Mittwoch, 7. Januar 2009

Ein 7. Januar in Berlin anno domini 2009

 Geradezu sibirisch ging es heute in Berlin zu. Zu den hartnäckig anhaltenden Minustemperaturen gesellte sich noch ein eisiger Wind, der die Sache nicht angenehmer machte. Und wie gerade vermeldet wird, soll das noch ein paar Tage so weitergehen. Schneefall gab es heute allerdings kaum.

Die S-Bahn führte heute ihr Überraschungsprogramm weiter. Eine Bahn wurde angezeigt, eine andere mit einem völlig unterschiedlichen Fahrziel als ausgewiesen, kam dann auch tatsächlich. Dann muss mal halt nehmen, was kommt. Man entwickelt in solch einer Situation offensichtlich eine gewisse Genügsamkeit und auch Anpassungsfähigkeit.


Dieser wunderhübsche junge Eisbär hier dürfte wahrscheinlich einer der wenigen Berliner dieser Tage sein, den diese Temperaturen in Verbindung mit den Begleitumständen so richtig in positive Stimmung versetzt. Irgendwie beneide ich ihn. Wieso bekommen Eisbären bei diesen Witterungsverhältnissen eigentlich keine kalten Tatzen?


Den Schnee findet Knut jedenfalls unverändert klasse. Und köstlich scheint er auch zu sein! 

Dienstag, 6. Januar 2009

Kälterekord in der Hauptstadt

Das stimmt zwar nur für die letzten zwei Jahre - 2006 gab es hier wohl schon mal eine Minustemperatur von 20 Grad. Aber mir hat es gereicht. Trotz zwei Paar übereinander angezogenen Handschuhen, mehreren Paar Socken übereinander in gefütterten Schuhen - es war heute nur zeitlich sehr begrenzt draußen auszuhalten. Obwohl das Wetter sehr schön war. Die Sonne schien und tauchte Berlin in leuchtende Farben.

Ein Problem tut sich allerdings auch da auf. Die tiefstehende Sonne, die einem penetrant ins Gesicht scheint und es einem teilweise unmöglich macht, auf die Wege zu achten, die man gerade zu gehen beabsichtigte. Und das war heute nicht ganz uninteressant: Die waren teilweise so rutschig, dass es doch einigermaßen von Vorteil gewesen wäre, zu sehen, wo man gerade lang läuft. Egal, die Fortbewegung zu Fuß gestaltete sich heute doch ziemlich heikel.

Die Nahverkehrsmittel und Regionalzüge haben sich übrigens auch heute noch nicht berappelt. Das ging immer noch ziemlich überraschend (um es mal diplomatisch zu formulieren) und unübersichtlich vor sich. Aber dafür reicht ja bekanntlich nur eine Schneeflocke. Und in den nächsten Tagen soll es ja auch nicht "milder" werden, wie die Meteorologen es immer so schön ausdrücken. Soll heißen, es bleibt erst einmal so kalt.

Einer fühlte sich auch heute wieder pudelwohl:



Eisbär Knut bekam heute wieder sein Traumwetter serviert, wühlte im Schnee und war sich auch nicht zu schade, in seinem Wassergraben tätig zu werden. Und wenn es auch nur darum ging, einen festgefrorenen Ball mittels Vordertatzen dazu zu bewegen, zu ihm zu kommen, ohne dass Knut ganz ins Wasser muss. Ein unfreiwilliges Bad hat er dann allerdings doch genommen.


Aber das bringt das Bärchen keineswegs aus der Fassung. Die gegenwärtigen Witterungsverhältnisse genießt er mit allen Sinnen, wie man sieht :-)
Und ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut gibt es auch, nämlich hier.

Montag, 5. Januar 2009

Berlin im Schnee


Ja, so nett sah es heute vormittag in Berlin aus. Die Stadt im Schnee - und nichts ging mehr. Die Staunachrichten im Radio wurden immer länger und ich habe das ganze Drama auch live und in Farbe erlebt. Da ich ja nun fast ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, hat mich das Geschehen auf der Straße eher mäßig interessiert. Aber auch die U- und S- Bahnen boten heute einen Chaostag.

Die BVG hatte die Anzeigen, wann denn die nächste S-Bahn endlich kommt (oder immer öfter auch nicht), vorsichtshalber ausgeschaltet. Es wurde nur noch der nächste Zielort, den man anzusteuern gewillt war, angezeigt - und auch der stimmte nicht immer.

Ich habe es trotzdem geschafft, meinen jeweiligen Zielort zu erreichen. Es stellt sich nur die Frage, wie das in den nächsten Tagen aussehen soll. Es sollen ja schließlich historische Kälterekorde gebrochen werden...


Der hier hatte heute richtig Spaß. Knut hatte sich mächtig mit Schnee bestäubt und war der Ansicht, jede Schneeflocke in seiner Anlage einzeln und persönlich bespielen zu wollen. Er sauste durch sein "Kinderzimmer", sprich sein Gehege, und musste sich an jeder Stelle wälzen und im Schnee rumtoben. Es ist jedenfalls "sein" Wetter und selbstredend "sein" Schnee.
Das Fotoalbum vom heutigen Tag kann hier angesehen werden.

Sonntag, 4. Januar 2009

Ein Sonntag im Januar 2009

Schneematsch, Temperaturen an der Gefriergrenze, mal Schnee, mal Regen und zwischendurch Schneeregen oder Regenschnee - so könnte ich in Kürze die heutige Berliner Wetterlage zusammenfassen.

Ansonsten ein eher ruhiger Tag. Trotz verkaufsoffenem Sonntag. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum heute schon wieder eingekauft werden darf (oder eher soll?). Immer noch die Weihnachtsumtauschaktion? Egal, ich habe mir dieses Ereignis heute verkniffen. Klar, der Handel muss neun verkaufsoffene Sonntage im Jahr unterbringen, aber muss es denn gleich der allererste Sonntag 2009 sein? Nun ja, wer es braucht ...

Im übrigen versuche ich, der Süßigkeitenschwemme in meinem Haushalt Herr zu werden. Woher der ganze Kram kommt? Nikolaus, Weihnachten - und das in geballter Fülle aus allen Richtungen. Offensichtlich meinen alle lieben Menschen, die mich zu diesen Anlässen beschenken wollten, dass mir so ein bisschen "Hüftgold" ganz gut stehen würde und ich horte seitdem jede Menge Schokolade, Weihnachtsfiguren etc.. Und ich habe jetzt und wie jedes Jahr das gleiche Problem: Wie bekomme ich das ganze Zeug bis Ostern vernichtet? Kein Witz, solange brauche ich... Ich stelle jetzt ganz bewusst kein Bild von meiner Süßigkeitenansammlung ein, weil ich die ganzen süßen Sachen dekorativ in der ganzen Wohnung verteilt habe. Die Aktion kann natürlich auch den Nachteil haben, dass ich auf einiges davon erst bei meinen nächsten Weihnachtsvorbereitungen stoßen werde. Und ja, einen ungeöffneten, gefüllten Adventskalender habe ich auch noch...

Der hier würde sich über so etwas wie zu viele Leckereien überhaupt keine Gedanken machen:


Knut spielt lieber und wäre ansonsten diesen ganzen feinen Sachen in Windeseile zu Leibe gerückt. So sieht er das. Aber ein Eisbär, der ja zudem noch im Wachstum ist, muss sich ja um seine Figur keine Sorgen machen!


Und Schnee und Eis machen Knut sowieso grad zu einem richtig glücklichen Eisbärchen. Auch wenn sein Spielzeug gerade eingefroren ist, es muss ja nicht zwingend dieses sein, das er bespielen kann. In seinem Wassergraben geht es ja zu ohnehin zu wie in der Spielzeugabteilung eines Shopping-Centers.
Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.

Samstag, 3. Januar 2009

Eiskalt, stürmisch und der Beginn des ersten Wochenendes 2009

Nachdem gestern mit dem 2. Januar, einem Freitag, der erste Brückentag des Jahres 2009 ins Haus stand, fand heute der erste "normale" Samstag dieses Jahres statt. Spektakulär war er eigentlich nicht. Schnee kam keiner runter und der gestern gefallene entwickelt sich so langsam zu gefährlichen Rutschbahnen. Da hilft nur mitrutschen, um nicht selbst zu fallen. Älteren Personen würde ich diese Art der Fortbewegung allerdings nicht empfehlen.

Ansonsten scheint sich das neue Jahr ganz normal zu entwickeln. Es geht weiter wie gehabt. Das TV füllt seine Programme mit Sendungen, die einen eher zum Weglaufen animieren. Über das Wetter wollte ich eigentlich überhaupt nicht reden, aber Rutschwege, eine Rekordtemperatur von Minus 11 Grad (und wir haben erst den 3. Januar) und es soll noch schlimmer kommen, dazu ein eiskalter Wind - ist für meinen Geschmack schon grenzwertig.

Egal, einen gibt es, der dieses Wetter so richtig cool findet:


Eisbär Knut hatte heute offensichtlich überhaupt keine Probleme mit der Kälte. Es ist "sein" Wetter. Und da kann man sich mal eben so mitten im Schnee in Pose setzen. Knut ist ja schließlich ein Eisbär!

Und hier gibt es noch ein paar weitere Bilder vom Bärchen! 

Freitag, 2. Januar 2009

Ein weißer 2. Januar

Nachdem ich am gestrigen Neujahrstag die Kalender in meiner Wohnung ausgetauscht habe, beginne ich mich so allmählich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen. 2009. Erwartungen habe ich groß keine.

Dafür war ich heute morgen um so mehr überrascht, als ich so richtig schönen Schneefall sehen und erleben durfte, der auch noch stundenlang anhielt. Seltsamerweise kommt es mir bei Schnee immer so vor, als wären alle Geräusche irgendwie gedämpft. Und die Kälte spürt man bei so einem schönen weißen Wetter auch nicht mehr so.


Allerdings kommt dann die Ernüchterung, sobald man wieder ins Warme zurückkehrt. Dann spürt man schon, dass die Füße eher das Feeling von unbeweglichen Eisklumpen angenommen haben, so dass man sich wundert, wie man mit den Dingern überhaupt noch einen Fuß - oder Eisklumpen - vor den anderen setzen kann.


Knut hat "sein" Wetter heute jedenfalls genossen. Nachdem er die verbliebenen Eisschollen in seinem Wassergraben auch noch zu Kleinholz - ich meine -schollen, verarbeitet hatte, hatte er seine helle Freude an seiner zugeschneiten Anlage. Da wurde hin- und hergesaust, der Schnee bewundert und natürlich verspeist. Sei es ihm gegönnt, wie dem Wetterbericht zu entnehmen ist, kommt ja nächstens noch mehr davon runter. 

Donnerstag, 1. Januar 2009

Neujahr 2009


Hier zur Einstimmung ein kleiner Glücksbringer zum Neuen Jahr. 2009 begann für mich ganz ruhig und entspannt. Ganz einfach deshalb, weil ich am Silvesterabend nicht bis Mitternacht ausgehalten habe, sondern völlig uncool zur gewohnten Zeit schlafen gegangen bin. So blieb mir die Knallerei erspart - oder sollte ich lieber sagen, mir ist etwas entgangen?

Egal, auf jeden Fall war ich dadurch - vermutlich auch wieder völlig uncool - schon früh auf den Beinen und aus dem Haus gewesen. Es ist erstaunlich, wie viele Leute doch am 1. Januar um 9 Uhr die öffentlichen Verkehrsmittel bevölkern. Ich habe mich gefragt, ob diese Menschen schon wieder oder immer noch unterwegs sind.

Heute war es zur "Abwechslung" mal wieder richtig schön kalt in Berlin. Und eine weiße Decke, die allerdings mehr Raureif als Schnee gewesen sein kann, bedeckte die Wege, Dächer, Autos... War ganz nett anzuschauen.

Knut beging den Jahresanfang 2009 ganz aktiv und sportlich:



Er nahm ein ausgedehntes Bad in seinem Wassergraben, verschonte dabei auch die anwesenden Eisschollen nicht und rackerte ausgelassen mit seinen diversen Spielzeugen im Wasser und an Land herum. Der Eisteddy hat den Jahreswechsel auf alle Fälle gut überstanden und präsentierte sich in bester Laune.