Samstag, 7. Februar 2009

Knut am Samstag

Heute war es wieder richtig trüb in Berlin, ein Wetter, das sich nicht so wirklich zum Fotografieren eignet. Aber noch lange kein Grund für mich, es nicht trotzdem zu versuchen.


Knut nahm das Wetter wie immer, eben so, wie es gerade kommt. Hier interessiert er sich für eine Ente, die in seinem Wassergraben Asyl gesucht hatte. In Wirklichkeit war es keine Ente, sondern ein "Grünfüßiges Teichhuhn" oder Teichralle, wie eine wohlinformierte Besucherin wusste. Knut interessierte dieser Unterschied jedoch nicht sonderlich. Er war damit beschäftigt, den Vogel zu beobachten und schien zu überlegen, ob und was er unternimmt. Da der Bär allerdings gerade so gar keine Ambitionen hatte, ins Wasser zu gehen, hat das Federvieh den Ausflug in den eisbärigen Wassergraben unbeschadet überstanden und sich irgendwann davon gemacht.

nschließend versuchte er sich als Höhlenforscher. Über eventuelle Ergebnisse können gegenwärtig noch keine Auskünfte gegeben werden.

Ansonsten war ich heute angehalten, eine ausgedehnte Shopping-Tour in die Drogerie meines Vertrauens einzulegen. Seltsamerweise gehen bei mir diverse Putz-, Kosmetik- und Waschartikel gleichzeitig zur Neige. Irgendwie merkwürdig, aber auf einmal bin ich von lauter leeren Tuben, Flaschen, Dosen usw. umgeben und dann muss Ersatz her. Es ist doch immer wieder erschreckend, was man dann für Geld lässt. Naja, der Schock hat sich mittlerweile gelegt.

Interessanterweise habe ich in diesem Zusammenhang festgestellt, dass neben den Produkten, die für den Valentinstag-Wahnsinn produziert werden, jetzt schon die ersten Osterartikel den Handel bevölkern. Hält sich das Zeug eigentlich bis Ostern?

Freitag, 6. Februar 2009

Wochenende!!!

Jetzt geht tatsächlich schon die erste Februarwoche dem Ende zu, es ist Freitagabend und das Wochenende steht vor der Tür. Der heutige Tag war wettertechnisch noch mal ganz nett und ab morgen droht eine Kaltfront aus Skandinavien. Na fein.


Knut hat den heutigen Sonnenschein noch einmal richtig ausgekostet, erst einmal, indem er sich die Sonne auf den Pelz scheinen ließ und ein kleines Nickerchen einlegte.


Allerdings nicht lange. Er genoss das schöne Wetter dann doch lieber im wachen Zustand und warf dabei lange Schatten. Irgendwie weiß der Bär jedem Wetter irgendetwas Positives abzugewinnen. Eine bewundernswerte Einstellung!

Von der gerade stattfindenden Berlinale habe ich heute nicht viel mitbekommen. Es scheinen nur mehr ausländische Gäste in der Stadt zu sein, als sonst zu Zeiten, die nicht unbedingt übermäßig viele Besucher in die Stadt strömen lassen. War aber vielleicht nur ein individueller Eindruck. Die Berlinale-Taschen habe ich auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Dafür werden die, neu und originalverpackt selbstverständlich, schon wieder in Massen bei Ebay vertickt. Von mir aus.

Mein Tag verlief im Großen und Ganzen ganz entspannt. Ich habe der Sonnenbank meines Vertrauens noch einen Besuch abgestattet und schaue jetzt mal, was ich in meiner Wohnung noch veranstalte. Ja, und ich freue mich auf das Wochenende. 

Donnerstag, 5. Februar 2009

Ein Eisbär im Sonnenschein

Heute war richtig schönes Wetter in Berlin. "Wohlige" 5 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein. Wird wohl zwar nur von kurzer Dauer sein, aber man nimmt es halt mit, bevor einen der Sonntag wieder mit Schneeregen überrascht.


Knut gab heute das Sonnenscheinbärchen und widmete sich seinem Wassergraben. So richtig konnte er sich zwar anfangs nicht entschließen, in die kalte Brühe zu springen, aber plötzlich war er dann doch drin. Da wurde getaucht und getobt, nach Spielzeugen gefahndet und auch alles mögliche gefunden.


Er hatte jedenfalls sichtlich Spaß und als dann ein geeigneter Ball zum Vorschein kam, nutzte der Bär die Gelegenheit, mit seinen Besuchern Ball zu spielen. Natürlich waren wieder einige Zuschauer an seinem Gehege, die das zum ersten Mal erlebten und gar nicht so recht glauben wollten, was sie da sahen.
Ansonsten nimmt heute die Berlinale ihren Anfang. Mit Promis, Paparazzi, Rotem Teppich, natürlich Filmen und allen anderen Begleitumständen, die so ein Event mit sich bringt. Im letzten Jahr ist diese Begebenheit nahezu komplett an mir vorbeigegangen, aufgefallen sind mir nur die diversen People, die mit Berlinale-Taschen behängt unterwegs waren... 

Mittwoch, 4. Februar 2009

Bergfest der ersten Februarwoche

Mittwoch, der 4. Februar - und schon ist die Hälfte der ersten Februarwoche geschafft. Mir ist heute nichts Großartiges widerfahren. In meinem Briefkasten fanden sich nur ein paar olle Kataloge von Anbietern, mit denen ich bis dato so gar nichts zu tun hatte. Ich denke, dass wird sich auch zukünftig nicht ändern. In den Nachbarwohnungen ist heimwerkertechnisch wieder Ruhe eingekehrt. Langsam und stetig pendeln sich die Außentemperaturen oberhalb der Frostgrenze ein. Es bleibt abzuwarten, ob das so bleibt.


Eisbärbengel Knut hatte sich heute wieder perfekt geschminkt und wusste zeitweise nicht so wirklich viel mit sich anzufangen. Er lief und lief und lief. Bis...


... aus dem Nachbargehege ein großer Rinderknochen geflogen kam (geworfen von einem seiner Pfleger). Da war es schlagartig vorbei mit der Wanderung. Als erstes wurde der Knochen - ja, es war auch Fleisch dran - ausgiebig bearbeitet. Und dann wusste der Bär sich auf einmal zu beschäftigen. Der Knochen, verschiedene Äste und andere Utensilien wurden im Gehege umhergeschleppt, "bearbeitet" und den Besuchern gezeigt. War nett anzuschauen. Manchmal braucht eben ein junger Eisbär einen kleinen "Anstoß" von außen.

Ach so, da gab es ja heute noch einen Artikel in einer Berliner Tageszeitung. Demnach soll Knut in den Berliner Tierpark umziehen, um dort mit der 28 Jahre alten Eisbärin Aika zusammengebracht zu werden. Der derzeit mit dieser doch schon etwas betagten Bärin zusammenlebende Eisbär soll an einen anderen Tiergarten oder Zoo abgegeben werden... Ich gebe das jetzt einfach mal völlig kommentarlos weiter...

Dienstag, 3. Februar 2009

Meldung des Tages: Nichts Besonderes

Nein, etwas Weltbewegendes brachte dieser Tag nicht für mich. Er war eher eine Fortsetzung des gestrigen. Die Erkältung hält mich nach wie vor fest in ihren Armen - aber so eine unschöne Begleiterscheinung des Lebens verabschiedet sich nun mal nicht über Nacht. Die Heimwerkerambitionen meiner Nachbarn gingen heute morgen in aller Frühe in die nächste Runde. Die Wand meines einen Nebenbewohners kam, zumindest dem Geräusch nach zu urteilen, heute nachmittag tatsächlich zu Fall. Mit Bestimmtheit kann ich das allerdings nicht sagen.



Knut erwartete vom heutigen Dienstag wohl auch nichts Großartiges. Er schlief erst einmal gemütlich aus. Danach präsentierte er seinen Besuchern ein ganz einzigartiges Makeup. Ein Ohr weiß, das andere schwarz.  Er ist eben immer für eine Überraschung gut. Und er weiß, was ihm steht. Aber einen hübschen Eisbären kann sowieso nichts entstellen.


Außerdem hatte er sich auch ganzkörpermäßig wieder perfekt eingedreckt. Jetzt, wo der Schnee in seinem Gehege fast verschwunden ist, kann er sich ja wieder nach Herzenslust "einsauen". Die verbliebenen Eisklumpen in seinem Pool sind jedoch nach wie vor von allergrößtem Interesse für ihn. Auch Eisbären essen gerne Eis. Nur dass wir Menschen für diese Leckerei dann doch lieber wärmere Temperaturen vorziehen... 

Montag, 2. Februar 2009

Der 2. 2. 2009 in Berlin

Na gut, so wirklich aufregend war es heute eigentlich nicht. Der Schnee war auf den Straßen über Nacht weggetaut und temperaturtechnisch bewegte man sich heute knapp über der Taugrenze. Ein paar Grad mehr würden mir persönlich wahrscheinlich ganz gut tun, da sich eine ziemlich hartnäckige Erkältung bei mir seit gut zwei Wochen ganz wohl fühlt. Eine durchaus einseitige Angelegenheit.


Knut hatte heute natürlich noch genug Schnee und Eis in seinem Gehege und findet das ganz in Ordnung so. Selbstverständlich will er sich von dem weißen Zeug keineswegs verabschieden. Feine Sache, findet er, und hätte das gern dauerhaft. Verständlich aus der Sicht eines Eisbären.


Ansonsten weiß sich der Bär so mit ziemlich allem, was er in seiner Anlage vorfindet, ausgiebig zu beschäftigen. Ob es nun Spielzeug, alte Stoffreste von ehemaligen Jutesäcken oder eben mal ein Ast ist - alles wird bespielt. Und ein Schläfchen zwischendurch ist auch nicht zu verachten.

Der Lotto-Jackpot wurde übrigens tatsächlich geknackt. Der Gewinn wurde brüderlich zwischen Nord und Süd, soll heißen zwischen Bayern und Schleswig-Holstein, geteilt. Dann bleibt in den nächsten Wochen wenigstens der Ansturm auf die Lottoläden aus, die ja in normalen Zeiten eigentlich vorrangig Zeitungen verkaufen. Ich kann also in den kommenden Tagen wieder zum Zeitungsdealer meines Vertrauens wandern und muss nicht eine Wartezeit von einer halben Stunde in Kauf nehmen, um eine Tageszeitung zu erwerben.

Ja, und meine mir lieben und werten Nachbarn scheinen heute alle unter die Heimwerker gegangen zu sein, was mit einer beträchtlichen Geräuschkulisse verbunden war. Mal hämmerte es links, mal waren von rechts Bohrgeräusche zu vernehmen, als sollte gleich die ganze Wand daran glauben. Aber diese Aktivitäten scheinen zumindest für heute beendet zu sein. Ich freue mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend. 

Sonntag, 1. Februar 2009

Februar 2009 und Berlin im Schnee

So, der Januar ist für dieses Jahr erledigt und wir befinden uns im zweiten Monat des Jahres. Heute Vormittag fing es doch tatsächlich wieder an zu schneien - und das sogar ziemlich ausdauernd. Und Berlin sieht wieder richtig nett aus. In vier Wochen ist übrigens der meteorologische Frühlingsanfang - man mag es kaum glauben.


Knut fand das natürlich wieder absolut spitzenmäßig und verspeiste jede Menge Eisbonbons in seinem Pool. Der jeweilige Monat interessiert ihn nicht die Bohne, weshalb auch? Er fühlt sich sauwohl und das ist es, was für ihn zählt.


Er posierte lieber ein wenig und räkelte sich in seinem Gehege. Der Schneefall scheint für Knut mittlerweile so eine Art Normalität geworden zu sein, den verschlief er nämlich lieber. Aber er wird den Neuschnee sicherlich noch ordentlich "auskosten". Einige weitere Fotos vom heutigen Besuch bei Knut können sich hier angesehen werden.

Der Lotto-Jackpot soll übrigens mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% geknackt worden sein. Begründung: Die gezogenen Zahlen, die höchste war die 31, eignen sich alle hervorragend zum Tippen von Geburtsdaten. Und die Lottospieler wählen auf den Tippscheinen wohl tendenziell die Geburtsdaten der lieben und teuren Freunde und Verwandten. Nun ja, morgen wissen wir mehr.