Montag, 2. Februar 2009

Der 2. 2. 2009 in Berlin

Na gut, so wirklich aufregend war es heute eigentlich nicht. Der Schnee war auf den Straßen über Nacht weggetaut und temperaturtechnisch bewegte man sich heute knapp über der Taugrenze. Ein paar Grad mehr würden mir persönlich wahrscheinlich ganz gut tun, da sich eine ziemlich hartnäckige Erkältung bei mir seit gut zwei Wochen ganz wohl fühlt. Eine durchaus einseitige Angelegenheit.


Knut hatte heute natürlich noch genug Schnee und Eis in seinem Gehege und findet das ganz in Ordnung so. Selbstverständlich will er sich von dem weißen Zeug keineswegs verabschieden. Feine Sache, findet er, und hätte das gern dauerhaft. Verständlich aus der Sicht eines Eisbären.


Ansonsten weiß sich der Bär so mit ziemlich allem, was er in seiner Anlage vorfindet, ausgiebig zu beschäftigen. Ob es nun Spielzeug, alte Stoffreste von ehemaligen Jutesäcken oder eben mal ein Ast ist - alles wird bespielt. Und ein Schläfchen zwischendurch ist auch nicht zu verachten.

Der Lotto-Jackpot wurde übrigens tatsächlich geknackt. Der Gewinn wurde brüderlich zwischen Nord und Süd, soll heißen zwischen Bayern und Schleswig-Holstein, geteilt. Dann bleibt in den nächsten Wochen wenigstens der Ansturm auf die Lottoläden aus, die ja in normalen Zeiten eigentlich vorrangig Zeitungen verkaufen. Ich kann also in den kommenden Tagen wieder zum Zeitungsdealer meines Vertrauens wandern und muss nicht eine Wartezeit von einer halben Stunde in Kauf nehmen, um eine Tageszeitung zu erwerben.

Ja, und meine mir lieben und werten Nachbarn scheinen heute alle unter die Heimwerker gegangen zu sein, was mit einer beträchtlichen Geräuschkulisse verbunden war. Mal hämmerte es links, mal waren von rechts Bohrgeräusche zu vernehmen, als sollte gleich die ganze Wand daran glauben. Aber diese Aktivitäten scheinen zumindest für heute beendet zu sein. Ich freue mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend.