Dienstag, 10. Februar 2009

Ein trüber Dienstag im Februar

Den heutigen Tag kann man, glaube ich, durchaus als ungemütlich bezeichnen. Trübes, regnerisches Wetter und jetzt toben auch schon die ersten Sturmböen durch die Straßen. Ich hatte heute den Eindruck, dass es durchgängig geregnet hat. Aber andernorts geht es noch heftiger zu. In der Eifel wüten Schneestürme. In Frankreich ist es gerade so heimelig, dass teilweise die Flughäfen den Flugverkehr eingestellt haben. Nun ja, da geht es uns in Berlin ja richtig gut.

Knut lässt sich von derartigen Widrigkeiten natürlich nicht aus der Ruhe bringen. Er spielte wieder einmal, so richtig neu ist das allerdings nicht, sondern nimmt allmählich regelmäßige Züge an, Ball mit seinen Besuchern. Und tobte wieder ausgelassen in seinem Wassergraben umher. Eine Vorstellung, die einem Mitteleuropäer bei diesen Wetterverhältnissen eher eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Außerdem kann er gespannt den nächsten Tagen entgegensehen - es soll wieder schneien.

Ja, und hier mal wieder ein Bild von Knut vom 10. Februar 2008. Also, der Bengel ist da noch deutlich runder und kurzbeiniger unterwegs als ein Jahr später. Hübsch ist er aber zu jeder Zeit, finde ich.

Ansonsten gibt es über diesen Tag nichts Sensationelles zu berichten. Ich habe nur gerade den Eindruck, dass in Berlin deutlich zu viele Leute unterwegs sind. Wo man hingeht oder was man auch tut, irgendwie werde ich die Vorstellung nicht los, dass ganz viele andere gerade die gleiche Idee hatten wie ich. Aber in Berlin gibt es sowieso keinen Ort, wo außer einem selbst nicht schon einer ist. Es sei denn, in den eigenen vier Wänden. Und auch nur dann, wenn man die grad mit keinem teilt.

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