Montag, 2. August 2010

Augustalltag

So, ein Montag also und der Alltag hat mich wieder. Die BVG legte heute einen klassischen Fehlstart hin, der sich allerdings durch den ganzen Tag ziehen sollte. Frühmorgens kündigte das Abfahrtsschild in der U-Bahn minutenlang die Abfahrt einer Bahn an - es war nur keine Bahn da, die abfahren wollte oder konnte. Nach etwa 10 Minuten kam dann doch eine im Schneckentempo in die Station eingefahren - man konnte da nur raten, ob es die angekündigte, die nächste oder gar schon die übernächste war. Durchsagen waren natürlich Fehlanzeige. Naja, irgendwann kommt man auch so ans Ziel ;-)
Mein Arbeitstag verlief um einiges angenehmer, ich habe den verregneten Vormittag aus dem Bürofenster bestaunen dürfen, gegen Mittag klarte es auf und am Nachmittag schien die Sonne, es wurde leider auch etwas drückend und schwül dabei. Naja, bei halbswegs brauchbarem Wetter konnte ich also in den Feierabend starten.


Eisbär Knut scheint sich nach Giannas Abreise tagsüber erst einmal gründlich auszuschlafen. Kommt ja keiner wecken ;-) Am späten Vormittag soll er im Wasser gespielt haben, wie ich erfuhr. Seine Fütterung war wieder sehr gut besucht und Knut wurde reichlich bedacht. Auf seine Anlage regnete es dann noch eine Ladung Möhren und Äpfel, so dass Knut sich hinterher dort noch durchfuttern konnte. Teilweise passierte das auch - die Ausdauer von Gianna legt er diesbezüglich nicht an den Tag. Wenn es genug ist, dann ist das so - bleibt das Gemüse eben liegen ;-) Ansonsten ließ Knut es nach der Fütterung ruhig angehen - er machte es sich bequem und beobachtete die Besucher.


Auf dem Heimweg spielte sich dann das zweite Kapitel des BVG-Fehlstarts oder Chaostages ab. Ich hätte eigentlich mit dem Busersatzverkehr noch ein Stück weiter als gewöhnlich fahren müssen - gewöhnlich bleibt mir das ja erspart. Nur - heute nachmittag ersatzverkehrten aus unerfindlichen Gründen keine Busse. Nicht, dass keine dagewesen wären - die standen in Sichtweite. Als dann der Schwung Fahrgäste der dritten Bahn sich zu den übrigen Wartenden gesellte und die Anzahl der Wartenden die Stärke eines mittleren Demonstrationszuges angenommen hatte, wurde es mir zu bunt, ich habe meine Unternehmung verschoben. Ist glücklicherweise nicht so wahnsinnig dringend. Wie lange letztlich noch gewartet werden musste, bevor sich einer der Ersatzbusse in Bewegung setzte, kann ich nicht sagen, ich war dann weg. Eine Frechheit war es trotzdem.
Egal, ich ärgere mich jetzt nicht, ich habe Feierabend und der erste Arbeitstag dieser Woche liegt auch hinter mir :-)