Sonntag, 2. Januar 2011

Januarsonntag

Das finde ich ganz gut, dass dieses Jahr an einem Wochenende beginnt und so hatte ich den dritten Tag in Folge frei. Das Tauwetter hält unvermindert an und der Schnee hat sich - sofern noch vorhanden - in eine unansehnliche braun-graue Matschpampe verwandelt. Die Silvesterüberreste, die sich gestern hier noch auf den Gehwegen breitmachten, sind größtenteils verschwunden. Im letzten Jahr war das noch anders - da tauchte das ganze Zeug im April nach der Schneeschmelze wieder auf ;-) Da zeigt man sich offenbar lernfähig.
Ich habe mich wiederum recht früh auf den Weg gemacht und mich per U-Bahn an mein Ziel kutschieren lassen.


Eisbär Knut war heute morgen bereits im Wasser und schaute sehnsüchtig zu Tosca, die ebenfalls im Wasser, einige Meter weiter unterwegs war. So betätigte sich Knut erst einmal als Eisbrecher und spielte ein wenig mit den Eisschollen. Nach einer kurzen Inspektion an der Scheibe samt Begrüßung der Besucher kam es dann doch zu dem erhofften Wasserspaß mit Tosca. Die beiden tobten, rauften und spielten bis kurz vor der Fütterung. Tosca ging kurz davor an Land und Knut blieb, wo er war. Knuts Fütterung fand daher wieder überwiegend im Wasser statt, nur die Fleischstücken wurden an Land geholt und dort verspeist. Danach war Knut sofort wieder im Wasser, wo er sich noch einige Brötchen sicherte. Und kurz darauf war auch Tosca wieder bei ihm und es wurde weitergespielt. Zwischendurch wurde immer mal wieder ein kurzer Besuch an der Zuschauerscheibe eingeschoben. Ach so, Nancy und Katjuscha waren natürlich auch anwesend, dösten aber die ganze Zeit, von der Fütterung einmal abgesehen. Knut und Tosca haben sozusagen das Programm allein bestritten ;-)


Ein paar weitere Bilder vom heutigen Sonntagvormittag kann man sich hier anschauen
Und auch von Lars und Vilma in Wuppertal gibt es positive Neuigkeiten zu vermelden, wie man hier sehen kann :-)
Als ich gegen Mittag ging, waren Knut und Tosca immer noch im Wasser unterwegs. Der Zoo war heute recht gut besucht, vor allem durch ausländische Touristen. Warum auch nicht. Für den Rückweg habe ich die S-Bahn gewählt, die ja ihren aktiven Zugbestand gerade gegen Null herunterfährt. Nun ja, eine fuhr zumindest (noch).
Es waren drei tolle, spannende Tage und morgen hat mich der Alltag wieder. Auch nicht schlecht, ich bin gerade dabei, wochentagsmäßig ein wenig die Orientierung zu verlieren. Da kehrt endlich wieder Ordnung ein ;-)