So, ein Montag also und der Alltag hat mich wieder. Die BVG legte
heute einen klassischen Fehlstart hin, der sich allerdings durch den
ganzen Tag ziehen sollte. Frühmorgens kündigte das Abfahrtsschild in der
U-Bahn minutenlang die Abfahrt einer Bahn an - es war nur keine Bahn
da, die abfahren wollte oder konnte. Nach etwa 10 Minuten kam dann doch
eine im Schneckentempo in die Station eingefahren - man konnte da nur
raten, ob es die angekündigte, die nächste oder gar schon die
übernächste war. Durchsagen waren natürlich Fehlanzeige. Naja,
irgendwann kommt man auch so ans Ziel ;-)
Mein Arbeitstag
verlief um einiges angenehmer, ich habe den verregneten Vormittag aus
dem Bürofenster bestaunen dürfen, gegen Mittag klarte es auf und am
Nachmittag schien die Sonne, es wurde leider auch etwas drückend und
schwül dabei. Naja, bei halbswegs brauchbarem Wetter konnte ich also in
den Feierabend starten.
Eisbär Knut scheint sich nach Giannas Abreise tagsüber erst einmal
gründlich auszuschlafen. Kommt ja keiner wecken ;-) Am späten Vormittag
soll er im Wasser gespielt haben, wie ich erfuhr. Seine Fütterung war
wieder sehr gut besucht und Knut wurde reichlich bedacht. Auf seine
Anlage regnete es dann noch eine Ladung Möhren und Äpfel, so dass Knut
sich hinterher dort noch durchfuttern konnte. Teilweise passierte das
auch - die Ausdauer von Gianna legt er diesbezüglich nicht an den Tag.
Wenn es genug ist, dann ist das so - bleibt das Gemüse eben liegen ;-)
Ansonsten ließ Knut es nach der Fütterung ruhig angehen - er machte es
sich bequem und beobachtete die Besucher.
Auf dem Heimweg spielte sich dann das zweite Kapitel des
BVG-Fehlstarts oder Chaostages ab. Ich hätte eigentlich mit dem
Busersatzverkehr noch ein Stück weiter als gewöhnlich fahren müssen -
gewöhnlich bleibt mir das ja erspart. Nur - heute nachmittag
ersatzverkehrten aus unerfindlichen Gründen keine Busse. Nicht, dass
keine dagewesen wären - die standen in Sichtweite. Als dann der Schwung
Fahrgäste der dritten Bahn sich zu den übrigen Wartenden gesellte und
die Anzahl der Wartenden die Stärke eines mittleren Demonstrationszuges
angenommen hatte, wurde es mir zu bunt, ich habe meine Unternehmung
verschoben. Ist glücklicherweise nicht so wahnsinnig dringend. Wie lange
letztlich noch gewartet werden musste, bevor sich einer der Ersatzbusse
in Bewegung setzte, kann ich nicht sagen, ich war dann weg. Eine
Frechheit war es trotzdem.
Egal, ich ärgere mich jetzt nicht, ich habe Feierabend und der erste Arbeitstag dieser Woche liegt auch hinter mir :-)

