Rutschbahn, ist eine Rutschbahn.
Heute war es wirklich schwer,
sich auf möglichst beiden Beinen von A nach B zu bewegen. Der Berliner
"Bodenbelag" lud eher nicht zu der herkömmlichen Art der Fortbewegung
ein, oder sollte ich besser sagen, es war fast unmöglich? Mir begegneten
ständig Menschen, die extreme Schwierigkeiten hatten, den aufrechten
Gang zu bewerkstelligen. Mir selbst sind allerdings auch einige Male die
Schuhe nebst Füßen unter meinem Luxuskörper weggerutscht.
Ich
kann mich dunkel erinnern, dass in früheren Zeiten bei solchen
Witterungsbedingungen gestreut wurde. Das scheint nicht mehr zeitgemäß
zu sein. Jemanden, der mit Spikes unterwegs war, habe ich allerdings
auch nicht gesehen. Aber vielleicht habe ich ja auch nur mal wieder
einen Trend verschlafen. Möglicherweise wird hier eine neue
Volkssportart kreiert: Sich bei diesen Bodenverhältnissen so lange wie
möglich in der Senkrechten zu halten...
Eisbär Knut hatte heute auch so seine Probleme, mit diesen rutschigen Verhältnissen in seinem Gehege klarzukommen. Nach einigen Versuchen ist es ihm immerhin gelungen, den spiegelglatten Teil am Wassergraben zu verlassen und sich im oberen Teil seiner Anlage zu beschäftigen.
Da machte Knut dann das, was er nach Meinung seiner Zuschauer ohnehin am besten kann. Sich in Pose setzen und möglichst schöne Bildmotive abgeben. Ob der Bär das wirklich wollte, hat er leider nicht verraten.


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