Donnerstag, 15. Januar 2009

Berlin - derzeit ein riskantes Pflaster

 Nein, ich rede hier nicht von Sex and Crime oder derartigen Dingen, die nach Meinung einiger Leute auf den Index gehören. In Berlin geht es gegenwärtig einigermaßen ungemütlich zu.

Das begann schon heute morgen: Per Telefon wurde ich gewarnt, dass es auf den Straßen spiegelglatt wäre und ich doch besser aufpassen sollte, wo ich hintrete. Das tue ich zwar schon seit Tagen, aber wie die wohlmeinenden Freunde nun mal so sind...

Eine weitere Plage ist die Erkältungswelle. Man kann ja hingehen, wo man will, in den Supermarkt, irgendeine Einkaufspassage, überall werden mir irgendwelche Viren und Bakterien entgegengeschleudert. Ein Glückspilz, der nicht getroffen wird... Ich bin offensichtlich keiner, aber ich werde es überleben.

Und dann gibt es noch die Menschen, die dieser Tage, sei es wegen des gerade stattfindenden Wetterwechsels oder aus anderen Gründen, mit Kopfschmerzen gesegnet irgendwie durchkommen müssen. Wie dieses Kopfweh nun gerade verteilt wird, erschließt sich mir nicht, aber ich muss ja auch nicht alles wissen, zumal es mich nicht betrifft.

Ein weiteres Risiko, und das kann nun wirklich jeden treffen, egal, wie abgehärtet oder gesund oder wie auch immer man gerade drauf ist, sind die überall herabstürzenden Weihnachtsbäume, die vorzugsweise aus dem Fenster auf den Gehweg entsorgt werden. Die ehemaligen Besitzer dieser fliegenden Nadelgehölze scheren sich offensichtlich nicht groß darum, ob möglicherweise ein Fußgänger getroffen wird, das Teil wird einfach zum Fallen gebracht. Hauptsache, man muss mit dem nadelnden ehemaligen Schmuckstück der Weihnachtstage nicht durch das eigene Treppenhaus.


Knut tangiert das alles nicht. Seinen Weihnachtsbaum hat er irgendwo im Wassergraben  versenkt und erschlagen wird er von den Teilen natürlich auch nicht. Ihn interessiert nur eines:


Hauptsache, er wird ausreichend verpflegt. Und das ist in diesem Fall nur der Nachtisch seiner Mahlzeit!

So sah Knut übrigens vor genau einem Jahr aus:


Ein pummeliges kleines Kerlchen. Und irgendwie viel zu viel Pelz für den kleinen, doch recht runden Bengel. Das Bild habe ich noch mit meiner alten Kamera aufgenommen. Ich bitte daher um Nachsicht, aber die technischen Möglichkeiten waren damals noch nicht gegeben. 

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