Freitag, 8. Januar 2016

Der zweite Freitag im Januar

Nachdem es heute nacht noch einmal geschneit hatte, wartete dieser Freitag mit leichten Plusgraden auf. Glatteis hatte sich nicht gebildet, vielmehr matscht es seit dem frühen Morgen vor sich hin - der Schnee dürfte fürs erste bald der Vergangenheit angehören ;-)

Sibirische Steinböcke
Der Schneematsch hat mich allerdings nicht davon abgehalten, am Nachmittag eine Runde durch den heute sehr leeren Zoo zu drehen. Allzu viele Tiere ließen sich auch heute nicht blicken.

Katjuscha

Eisbärin Katjuscha war heute immerhin so nett, da eine Ausnahme zu machen. Sie erwanderte ihre Anlage und war so zuvorkommend, in der Nähe ihrer zwei Besucher aufzutauchen und sich ablichten zu lassen ;-)

Humboldtpinguin

Zwei der Nasenbären verschwanden leider gerade in ihrem Häuschen, als ich vor ihrer Anlage auftauchte und sie ließen sich auch leider nicht mehr blicken. Auf der Anlage der Wildhunde gegenüber tummelten sich unzählige Krähen. Dafür hatten die Humboldtpinguine umso mehr Spaß im Wasser :-)

Bärentatzen

Braunbärin Siddy bekam ich auch heute nicht zu Gesicht, aber sie musste tagsüber einen Spaziergang durch den Schnee unternommen haben und hatte dabei einige beeindruckende Tatzenabdrücke hinterlassen ;-)

Anchali & Co.

Auch die Elefanten gaben sich heute wieder die Ehre und ließen sich draußen blicken. Anchali hat nach wie vor Spaß im Schnee - mit ihrem Rüsselchen produzierte sie kleine Schneebälle, die sie sofort verzehrte.
Ich habe mich recht bald aus dem Zoo und vom Schneematsch verabschiedet und mich heimwärts befördern lassen. Die S-Bahn fuhr pünktlich, nachdem es am Vormittag witterungsbedingt einige Zugausfälle gegeben hatte.
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich auch heute Knut vorbehalten.
Knut am 10. Januar 2009
Das Fotoalbum von diesem Tag kann hier angesehen werden.
Und jetzt kann es kommen, das zweite Wochenende des Jahres 2016 :-)

Donnerstag, 7. Januar 2016

Der 7. Januar 2015


Die Schneepracht war heute weitgehend schmutzig-grauem Matsch gewichen, da der Nachschub an Schnee leider ausblieb. Ab morgen ist mit Tauwetter zu rechnen und so lasse ich als Erinnerung an den gestrigen feinen Wintertag eine kleine Fotoimpression hier. Schade eigentlich, aber er ist ja noch nicht zuende, der Winter ;-)
Bevor ich Eisbärchen Knut wieder das Schlusswort des Eintrages überlasse, habe ich hier noch zwei interessante Artikel, den Tierpark betreffend, zu bieten: Zum Einen einen Artikel über einen ehemaligen Tierparkfotografen, der die Besucher mit Löwenbabys ablichtete. Schon erhellend und für meine Begriffe auch ziemlich schockierend, wie diese Fotos zustandekamen und vor allem, wie die Löwenbabys in die Hände des Fotografen gerieten, wobei ich ihm keinesfalls unterstellen möchte, dass er die Zwerge nicht gut behandelt hat. Aber es wirft schon ein ernüchterndes Bild auf die Zuchtpraktiken der Zoos in der ehemaligen DDR.
Der zweite Artikel dreht sich eher weniger um Professor Dathe, den Gründer und langjährigen Direktor des Tierparks, als vielmehr um die Tiere, die er oder die ihn noch "kennenlernen" durften. Selbstverständlich ist auch eine gewisse Eisbärlady namens Aika dabei ;-)
Und nun überlasse ich endlich Knut das Schlusswort des Eintrages.

Knut am 5. Januar 2009

Knut am 10. Januar 2010

Knut war im Schnee natürlich in seinem Element; er hat Schnee geliebt und bei Schneefall schien er jede Schneeflocke persönlich begrüßen zu wollen :-) Schön war es...
Ein Fotoalbum von Knut aus den Monaten Januar und Februar 2009 kann hier durchgeblättert werden.
Nun liegt nur noch ein Arbeitstag zwischen mir und dem Wochenende, nur leider wird dieses aller Voraussicht nach schneefrei verlaufen, hm ;-)

Mittwoch, 6. Januar 2016

Berlin im Schnee


Nachdem der aktuelle Winter sich bereits gestern kurz in sein weißes Kleidchen geworfen hatte - leider war von der dünnen Schneedecke bereits um die Mittagszeit nichts mehr zu sehen - begann es gestern abend richtig zu schneien und heute morgen versteckten sich die Wege unter einer dicken Schneedecke und auch die Autos hatten weiße Schneehauben aufgesetzt ;-) So schön es ist, in Berlin ging das Ganze natürlich nicht ohne die üblichen Begleiterscheinungen über die Bühne. Und so kam es zu den üblichen Verspätungen bei der S-Bahn, Glatteisunfällen und den notorischen Verkehrsunfällen, bei denen es sich meist um Blechschäden handelte.

Alpakas

Natürlich war das feine Winterwetter ein guter Grund, am Nachmittag in den Zoo zu gehen und mich dort ein wenig umzuschauen. Natürlich gleicht der Zoo derzeit einem malerischen Winterwald :-) Viele Tiere ließen sich heute allerdings nicht blicken. Eisbärin Katjuscha blieb absolut unbeeindruckt vom Schnee und verschlief die weiße Pracht in ihrem Höhleneingang. Na gut, es kommt immer noch Schnee nach und die Temperaturen in den kommenden Tagen werden schon dafür sorgen, dass er nicht so schnell verschwindet, der Schnee :-)

Damwild

Immerhin, zwei Alpakas wagten sich vor die Tür ihres Häuschens; der Rest der Mannschaft blieb lieber im Warmen und Trockenen. Und auch anderswo musste man die Tiere eher suchen ;-)

Himalaya-Tahr

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass sich die Elefanten gerade draußen aufhielten und den Schnee offenbar ganz interessant fanden. Anchali schaufelte mit ihrem Rüsselchen darin herum, eine Elefantenkuh hatte sich eine Schnee-Deko verpasst und eine weitere angelte mit dem Rüssel den Schnee vom Dach ;-)

Anchali & Co.

Natürlich ist es nach wie vor bitterkalt in Berlin, ab und zu kommt immer noch Schnee vom Himmel, aber wenigstens ist es windstill und somit gefühlt nicht ganz so eisig wie in den vergangenen Tagen. So kann es von mir aus noch eine Weile bleiben ;-)
Und natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages wie immer Knut vorbehalten.


Knut am 6. Januar 2009

Das Fotoalbum von diesem sonnigen Wintertag im Schnee mit Knut kann hier angeschaut werden.
Ansonsten gibt es so ganz nebenbei zu vermelden, dass heute bereits die Wochenhalbzeit der ersten Arbeitswoche des Jahres 2016 auf der Tagesordnung stand und das kommende Wochenende bereits zaghaft um die Ecke lugt ;-)

Montag, 4. Januar 2016

Berlin im Kältegriff

Christine heißt das Kältehoch, das seit gestern Berlin heimsucht. Die nette Dame kommt aus Osteuropa zu uns und bringt sibirische Kaltluft mit. Wobei die Temperaturen eigentlich weniger das Problem sind, sondern eher der eisige Wind, der die gefühlte Temperatur mal eben auf minus 25 Grad stürzen lässt. Viele Grüße aus Sibirien ;-)
Jedenfalls waren die U- und S-Bahnen heute richtig gut besucht - vermutlich haben etliche Radfahrer auf die Inbetriebnahme ihres Drahtesels verzichtet und statt dessen lieber eine beheizte Bahn vorgezogen; verständlicherweise ;-)
Und auch ich habe es nicht lange im Freien ausgehalten und zugesehen, dass ich so schnell wie möglich von A nach B kam. Bezüglich aktueller Fotos muss ich daher heute Fehlanzeige vermelden ;-)
Zu berichten gibt es allenfalls, dass das in der Neujahrsnacht geborene Minirüsselchen bereits 3.000 Besucher angelockt hat und, so hat es sich herausgestellt, keinesfalls ein Mädchen, sondern ein kleiner Junge ist. Na und, Hauptsache gesund :-)
Und so bleibt die alleinige Hauptrolle heute einmal mehr Knut überlassen :-)


Knut am 4. Januar 2009


Knut am 4. Januar 2010


Knut am 4. Januar 2011

Das Fotoalbum vom ersten Januarsonntag 2009 mit Knut darf hier durchgeblättert werden.
Nun, ab Mittwoch soll es mit den Temperaturen wieder etwas aufwärts gehen, aber Christine hat zum Jahresanfang zumindest etwas Eindruck gemacht, auch wenn hier nach wie vor vergeblich auf Schnee gewartet wird ;-)

Sonntag, 3. Januar 2016

Ein eisigkalter Januarsonntag

Heute früh wurden für Berlin Frostgrade im zweistelligen Bereich vermeldet und auch tagsüber sollte es nie "wärmer" als fünf Grad unter Null werden. Nicht unbedingt Bedingungen, sich allzu lange im Freien aufzuhalten, wenn überhaupt ;-)
Meine sonntägliche Frischluftdosis brauchte ich natürlich dennoch und so habe ich mich auf den Weg in den Zoo gemacht.

Bonobo

Aushalten ließ es sich draußen immer nur für kurze Zeit und so bin ich meist von einem Tierhaus zum nächsten gewandert, wie die meisten Zoobesucher auch ;-)
Viele Tiere waren ohnehin nicht auf ihren Außenanlagen und auch die Murmeltiere zogen es heute vor, im Inneren zu bleiben ;-)

Pelikane
Bei Katjuscha habe ich natürlich auch vorbeigesehen, aber sie lag in ihrem Höhleneingang und schlief, wieder einmal ;-) Die Polarwölfe darf man in den kommenden Wochen auch nur aus der Ferne fotografieren - der Bereich vor der Besuchersichtscheibe ist seit heute gesperrt, wie immer im Winter.

Moorantilopen

Die Elefanten waren nicht auf der Außenanlage, die Flamingos befanden sich in ihrem Haus und auch Hornrabe Clyde wollte heute lieber im Antilopenhaus besucht werden ;-)

Brillenpinguin

Coscorobaschwan

Bei dieser Eiseskälte habe ich es heute auch nur eine Stunde im Zoo ausgehalten, bevor ich durchgefroren den Weg zum Ausgang eingeschlagen habe. Genug Frischluft für heute war es dann doch ;-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut und Gianna vorbehalten.

Knut und Gianna am 3. Januar 2010
Das Fotoalbum von diesem feinen Wintersonntag 2010 kann hier angesehen werden.
Die vier arbeitsfreien Tage, die mir durch den Jahreswechsel und das anschließende Wochenende gegönnt wurden, gehen nun leider bereits dem Ende entgegen, aber so tragisch finde ich das gar nicht.
Und weiterhin bleibt es spannend, ob es in Berlin in den kommenden Tagen oder bereits heute, doch noch schneit ;-)

Samstag, 2. Januar 2016

Das erste Wochenende im Jahr 2016

Kaum hat das Jahr 2016 begonnen, steuert es auch bereits auf das erste Wochenende des Jahres zu. Ein sehr arbeitnehmerfreundlicher Start in das Jahr, wie ich finde ;-)
Es ist nach wie vor bitter kalt, so richtig hell wurde es heute den ganzen Tag nicht und der eisige Wind trug auch nicht gerade dazu bei, dass man länger als unbedingt nötig im Freien unterwegs sein wollte. Aber eine Zoorunde musste heute einfach sein ;-)

Erdmännchen

Im recht leeren Zoo habe ich mich zuerst auf den Weg zur Eisbärenanlage aufgemacht. Wie bereits vermutet, lag Katjuscha in ihrem Höhleneingang und schlief tief und fest. An der kleinen Knut-Statue lag eine langstielige weiße Rose.

Hornrabe Clyde

Ich habe erst einmal eine Runde durch die Tierhäuser gedreht. So leer es auf den Wegen im Zoo war, so knüppelvoll ging es in besagten Häusern zu - man konnte kaum treten und die Besucher standen in mehreren Reihen vor den Besuchersichtscheiben der Tiergehege.

Brauner Kapuziner

Mich hat es daraufhin wieder ins Freie gezogen - der eine oder andere Zoobewohner ließ sich glücklicherweise draußen blicken. Dazu gehörten auch heute wieder die Murmeltiere und ich frage mich allmählich, wann diese putzigen Gesellen wohl man daran denken werden, ihr Winterquartier aufzusuchen ;-)

Flamingos

Als ich nach einiger Zeit noch einmal an der Eisbärenanlage vorbeisah, hatten sich etliche Besucher vor derselben versammelt. Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese dort stehen, um Katjuscha beim Schlafen zuzusehen, bin ich um die Ecke gebogen und sah die einzige Bewohnerin der Anlage, die gerade das Plateau besuchte, um kurz danach ihre Wanderung über die Anlage durchzuführen ;-)

Katjuscha

Ich habe mich kurz darauf von der wandernden Katjuscha und aus dem Zoo verabschiedet, da ich allmählich das Gefühl hatte, dass meine Hände in Kürze die Umwandlung zu Eiszapfen vollziehen würden ;-)
Das Schlusswort des Eintrages überlasse ich wieder Knut und Gianna.

Knut und Gianna am 2. Januar 2010

Das Fotoalbum von diesem Tag darf hier durchgeblättert werden. Es war ein feiner Januarsamstag im Schnee und die beiden Eisbärchen hatten viel Spaß miteinander und im Schnee.
Ich frage mich, ob und wann in diesem Winter mit Schnee gerechnet werden kann - die Temperaturen geben das nun jedenfalls her. Ich lasse mich überraschen ;-)

Freitag, 1. Januar 2016

Neujahr 2016


Für meine Person darf vermeldet werden, dass mir eine sanfte Landung im Jahr 2016 gelungen ist. An die Jahreszahl muss ich mich allerdings erst gewöhnen, aber immerhin habe ich dafür 366 Tage Zeit ;-)
Der 1. Januar 2016 geriet sehr kalt und ziemlich neblig, was mich nicht groß beeindruckte und so war ich recht früh in fast leeren Bahnen unterwegs in den Tierpark.

Tonja

Auf der Eisbärenanlage sind derzeit tagsüber Aika und Tonja zu sehen, während Wolodja die Nachmittags-, Abend- und Nachtstunden auf der Anlage verbringen darf. Und so hatte ich heute das Vergnügen, die beiden Eisbärendamen Aika und Tonja wiederzusehen, die die vergangenen Wochen im Innenbereich verbracht haben. Was auch heißt, dass es in diesem Winter keinen Eisbärennachwuchs im Tierpark gibt, aber damit hatte wohl ohnehin niemand ernsthaft gerechnet ;-)

Aika

Da Aika und auch Tonja noch einen recht müden Eindruck machten und bis zum Eisbärentalk noch Zeit war, habe ich erst einmal eine Tierparkrunde gedreht. Pünktlich um elf Uhr war ich wieder an Ort und Stelle. Tonja setzte sich sofort ans Ufer, als die Tierpflegerin erschien; Aika ging es ruhiger an und stellte sich erst später eher etwas gelangweilt vor ihren Höhleneingang. Für Äpfel und Möhren wollte sie sich offenbar nicht in Bewegung setzen und so hatte Tonja die freie Auswahl ;-)
Nach einer weiteren kurzen Tierparkrunde habe ich noch einmal kurz an der Eisbärenanlage vorbeigeschaut.Tonja und Aika ruhten mittlerweile wieder und hatten dazu ihre jeweiligen Stammplätze eingenommen.

Katzenbär Romeo
Einige weitere Fotos von meinem heutigen Besuch im Tierpark habe ich hier untergebracht.
Um die Mittagszeit war mir dann endgültig zu kalt und ich habe mich aus dem Tierpark verabschiedet. Offenbar hatten sich etliche erst jetzt aufgemacht, dem Tierpark einen Besuch abzustatten; jedenfalls hatte das Kassenpersonal einiges zu tun ;-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut und Gianna vorbehalten.


Knut und Gianna am 1. Januar 2010

Das Fotoalbum von diesem feinen Neujahrstag 2010 kann hier angesehen werden.
Mittlerweile wird es bereits wieder dunkel und offenbar gibt es hier den einen oder anderen, der an diesem Neujahrstag noch schnell seine Restbestände an Silvesterknallern und -raketen loswerden möchte ;-)

Eine Neujahrsüberraschung aus dem Tierpark gibt es noch zu berichten. Ich habe es zwar am Vormittag im Tierpark bereits gehört, aber nun hat es der Tierpark auch offiziell bekanntgegeben: Heute nacht kam ein Minirüsselchen, vermutlich ein kleines Mädchen, zur Welt. Erste Fotos gibt es hier zu sehen. Da wünsche ich doch einen guten Start ins Leben, kleine Maus :-)