Ich kann nicht behaupten, dass ich heute morgen übermäßig begeistert
über diesen Wochentag war, als früh um 6 Uhr der Wecker für mich
klingelte. Aber was sein muss... Es war ein schöner Frühlingsmorgen und
versprach, ein ebenso schöner Tag zu werden. Die U-Bahn war schön leer
und ich fragte mich wiederholt, ob ich zu einer Minderheit gehöre, die
um diese Zeit auf dem Weg zur Arbeit ist. Der Vormittag schleppte sich
dann auch noch zäh wie Kaugummi dahin und ich konnte es kaum erwarten,
mittags mal ein wenig Frühlingsluft schnuppern zu können.
Knut traf ich bei meiner Stippvisite tief und fest schlafend an. Ich
habe mich bald wieder auf den Rückweg gemacht und den Nachmittag in
Angriff genommen, der mit einer Mammutsitzung zu Ende ging. Irgendwie
war ich ganz froh, danach Feierabend machen zu können und diesen Tag
hinter mich gebracht zu haben.
In Berlin kehrt nach den
Osterferien allmählich wieder so etwas wie Normalität ein. Obwohl -
Berlin und Normalität - geht das überhaupt zusammen? Irgendwie ist hier
ja immer Ausnahmezustand. Aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit.
Knut machte heute vor einem Jahr übrigens das Gleiche wie heute Mittag. Er schlief - tief und fest. Ich werde diesen Abend noch möglichst sinnvoll verbringen und es ihm dann gleichtun.


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