... ist eigentlich das Beste, was der berufstätigen Bevölkerung
passieren kann. Vor allem nach so einem Traumwochenende. Es wäre doch
viel trübsinniger, wenn man bei traumhaft schönem Wetter an seinem
Schreibtisch hockt und eigentlich lieber draußen sein möchte. Nur, das
funktioniert leider nicht so. Irgendwie zieht einen dieses trübe Wetter
auch im Job runter. Obwohl man eigentlich so gar nichts verpasst. So ein
trüber Tag ist ein echter Stimmungskiller.
Knut machte während meines kurzen Abstechers heute mittag in den Zoo
das, was ein Eisbär bei diesem Wetter am sinnvollsten tut. Das Bärchen
schlief - er hatte sich so zusammengerollt, dass man nur unter
Schwierigkeiten erkennen konnte, wo jetzt bei diesem leicht
angeschmuddelten Fellbündel oben und unten, oder vorn und hinten ist.
Ein Ohr ist aber unschwer zu erkennen.
Ein wenig weiter entfernt lag einsam und verlassen sein quietschendes
Gummihuhn, das Knut gestern noch aus seinem neuesten Jutesack "befreit"
und ausdauernd bespielt hatte. Da sich das Teil als Kopfkissen aber nun
wirklich nicht eignet, hat Knut während seines Schläfchens auf seine
Gesellschaft verzichtet. Quietschende Teile stören da nur.
So sah der "Kleine" am Schalttag des letzten Jahres aus, am 29. Februar 2008 also. Noch ziemlich "handlich" damals.
Im Übrigen sehe ich dieser Woche trotz des etwas grenzwertigen Anfanges
gelassen entgegen. Übermäßig Spannnendes steht mir zwar voraussichtlich
nicht bevor. Aber so weit ist es bis zum Freitag schließlich auch nicht
mehr. In der Zwischenzeit werde ich mich schon mehr oder weniger
sinnvoll zu beschäftigen wissen.


