, bevor er sich zu einem Nickerchen in seinem dichtverschneiten Gehege niederlegte. Aber auch ein Eisbär muss ja schließlich mal ausruhen, nachdem er vom frühen Morgen an in Dauerbetrieb war. Hier ist ein kleines Fotoalbum vom heutigen Nachmittag zu finden.

Der Neuschnee hatte allerdings auch seine Tücken. Der verdeckte nämlich nur halbherzig den vereisten Altschnee, was nicht ganz ungefährlich war. Ich kann jedenfalls nur von Glück reden, dass ich mich heute nicht auf die Nase gelegt habe. 

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wochenmitte

... die Mitte meiner Arbeitswoche zumindest. Schnee liegt immer noch. Der Anblick ist zwar nicht mehr so schön - es ist ja auch kein Neuschnee dazugekommen. Und schmutziger Schnee, Schneematsch oder vereister Schnee sieht eben nicht mehr sooo toll aus. Aber für die nächsten Tage ist Schneefall vorhergesagt worden.


Knut wird es freuen. Er ist nach wie vor begeistert von diesem Wetter und der weißen Begleiterscheinung. Da drin lässt es sich ja auch nach Herzenslust toben. Und ihm geht es ja nicht wie uns, die wir nach doch recht kurzer Zeit Wärmezufuhr benötigten, weil man es bei diesen Temperaturen nicht wirklich lange draußen aushält. 

Der Bär muss augenscheinlich jede Schneeflocke, die sich in sein Gehege "verirrt" hat, persönlich begrüßen und bespielen. Ein Eisbärchen in seinem Element eben. Da nimmt man die Kälte eben so ein Stück weit hin, wenn man Knut so glücklich spielen sieht. Heute war mal wieder sein doch schon recht betagter Ochsenschwanz dran, der mittlerweile wirklich nicht mehr "lecker" aussieht. Aber Knut scheint das Teil zu lieben. Und eine Lachsforelle bekam er heute auch noch spendiert.

Ja, und morgen ist dann Weiberfastnacht. Der Tag, der den Höhepunkt der fünften Jahreszeit einläutet. Das Karnevalstreiben - oder hier in Berlin Fasching - schwappt ja seit einigen Jahren auch sukzessive in diese Stadt über. Ich bin allerdings nach wie vor nicht überzeugt, ob man so ein Event einfach importieren kann, ohne dass die ganze Geschichte an Authentizität verliert oder eben eine eigene gewinnt. Wir werden sehen.


Dienstag, 17. Februar 2009

Der Winter geht weiter

Ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch war das heute: klarer blauer Himmel, eine dichte Schneedecke und teilweise schien dann noch die Sonne. Einfach fein. Die einzigen, die bei dieser Bilderbuchgeschichte nicht mitspielten, waren die Gehwege. Zumindest wurde der Weg zum Job heute morgen zur Rutschpartie mit Risikofaktor. Mir ist es trotzdem gelungen, vollständig und in einem Stück von A nach B zu gelangen.


Eisbär Knut genießt dieses Wetter natürlich aus vollen Zügen. Und ein paar Tage Gelegenheit wird er dazu noch haben, vorausgesetzt natürlich, die Wetterprognosen stimmen. Jedenfalls war er heute wieder allerbester Laune und spielte, was das Zeug hielt.


So feines Wetter hatte Knut heute vor einem Jahr, wie man hier sehen kann, nicht. Da musste er sich mit ein bisschen Stroh und Holzwolle auf seinem "Sandthron" zufriedengeben. Damit würde Knut heute sicherlich nicht tauschen wollen.

Alles in allem war das schöne Winterwetter das Spannendste, was dieser Tag mir bisher zu bieten hatte. Der 17. Februar 2009 war für mich einer der ereignisärmeren Tage. Aber ich will es nicht beschreien, ein paar Stunden hat dieser Tag ja noch und ein bisschen was vorgenommen habe ich mir heute noch. 

Montag, 16. Februar 2009

Ein verschneiter Wochenbeginn

Ja, der gestrige Schneefall hat sich über Nacht und auch heute tagsüber nahezu nahtlos fortgesetzt. Zumindest erwartete mich heute morgen bereits eine dichte Schneedecke. Eigentlich schön, wenn sich das nicht sofort negativ auf die Verkehrsverhältnisse auswirken würde. Auf den Straßen ging fast gar nichts mehr, der Flughafen Tegel musste etliche Flüge canceln usw. Warum allerdings die U-Bahn nur im Schneckentempo fuhr, ist mir nicht so ganz klargeworden.

Knut war heute natürlich wieder sauglücklich über "sein" Element. Das Eisbärchen sauste durch sein Gehege, besah sich alle beschneiten Ecken, also alles, wälzte sich im Schnee und machte einen richtig zufriedenen Eindruck.


Es ist natürlich schön für Knut, dass er in diesem Winter noch einmal eine ordentliche Ladung von dem köstlichen weißen Zeug präsentiert bekommt. Das wird ja dann erst einmal für einige Monate vorbei sein, wenn es dann - sollte ich "endlich" sagen - wieder wärmer wird. Ich gönne es ihm. Und noch soll es ja einige Tage richtig frostig bleiben, inklusive Schnee ab Donnerstag. Ein Fotoalbum mit Knut vom heutigen Tag habe ich hier untergebracht.

Für mich war das heute ein richtig entspannter Start in diese Woche. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass das für den langen "Rest" der Woche so bleibt. 

Sonntag, 15. Februar 2009

Der spielende Sonntagsknut

Heute war Knut in Spiellaune. Er vergnügte sich mit seinen Besuchern, indem er mit ihnen Ball spielte. Als die Bälle jedoch nicht wie geplant hinter der Glasscheibe landeten, so dass die Besucher diese zu Knut zurückwerfen konnten, sondern im Wassergraben, beendete der Bär das Ballspiel und begab sich statt dessen selbst ins Wasser. Allerdings nicht, um die Bälle zurückzuholen, um das Spiel fortsetzen zu können.

Dass es kurzzeitig, aber immer mal wieder schneite, fand Knut heute nur mäßig spannend, die Dinge auf und unter Wasser waren für ihn allemal interessanter. Da wurden Eisschollen zertrümmert, die mittlerweile schon wieder eine beachtliche Dicke haben oder eher hatten. Außerdem wurde wieder jede Menge Spielzeug aus den Tiefen des Wassergrabens geborgen: ein Bambusrohr, sein Brett, Bälle und ehemalige Bälle... Das Bärchen war nicht zu bremsen und bespielte vorzugsweise mehrere Teile gleichzeitig. Er war gut drauf heute.


Neuigkeiten gibt es ansonsten keine zu vermelden. Es ist nach wie vor kalt, es schneit und der Schnee hat offensichtlich vor liegenzubleiben. Knut würde es vermutlich freuen, da eine Wettererwärmung in näherer Zukunft nicht absehbar ist. Ich bin allerdings der Ansicht, dass es mit der Kälte allmählich reicht. Aber mich fragt ja keiner ;-) Der Zusammenhang zwischen den gegenwärtigen Witterungsbedingungen und der Klimaerwärmung/dem Klimawandel erschließt sich mir zumindest grad nicht... 

Samstag, 14. Februar 2009

Valentinstag


Samstag, 14. Februar - Valentinstag. Der Tag, an dem sich Verliebte mit kleinen Geschenken überraschen. Angeblich werden an diesem Tag in Deutschland die meisten Blumen verschenkt. Das Gerücht, der Valentinstag sei eine Erfindung der Floristen, der Süßwaren- und Geschenkartikel-Industrie behauptet sich übrigens hartnäckig. Obwohl, vielleicht ist es gar kein Gerücht. Ich lasse für alle Verliebten und solche, die es mal waren oder werden wollen, stellvertretend dieses süße Eisbärchen hier :-)

Ich kann diesem Tag so gar nichts abgewinnen. Noch ein zusätzlicher Tag im Jahr, an dem man andere beschenken darf, kann, muss? Muss meiner Ansicht nach nicht sein. Aber wer es mag...

Knut braucht diesen Tag vermutlich auch nicht. Er wird sowieso über das ganze Jahr verteilt mit Leckereien und Spielsachen beschenkt.


Heute nahm er, trotz eisigen Wetters, ein Bad in seinem Wassergraben, um sich danach an Land Bewegung zu verschaffen und seine Besucher zu beobachten. Nach Spielen war ihm heute vormittag allerdings nicht.


Dafür schaffte er es, sich innerhalb von fünf Minuten ein völlig neues Make-Up zu verpassen. Später kommende Besucher konnten es mal wieder nicht glauben, dass der Bär noch wenige Minuten vorher weiß gewesen war.

Auszuhalten war es bei diesen Temperaturen draußen nur sehr bedingt und so verbringe ich den Rest des Tages dann doch lieber daheim und mache mich nützlich. Meine Wohnung wird es mir hoffentlich danken. 

Freitag, 13. Februar 2009

Freitag, der 13. Februar 2009

Freitag, der Dreizehnte, genießt ja bekanntlich nicht den besten Ruf. Es soll ja Menschen geben, die an so einem Tag erst gar nicht vor die Haustür gehen oder im Zweifel ganz im Bett bleiben aus Angst, ihnen könne etwas zustoßen. Am Freitag, dem Dreizehnten sollen ja bekanntlich die meisten Unfälle, Unglücke und sonstige Katastrophen eintreten. Eine Behauptung, die statistisch natürlich nicht belegt werden kann. An diesem Tag geschieht - man mag es kaum glauben - nicht mehr und nicht weniger als an anderen “normalen” Tagen auch. Was Aberglaube so alles anrichten kann.

Knut kann über so etwas nur gähnen. Laaaangweilig. Freitag, der Dreizehnte - so ein Datum bringt doch einen Eisbären nicht aus der Fassung! Diesen “Unglücksfreitag” gibt es pro Jahr ein bis drei Mal.  Und da schlägt das Jahr 2009 voll zu. Neben dem Februar fällt auch in den Monaten März und November der Dreizehnte auf einen Freitag.


Hier ist noch ein kleines Suchbild mit Bär. Knut lag heute nachmittag entspannt und farblich perfekt an seine Umgebung angepasst vor seiner Höhle und döste. Er hatte gut gespeist und war einfach nur satt und zufrieden. Das heutige Datum? Ihm doch egal! 

Donnerstag, 12. Februar 2009

Kurzbesuch bei Knut am Donnerstag

Es ist Donnerstag, die bisherige Woche ist wie im Flug vergangen und wir bewegen uns in Riesenschritten auf das Wochenende zu. Ein hübsch kühler Februartag war das heute, der Schnee ließ jedoch wieder auf sich warten. Der hier hatte damit allerdings überhaupt kein Problem:


Knut tobte heute mittag wie entfesselt in seinem Wassergraben herum, bespielte nach langer Zeit mal wieder sein Holzbrett - wo auch immer er das gerade wieder hergeholt hatte - und war unglaublich aktiv. Er tauchte, schwamm und tobte, es war einfach schön zuzuschauen.


"An Land" kam der Bär auch nur, um es kurz darauf wieder in Richtung Wassergraben zu verlassen. Knut ist zur Zeit so ein richtiger Gute-Laune-Bär. Verspielt, neugierig und immer super drauf. Dem Bärchen geht es augenscheinlich gut. Ich musste nur leider nach ein paar Minuten schon wieder verschwinden. Schade, aber es musste sein. Ich hätte Knut gerne noch eine Weile bei seinen Aktivitäten zugeschaut. Aber das wird in den nächsten Tagen nachgeholt.

Ansonsten geht die Berlinale in die letzte(n) Runde(n) - zumindest für 2009. Die Umhängetaschen, die anläßlich dieser Festspiele ausgegeben wurden, laufen mir jetzt täglich dutzendweise mit ihren Trägern über den Weg. Ich finde, die Dinger werden immer hässlicher. Wusste man in den letzten Jahren noch mit den grässlichsten Signalfarben zu schocken, sind die diesjährigen Taschen in weiß-rot gehalten und "überzeugen" durch unzählige Berlinale "i"-s. In den letzten Jahren war wenigstens noch der Berlinale-Bär drauf. Na gut, alles eine Frage des Geschmacks. Zwei Vorteile haben diese Taschen trotzdem, wie ich mich heute persönlich bei meiner Sitznachbarin in der U-Bahn überzeugen konnte: Es passt unglaublich viel rein und nun ja, man fällt auf mit so einem Ding. 

Mittwoch, 11. Februar 2009

Ein Mittwoch mit Mistwetter

Nein, so hatte ich mir den für heute angekündigten neuerlichen "Wintereinbruch" wirklich nicht vorgestellt. Undefinierbar, was da vom Himmel kam, weder Fisch noch Fleisch, will sagen, weder richtiger Schnee noch richtiger Regen. Das Ganze in einer unsäglichen Kombination mit Windböen, die zudem noch ständig die Richtung wechselten. Der Regenschirm war da auch einigermaßen nutzlos. Wer das Haus nicht verlassen musste, hat es sich sicherlich verkniffen. Aber ich hatte keine Wahl. Naja, letztlich bin ich halbwegs trocken und noch einigermaßen vorzeigbar an meiner Wirkungsstätte angekommen.

Der hier hat sich das heute sicherlich auch anders vorgestellt:

Knut hätte es sich wohl auch eher so gewünscht, wie hier Anfang Januar. Aber er gibt die Hoffnung nicht auf, zumal der Wetterbericht gebetsmühlenartig den Wintereinbruch mit Schnee herbeiredet. Vielleicht hat er ja morgen mal recht. Knut wurde heute jedenfalls wieder kulinarisch verwöhnt. Wohlmeinende Besucher haben wieder einige Leckereien, darunter eine Lachsforelle, spendiert.


Ja, und hier mal wieder ein Ein-Jahres-Foto: Knut am 11. Februar 2008. Irgendwie ist ihm in der Zwischenzeit der Bart abhanden gekommen...


Mich tröstet ein schöner Strauß Frühlingsblumen über dieses triste Wetter hinweg. Riecht gut, sieht gut aus und hebt schon allein wegen der Farben die Stimmung. Genau das Richtige in dieser Zeit. Ansonsten ist es gegenwärtig ja nur noch dunkel. Man verlässt früh im Dunkeln das Haus und wenn man abends bzw. am späten Nachmittag in seine heimischen vier Wände zurückkehrt, heißt es als erstes: Licht an! Aber die Tage werden ja seit ca. anderthalb Monaten schon wieder länger. Auch ein Trost. 

Dienstag, 10. Februar 2009

Ein trüber Dienstag im Februar

Den heutigen Tag kann man, glaube ich, durchaus als ungemütlich bezeichnen. Trübes, regnerisches Wetter und jetzt toben auch schon die ersten Sturmböen durch die Straßen. Ich hatte heute den Eindruck, dass es durchgängig geregnet hat. Aber andernorts geht es noch heftiger zu. In der Eifel wüten Schneestürme. In Frankreich ist es gerade so heimelig, dass teilweise die Flughäfen den Flugverkehr eingestellt haben. Nun ja, da geht es uns in Berlin ja richtig gut.

Knut lässt sich von derartigen Widrigkeiten natürlich nicht aus der Ruhe bringen. Er spielte wieder einmal, so richtig neu ist das allerdings nicht, sondern nimmt allmählich regelmäßige Züge an, Ball mit seinen Besuchern. Und tobte wieder ausgelassen in seinem Wassergraben umher. Eine Vorstellung, die einem Mitteleuropäer bei diesen Wetterverhältnissen eher eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Außerdem kann er gespannt den nächsten Tagen entgegensehen - es soll wieder schneien.

Ja, und hier mal wieder ein Bild von Knut vom 10. Februar 2008. Also, der Bengel ist da noch deutlich runder und kurzbeiniger unterwegs als ein Jahr später. Hübsch ist er aber zu jeder Zeit, finde ich.

Ansonsten gibt es über diesen Tag nichts Sensationelles zu berichten. Ich habe nur gerade den Eindruck, dass in Berlin deutlich zu viele Leute unterwegs sind. Wo man hingeht oder was man auch tut, irgendwie werde ich die Vorstellung nicht los, dass ganz viele andere gerade die gleiche Idee hatten wie ich. Aber in Berlin gibt es sowieso keinen Ort, wo außer einem selbst nicht schon einer ist. Es sei denn, in den eigenen vier Wänden. Und auch nur dann, wenn man die grad mit keinem teilt.

Montag, 9. Februar 2009

Start in eine neue Woche

So, wieder mal ein Montag. Als ich kurz nach 7 Uhr aus meiner Haustür stolperte, kamen mir von oben die ersten Schneeflocken entgegengerieselt. Auf dem Weg zur U-Bahn wurde der Schneefall immer dichter, eine halbe Stunde später war es aber auch schon wieder vorbei mit den Niederschlag. Immerhin, zwei Stunden blieb er liegen, der Schnee. Dann war von der weißen Pracht nichts mehr zu sehen. Nachschub ist allerdings angekündigt.

Eisbär Knut hört das sicher gern. Noch ein bisschen Schnee vor dem meteorologischen Frühlingsanfang (und sicherlich auch danach) würde er schon noch gern mitnehmen. Er war heute wieder gut drauf und spielte Ball mit seinen Besuchern. Außerdem hatte der Bengel heute wieder Besuch vom rbb. Es wurde ein Beitrag für die heutige Abendschau gedreht, der zu entnehmen war, dass über seinen Verbleib und etwaige Gesellschaft für den Bären erst im Mai diesen Jahres eine Entscheidung zu erwarten ist.


So knuddelig sah Knut übrigens vor einem Jahr aus. Die Besuche des rbb fanden damals noch etwas häufiger statt. Aber aus dem Pummelchen vom Februar 2008 ist doch ein richtig schöner junger Eisbär geworden, finde ich. Um diese Zeit hieß es übrigens, dass Knut nur bis Mai 2008 im Zoo Berlin bleiben würde. Jetzt haben wir Februar 2009 und Knut ist immer noch der Star im Zoo. Es bleibt spannend. 

Sonntag, 8. Februar 2009

Ein Sonntag im Februar

Heute war es ein ganz ruhiger und entspannter Tag. Kurz nach neun Uhr waren die Straßen in Berlin noch wie leergefegt. Selbst die U- und S-Bahnen hätten, zumindest um diese Zeit, locker auf die Hälfte ihrer Wagen verzichten können und die wenigen Fahrgäste hätten sich die Sitzplätze immer noch aussuchen können.


Knut nahm den Sonntag auch anfangs von der ruhigen Seite und schlief erst einmal. Nachdem er sich dann doch zum Aufstehen entschlossen hatte, kämpfte er eine Weile mit sich um die Entscheidung, ob er baden gehen soll oder besser nicht. Irgendwann lockte der Wassergraben dann aber doch.


Das Bärchen badete ausgiebig, förderte verschiedene Fundstücke zutage, darunter auch seinen zwei Monate alten Weihnachtsbaum, der auch mal kurz an die Wasseroberfläche gezerrt wurde. Interessanter waren aber dann doch seine Bälle. Die wurden geborgen und danach begann das sonntägliche Ballspielen mit seinen Besuchern. So konnte man dann doch noch einen ausgelassen spielenden Knut bewundern. Ein kleines Fotoalbum vom heutigen Tag habe ich hier zusammengestellt.

Für mich geht dieses Wochenende in den Endspurt. Mal sehen, was die kommende Woche so bringt. 

Samstag, 7. Februar 2009

Knut am Samstag

Heute war es wieder richtig trüb in Berlin, ein Wetter, das sich nicht so wirklich zum Fotografieren eignet. Aber noch lange kein Grund für mich, es nicht trotzdem zu versuchen.


Knut nahm das Wetter wie immer, eben so, wie es gerade kommt. Hier interessiert er sich für eine Ente, die in seinem Wassergraben Asyl gesucht hatte. In Wirklichkeit war es keine Ente, sondern ein "Grünfüßiges Teichhuhn" oder Teichralle, wie eine wohlinformierte Besucherin wusste. Knut interessierte dieser Unterschied jedoch nicht sonderlich. Er war damit beschäftigt, den Vogel zu beobachten und schien zu überlegen, ob und was er unternimmt. Da der Bär allerdings gerade so gar keine Ambitionen hatte, ins Wasser zu gehen, hat das Federvieh den Ausflug in den eisbärigen Wassergraben unbeschadet überstanden und sich irgendwann davon gemacht.

nschließend versuchte er sich als Höhlenforscher. Über eventuelle Ergebnisse können gegenwärtig noch keine Auskünfte gegeben werden.

Ansonsten war ich heute angehalten, eine ausgedehnte Shopping-Tour in die Drogerie meines Vertrauens einzulegen. Seltsamerweise gehen bei mir diverse Putz-, Kosmetik- und Waschartikel gleichzeitig zur Neige. Irgendwie merkwürdig, aber auf einmal bin ich von lauter leeren Tuben, Flaschen, Dosen usw. umgeben und dann muss Ersatz her. Es ist doch immer wieder erschreckend, was man dann für Geld lässt. Naja, der Schock hat sich mittlerweile gelegt.

Interessanterweise habe ich in diesem Zusammenhang festgestellt, dass neben den Produkten, die für den Valentinstag-Wahnsinn produziert werden, jetzt schon die ersten Osterartikel den Handel bevölkern. Hält sich das Zeug eigentlich bis Ostern?

Freitag, 6. Februar 2009

Wochenende!!!

Jetzt geht tatsächlich schon die erste Februarwoche dem Ende zu, es ist Freitagabend und das Wochenende steht vor der Tür. Der heutige Tag war wettertechnisch noch mal ganz nett und ab morgen droht eine Kaltfront aus Skandinavien. Na fein.


Knut hat den heutigen Sonnenschein noch einmal richtig ausgekostet, erst einmal, indem er sich die Sonne auf den Pelz scheinen ließ und ein kleines Nickerchen einlegte.


Allerdings nicht lange. Er genoss das schöne Wetter dann doch lieber im wachen Zustand und warf dabei lange Schatten. Irgendwie weiß der Bär jedem Wetter irgendetwas Positives abzugewinnen. Eine bewundernswerte Einstellung!

Von der gerade stattfindenden Berlinale habe ich heute nicht viel mitbekommen. Es scheinen nur mehr ausländische Gäste in der Stadt zu sein, als sonst zu Zeiten, die nicht unbedingt übermäßig viele Besucher in die Stadt strömen lassen. War aber vielleicht nur ein individueller Eindruck. Die Berlinale-Taschen habe ich auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Dafür werden die, neu und originalverpackt selbstverständlich, schon wieder in Massen bei Ebay vertickt. Von mir aus.

Mein Tag verlief im Großen und Ganzen ganz entspannt. Ich habe der Sonnenbank meines Vertrauens noch einen Besuch abgestattet und schaue jetzt mal, was ich in meiner Wohnung noch veranstalte. Ja, und ich freue mich auf das Wochenende.