Mittwoch, 14. Januar 2009

Berlin ist eine Rutschbahn, ist eine ...

Rutschbahn, ist eine Rutschbahn.

Heute war es wirklich schwer, sich auf möglichst beiden Beinen von A nach B zu bewegen. Der Berliner "Bodenbelag" lud eher nicht zu der herkömmlichen Art der Fortbewegung ein, oder sollte ich besser sagen, es war fast unmöglich? Mir begegneten ständig Menschen, die extreme Schwierigkeiten hatten, den aufrechten Gang zu bewerkstelligen. Mir selbst sind allerdings auch einige Male die Schuhe nebst Füßen unter meinem Luxuskörper weggerutscht.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass in früheren Zeiten bei solchen Witterungsbedingungen gestreut wurde. Das scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein. Jemanden, der mit Spikes unterwegs war, habe ich allerdings auch nicht gesehen. Aber vielleicht habe ich ja auch nur mal wieder einen Trend verschlafen. Möglicherweise wird hier eine neue Volkssportart kreiert: Sich bei diesen Bodenverhältnissen so lange wie möglich in der Senkrechten zu halten...


Eisbär Knut hatte heute auch so seine Probleme, mit diesen rutschigen  Verhältnissen in seinem Gehege klarzukommen. Nach einigen Versuchen ist es ihm immerhin gelungen, den spiegelglatten Teil am Wassergraben zu verlassen und sich im oberen Teil seiner Anlage zu beschäftigen.


Da machte Knut dann das, was er nach Meinung seiner Zuschauer ohnehin am besten kann. Sich in Pose setzen und möglichst schöne Bildmotive abgeben. Ob der Bär das wirklich wollte, hat er leider nicht verraten. 

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