Sonntag, 27. September 2020

Ungemütlicher Septembersonntag

Auch dieser Sonntag kam ungemütlich und grau daher, schmückte sich mit Temperaturen um die 12 Grad und gelegentlichen Regenschauern, von denen ich bei meinen außerhäusigen Aktivitäten glücklicherweise größtenteils verschont blieb.

Und so war ich recht früh unterwegs zu meinem sonntäglichen Zoobesuch, war die Einzige an der Ticketkontrolle und konnte direkt durchstarten ;-)

Pit

Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass Eisbärin Katjuscha in ihrem Höhleneingang lag und fest schlief, habe ich mich zu einer Zoorunde aufgemacht. Bei diesen Temperaturen war das beste Rezept ohnehin, in Bewegung zu bleiben. Im Panda Garden ging es etwas lebhafter zu - Pit befand sich auf Klettertour, während sich Meng Meng und Paule im Dickicht der Anlage wohl so eine Art Ringkampf lieferten, genau zu erkennen war dies allerdings nicht ;-)

Fatou

Ich bin daraufhin in das Tropenhaus abgebogen und durfte feststellen, dass sich nun die gesamte Belegschaft im Innenbereich befand. Gorilla-Dame Fatou frühstückte genüsslich, bei der Gorillagruppe nebenan ging es derweil zur Sache - Sango versuchte offenbar, seiner Aufgabe weiterhin gerecht zu werden und für Nachwuchs zu sorgen ;-)

Orang Utan

Ich habe mich daraufhin wieder nach draußen begeben und bin an den Pavianen vorbei zu den Erdmännchen spaziert. Hier gab man sich witterungsresistent und wuselte davon unbeeindruckt auf der Anlage herum.

Erdmännchen

Nebenan ließ sich ausnahmsweise wieder einmal ein Stachelschwein blicken. Weiter ging es, vorbei an den Flamingos, zu den Elefanten. Victor hatte Besuch von seiner Drumbo und nebenan futterte man sich genüßlich über die Anlage ;-)

Anchali

Nachdem ich noch einmal zum Panda Garden zurückgekehrt bin, Paule lag nun schlafend auf dem Klettergerüst, Meng Meng saß bambusfutternd in der hinteren Ecke und Pit kletterte immer noch, während sich Jiao Qing diesmal nicht blicken ließ, ging es durch die Adlerschlucht zurück ins Bärenrevier.

Paule

Hier hatte sich allerdings zwischenzeitlich nichts getan. Nach den Nasenbären hielt ich vergeblich Ausschau, die Polarwölfe verschwanden gerade im hinteren Teil ihrer Anlage und Katjuscha lag unverändert tief schlafend im Höhleneingang.

Katjuscha

Mir war inzwischen richtig kalt geworden und so habe ich den Weg zum Ausgang eingeschlagen, bevor die Besucher mit dem nächsten Zoofensterlein die Anlage entern konnten.

Und war richtig froh, dass ich mich bald darauf in meinen heimischen vier Wänden aufwärmen konnte.

Selbstverständlich überlasse ich den Abschluss des Eintrages auch diesmal Knut.

Knut am 27. September 2008

Knut am 27. September 2010

Und auch heute wurde Berlin - trotz Corona - von Straßensperrungen heimgesucht. Diesmal war es nicht die komplette City wie in den vergangenen Jahren. Als Ersatz für den abgesagten Berlin-Marathon fand diesmal eine Laufveranstaltung statt, die sich rund um den Großen Stern bewegte. Und auch von Demos blieb die Stadt heute nicht verschont; irgendwie meinen wohl einige, die abgesagten Großveranstaltungen kompensieren zu müssen, nun ja.

Aber für mich ist nun Sonntagabend und den werde ich genießen :-)

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